
25.3.2025
Armin Midzic: Von der U6 bis zum Bundesliga-Debüt
Er ist 19 Jahre jung, spielt seit mittlerweile 14 Jahren beim LASK und hat vor Kurzem sein Bundesliga-Debüt gefeiert. Armin Midzic ist ein „Linzer Junge“, wie er sich bezeichnet, und steht sinnbildlich für die Entwicklung junger Talente beim LASK. Er erzählt uns über seine Zeit mit Helmut Köglberger, seine erste Nationalteam-Einberufung und sein Debüt in der UEFA Conference League.
Wir schreiben den 16. März: Armin Midzic feiert gegen den SK Sturm Graz sein Bundesliga-Debüt. Seit 14 Jahren ist er mittlerweile beim LASK, wir blicken mit ihm zurück:
Das Kicken begann er in der U6. Zu Beginn trainierte er in der Mannschaft seines älteren Bruders mit, weil er noch zu jung war und es für ihn noch kein Team gab. Erst ein Jahr später spielte er in seinem Jahrgang. Auch Armins zweiter Bruder war damals in der Linzer Nachwuchsabteilung aktiv. Trainiert wurden Armin und seine Spielerkollegen von Stefan Köglberger im Sportpark Auwiesen. Nachwuchsleiter und guter Freund der Familie war damals ein gewisser Helmut Köglberger. Ein ganz herzlicher und warmherziger Mensch, wie Armin sagt. Nach den Trainings gingen Armin, sein Vater, seine Brüder und Helmut oft in das nahegelegene Café. Helmut und sein Vater tranken einen Kaffee, für die Kinder gab es oft eine Cola oder einen Kakao. Armin erinnert sich gerne an die Nachwuchszeit beim LASK zurück, vor allem an die gemeinsamen Turniere. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm ein dreitägiges Turnier in Wien, wo sie gegen Mannschaften wie Juventus Turin und Atletico Madrid gespielt haben. Damals mit dabei war auch Rocco Vicol, ein sehr guter Freund, mit dem er den gemeinsamen LASK-Nachwuchsweg gegangen ist und der jetzt auch noch beim LASK spielt.

Einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung absolvierte der 19-Jährige in der LASK Performance Academy powered by voestalpine.
Für ihn war die Umstellung vom Nachwuchs auf die Akademie schwierig. Sechs bis sieben Mal Training in der Woche. Wenn Frühtraining war, musste er um 5:30 Uhr aufstehen und war erst in der Nacht wieder daheim. Die Zeit damals bezeichnet er aber als die schönste seines Lebens. Ihm hat es gefallen, dass er den ganzen Tag mit seinen Freunden zusammen war. In der Schule und im Training. Am Wochenende lief der Ball dann gegen andere Mannschaften. Am liebsten waren ihm die Auswärtsspiele gegen Vorarlberg, weil er da mit seinen Freunden lange im Bus war und sie gemeinsam übernachtet haben. Wenn noch Zeit blieb, nahm er Individualtrainings in Anspruch. In die Akademie-Zeit fiel ein ganz besonderes Spiel. Armins Debüt in der österreichischen U17-Nationalmannschaft auf Zypern. „Das ist ein unglaubliches Gefühl, wenn du den Adler auf der Brust hast und für Österreich aufläufst. Ich habe Gänsehaut bekommen.“

In der Hinrunde agierte Midzic noch bei unseren Amateuren.
Armin trainiert mittlerweile regelmäßig bei den LASK-Profis. Der größte Unterschied war die Härte, findet er. Als leidenschaftlichen Innenverteidiger bezeichnet er sich. Um jeden Ball will er kämpfen, alles in einen Zweikampf zu werfen, erfüllt ihn. Kämpfen will er für sein Team. Er zeigt sich heimatverbunden: „Ich bin ein Linzer Junge. Und wenn du als Linzer Junge für den LASK spielst, ist das das Größte!“
Der junge Oberösterreicher feierte am 19.12.2024 sein Debüt auf internationaler Bühne. Gegen Vikingur Reykjavik beackerte Armin die Innenverteidiger-Position – über die volle Distanz wohlgemerkt. Nach dem Spiel ordnete er den Meilenstein ein: „Ich war nervös, aber mit meiner Leistung war ich zufrieden. Diese Erinnerung bleibt für immer! Mein erstes Profispiel werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Das war ein kleines Ziel von mir, ich möchte noch weitere erreichen."

Armin Midzic bei seinem internationalen Debüt.
Gut drei Monate und eine Winterpause später gab es den nächsten Grund zur Freude im Hause Midzic: Gegen den SK Sturm Graz streifte er sich – 14 Jahre nach seinem LASK-Premierenspiel in der U6 – das erste Mal in der ADMIRAL Bundesliga die schwarz-weiße Dress über.

Der LASK-Youngster bei seinen ersten Minuten in der ADMIRAL Bundesliga gegen den SK Sturm Graz.
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