| 1 |
Dienstag
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10.07.2007 |
18:15 |
• |
SK Austria Kärnten
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1:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Austria Kärnten
1:0 (0:0)
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| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
10400 |
| Tore |
Klein (88.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hohender, Klapf - Klein, Hota (65. Adi), Panis, Dollinger (73. Saurer) - Vastic (86. Mijatovic), Mayrleb
(Poyraz, Wisio, Kablar, Spirk, Saurer, Mijatovic, Adi)
Trainer: Daxbacher
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SK Austria Kärnten
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Schranz - Bubenik, Weber, Chaile, Ortlechner - Wolf, Zakany, Ledwon, Ketelaer (77. Hauser) - Fidjeu Tazemeta (63. Krajic), Kollmann (87. Mössner)
(Königshofer, Mössner, Krajic, Prawda, Hauser, Bürgler)
Trainer: Schachner
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| Schiedsrichter |
Stuchlik/Hoxha/Harkam
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Vastic (35./Foul), Hota (63./Foul), Klapf (72./Foul), Panis (79./Foul); Ledwon (9./Foul), Chaile (39./Foul), Fidjeu T. (45.+2/Unsportl.) |
| Spielbericht |
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Das erste Bundesligamatch des LASK nach 6 Jahren 2. Liga. Trainer Daxbacher beginnt mit der erwarteten Aufstellung. Klapf und Hoheneder erhalten in der Viererkette gegenüber Wisio und Kablar den Vorzug.
Beide Teams beginnen zunächst verhalten. Die Offensivbemühungen enden meist am 16er. Die beiden Torhüter werden in der Anfangsphase kaum beschäftigt. Die Kärntner wirken trotz der kurzen Vorbereitungszeit recht gut eingespielt. 100%ige Chancen sehen die Zuschauer auf der Linzer Gugl in der ersten halben Stunde keine.
Nach 33 Minuten muß Kärnten-Goalie Schranz bei einem Freistoß von Dollinger erstmals eingreifen. Den darauffolgenden Eckball setzt Vastic mit dem Kopf an die Stange. Von da an übernimmt der LASK auch das Kommando am Feld. Ivo Vastic wird oft hart attackiert, die Fouls werden aber nicht immer geahndet. 5 Minuten vor der Pause versuchts Jürgen Panis mit einem Heber aufs lange Eck. Das Leder landet statt im nur auf dem Tornetz. Auf der Gegenseite landet Zakanys Versuch im weiten Rund der Linzer Laufbahn.
In der 4-minütigen Nachspielzeit dann noch eine Schrecksekunde für den LASK: Kollmann setzt Ketelaer ein, der allerdings aus halblinker Position verzieht. Der LASK nach Zweikampfgewinnen im 1. Durchgang klar im Vorteil, mit den Toren wollte es nicht klappen.
Nach dem Wechsel wirkt Austria Kärnten besser eingestellt. Der LASK kann sich kaum mehr entfalten. Kollmann setzt einen Freistoß knapp neben die Stange (49.). 10 Minuten später war es wieder der Kärnten-Stürmer, der LASK-Goalie Cavlina mit einem Schuss zum Eingreifen zwingt. Offensivaktionen der Schwarz-Weißen sind in diesen Minuten keine zu sehen.
In der 65. Minute reagiert Trainer Daxbacher und bringt Adi für Hota ins Spiel. Doch das Spiel der Gastgeber wird dadurch nicht besser. Die Aktionen verlaufen sich im Mittelfeld. Die Flanken in den Strafraum sind zu ungenau. Auch die Kärntner können Mitte der 2. Halbzeit nicht zusetzen, werden aber doch in Minute 72 gefährlich, als Cavlina am 5er vor zwei Gegnern retten muß.
Als das Spiel in der Schlußphase "dahinplätscherte", nimmt sich in Minute 88 Florian Klein an der Strafraumgrenze ein Herz und setzt den Ball zum 1:0 in die Maschen. Doch das Spiel war damit noch nicht vorbei. SR Stuchlik lässt 5 Minuten nachspielen. Die Kärntner kommen zu großen Ausgleichschancen. Der eingewechselte Krajic scheitert per Kopf an der Stange. Der LASK rettet den knappen Vorsprung über die Nachspielzeit und feiert zum Auftakt einen glücklichen Sieg.
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| 2 |
Samstag
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14.07.2007 |
19:30 |
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FK Austria Magna
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1:1 (0:1) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
FK Austria Magna
-
LASK Linz
1:1 (0:1)
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| Austragungsort |
Horr-Stadion |
| Zuschauer |
6000 |
| Tore |
Panis (33.), Schiemer (85.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Hota, Panis, Dollinger (67. Saurer) - Vastic, Mayrleb (86. Mijatovic)
(Poyraz, Wisio, Kablar, Spirk, Saurer, Mijatovic, Adi)
Trainer: Daxbacher
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FK Austria Magna
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Safar - Standfest, Schiemer, Bak, Gercaliu - Sariyar (64. Lafata), Acimovic, Blanchard, Lasnik (69. Sulimani) - Aigner, Kuljic
(Fornezzi, Troyansky, Metz, Majstorovic, Ertl, Sulimani, Lafata)
Trainer: Zellhofer
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| Schiedsrichter |
Brugger/Zechner/Pointner
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Lasnik (19./Foul), Sariyar (23./Foul), Standfest (30./Foul), Blanchard (74./Foul); Baur (68./Kritik) |
| Spielbericht |
Trainer Daxbacher beginnt mit der Aufstellung vom Kärnten-Spiel. Ivo Vastics möglicher Muskelfasereinriss war nur ein Bluterguß und hinderte ihn nicht daran in Wien einzulaufen. Die Austria kann auf den vor dem Spiel fraglichen Acimovic zurückgreifen. Der polnische Abwehrspieler Bak kommt bei den Violetten zu seinem ersten Einsatz. Die Austria hat von Beginn an Feldvorteile. Unsere Schwarz-Weißen stehen allerdings in der Abwehr sicher. Sariyar kann sich einige Male gegen Klapf nicht entscheidend durchsetzen. Nach 9 Minuten kommt Gansterer auf der rechten Außenbahn durch, seine Flanke landet aber genau in den Armen von Austria-Goalie Safar. 2 Minuten später kann der aufgerückte Schiemer nach einem Eckball den Ball nicht kontrollieren. Danach treten beide Offensivabteilungen kaum in Erscheinung. Das Matchgeschehen spielt sich im Mittelfeld (mit etwas mehr Ballbesitz für die Wiener) ab. LASK-Tormann Cavlina (nach 20 Minuten mit Kappe gegen die tiefstehende Sonne) muß lediglich bei kaum gefährlichen Flanken eingreifen. Nach einer halben Stunde kommen die Athletiker plötzlich in Schwung. Zuerst kommt eine Flanke von Gansterer direkt auf das Austria-Tor. Safar klärt zum Eckball. Die Ecke von Dollinger köpft Blanchard vor den Strafraum, wo Jürgen Panis wartet und aus 23m zur volley LASK-Führung trifft (33.). Der LASK war nun hellwach. Ein vielversprechender Schuß von Ivo Vastic wird von Austria-Schlußmann Safar zunichte gemacht. Die Austria wirkt geschockt und der LASK gewinnt im Mittelfeld vor der Pause immer mehr an Spielanteilen. Nachdem der LASK zwei vielversprechende Konter nicht abschließen kann, können Schüsse von Sariyar und Acimovic das LASK-Tor nicht mehr gefährden. Nach dem Wechsel macht die Austria Druck. Sariyar scheitert aus 6m am glänzend disponierten Cavlina (51.). Standfest setzt seinen Versuch 1m übers Tor (55.). Die Schwarz-Weißen präsentieren sich kompakt. Panis weicht Austria-Spielmacher Acimovic nicht von der Seite. Die Abwehr kommt bei den häufigen Flanken der Wiener nicht in Gefahr. In der Offensive treten die Athletiker nur selten in Erscheinung: Saurer verzieht kurz nach seiner Einwechselung und Mayrleb wird aus dem Abseits von SR Brugger zurückgepfiffen. Nachdem Schiener alleine im Strafraum die größte Ausgleichschance der Austria vergibt, wird eine Viertelstunde vor Schluß der LASK wieder aktiver. Christian Mayrleb scheitert aus kurzer Distanz an Safar. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Nach 80 Minuten erleidet Michael Baur bei einem Zweikampf mit Kuljic einen Nasenbeinbruch (siehe Weblog/Medical Corner), hält jedoch die restliche Spielzeit durch. Die Austria gibt nicht nach und kommt 5 Minuten vor Schluß zum 1:1-Ausgleich: Cavlina kann einen scharfen Schuß von Sulimani nur mehr abtropfen lassen, Schiemer steht goldrichtig und knallt den Ball unter die Latte (85.). Letztendlich bleibt es nach 4 Minuten Nachspielzeit beim gerechten Unentschieden, obwohl für die Schwarz-Weißen an diesem Abend auch ein Sieg im Bereich des Möglichen lag.
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| 3 |
Freitag
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20.07.2007 |
20:30 |
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SK Puntigamer Sturm Graz
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4:0 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Puntigamer Sturm Graz
-
LASK Linz
4:0 (1:0)
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| Austragungsort |
UPC-Arena |
| Zuschauer |
9363 |
| Tore |
Stankovic (24./71./85.), Salmutter (48.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Hota (75. Spirk), Panis, Saurer (67. Dollinger) - Adi (64. Mijatovic), Mayrleb
(Poyraz, Wisio, Kablar, Spirk, Dollinger, Vastic, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
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SK Puntigamer Sturm Graz
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Gratzei - Lamotte, Sonlleitner, Shashiashvili, Prettenthaler (46. Lindschinger) - Krammer, Säumel (84. Suppan), Muratovic, Salmutter - Haas (76. Amadou), Stankovic
(Schicklgruber, Jantscher, Lindschinger, Suppan, Amadou, Kienzl, Peric)
Trainer: Foda
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| Schiedsrichter |
Hofmann/Zechner/Pointner
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Säumel (59./Foul), Shashiashvili (68./Foul); Klapf (7./Foul), Klein (26./Foul), Adi (44./Unsportl.) |
| Spielbericht |
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Eine Verletzung von Ivo Vastic im Oberschenkel-Muskelansatz zwingt Trainer
Daxbacher zur Umstellung: Für Vastic kommt Adi in die Startformation. Auf
der linken Seite beginnt in Graz Saurer für Dollinger. Taktisch ändert
sich damit im LASK-Team nichts.
In den ersten Minuten entwickelt sich bei hochsommerlichen Temperaturen
ein flottes Match. Der LASK beginnt an der Mittellinie die gegnerischen
Spieler zu attackieren und kann damit den Grazer Spielfluß früh stören. So
kommt Sturm erst nach 16 Minuten aus einem Freistoß durch Haas zum ersten
Torschuß. Auch die offensiven Akzente fehlen im LASK-Spiel nicht.
Schaltstelle im Mittelfeld ist Ersatz-Kapitän Jürgen Panis, der viele
Ballkontakte verzeichnen kann.
Die Grazer Schwarz-Weißen bekommen allerdings dann das Spiel besser in
Griff und gehen auch prompt in Führung: beim langen Zuspiel von Salmutter
auf Stankovic hebt Wolfgang Klapf das Abseits auf. Stankovic hebt das
Leder zur Sturm-Führung über Goalie Cavlina hinweg ins lange Eck (24.).
Die Gastgeber tauchen jetzt öfter am Linzer Strafraum auf, zum Torschuß
kommt aber nur Haas, der aus spitzem Winkel verzieht (32.). Überragend im
Sturm-Mittelfeld agiert Muratovic, der die Bälle in der Offensive
verteilt.
Mitte der 1. Halbzeit findet auch der LASK wieder Chancen vor. Klapf setzt
den Ball aus 20m nach Rücklage von Adi knapp am Tor vorbei (35.). Adi hat
nach Klein-Flanke die beste Ausgleichsmöglichkeit, trifft aber aus 12m
volley mit einem zu zentralen Schuß nur Sturm-Tormann Gratzei (37.)
trifft. Kurz vor der Pause setzt Mayrleb Adi ideal ein, doch der kommt
gegen Gratzei zu spät und erhält nach einer "Schwalbe" die Gelbe
Karte.
3 Minuten nach dem Wechsel muß der LASK das 0:2 hinnehmen: Salmutter
schließt nach Doppelpaß mit Haas mitten durch die LASK-Viererkette eine
schöne Kombination erfolgreich ab (48.). Mehr für die Offensive zu tun
mußte jetzt die Devise für den LASK sein. Der Spielaufbau scheiterte in
Folge allerdings an den vielen Abspielfehlern im Mittelfeld. Christian
Mayrleb verzeichnete erst in Minute 55 seinen ersten Torschuß, kommt aber
10 Minuten später zu einer "100%igen" - einen Freistoß vom eingewechselten
Mijatovic fälscht Lindschinger direkt zu Mayrleb ab, der aus kurzer
Distanz an Gratzei scheitert (65.).
Von der Heimmannschaft war nach dem zweiten Treffer nicht mehr viel zu
sehen. Sturm hatte es aber auch nicht nötig gegen im Angriff harmlosen
Linzer mehr zu tun. Doch eine gute Angriffsaktion genügt den Grazern um
auf 3:0 zu erhöhen. Haas setzt sich auf der rechten Seite durch und lupft
das Leder zu Stankovic, der per Kopf Cavlina überwindet. Damit war das
Match endgültig gelaufen. Der LASK war danach zwar weiterhin
feldüberlegen, Sturm konnte mit dem 3:0 im Rücken locker aufspielen. 5
Minuten vor Schluß macht Stankovic seinen "Triple-Pack" perfekt: Hoheneder
schlägt eine Freistoßflanke zu kurz weg. Stankovic knallt den Ball
unhaltbar zum 4:0 ins Netz (85.).
Der LASK erleidet in Graz eine bittere 0:4-Niederlage. Die spielstarken
Grazer zeigen dem LASK die ersten Grenzen in der Bundesliga auf. Eine gute
Halbzeit war für die Athletiker zuwenig, um in Graz zu bestehen.
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| 4 |
Samstag
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28.07.2007 |
19:30 |
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Red Bull Salzburg
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2:1 (2:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
Red Bull Salzburg
-
LASK Linz
2:1 (2:0)
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| Austragungsort |
Wals-Siezenheim |
| Zuschauer |
14500 |
| Tore |
Zickler (11./26.), Vastic (47./Elfmeter) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Margreitter, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein (78. Saurer), Hota (85. Mijatovic), Panis, Dollinger - Vastic, Mayrleb (72. Adi)
(Zaglmair, Wisio, Kablar, Spirk, Saurer, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
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Red Bull Salzburg
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Ochs - Vargas, Sekagya, Alex - Steinhöfer, Vonlanthen, Carboni, Kovac, Jezek (60. Pitak), Ilic (55. Leitgeb) - Zickler (87. Lokvenc)
(Öczan, Dudic, Lokvenc, Pitak, Miyamoto, Leitgeb, Janocko)
Trainer: Trapattoni
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| Schiedsrichter |
Messner/Strasser/Harkam
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Pitak (93./Foul); Dollinger (17./Foul), Margreitter (91./Foul) |
| Spielbericht |
Bundesligameister gegen Red Zac Liga-Meister heißt die Begegnung im
Stadion Wals-Siezenheim. Der LASK kann in der Bullen-Arena auf den zuletzt
verletzten Ivo Vastic zurückgreifen. In der Abwehr muß Trainer Daxbacher
umstellen: Gerald Gansterer machen seine Addukorten zu schaffen. Der
Rechtsverteidiger wird durch Georg Margreitter ersetzt.
Der LASK sieht sich in den ersten Minuten in der Defensive. Nur kein Tor
erhalten heißt die Devise zu Beginn. Die Salzburger machen gehörig Druck
und gehen mit dem ersten Torschuß in Führung. Zickler tankt sich durch den
Strafraum und bringt aus 10m das Leder im LASK-Tor unter (11.). Im
Gegenzug kommt Dollinger auf links durch, wartet mit seinem Schuß jedoch
zu lange.
Red Bull kombiniert bis an den LASK-Strafraum gefällig, den zweiten
wirklichen Torschuß können sie allerdings erst in Minute 24 anbringen. Die
ganz in schwarz gekleideten LASKler können sich nach einer Viertelstunde
etwas aus der Umklammerung befreien. Doch kurz danach erzielt Zickler per
Kopf mit seinem zweiten Streich das 2:0 (26.). In der Offensive wills für
den LASK nicht klappen. Viel läuft über Aktivposten Dollinger an der
linken Außenbahn. Mit einem Freistoß von Vastic und einem zu hamlosen
Versuch von Mayrleb hat Salzburg-Goalie Ochs keine Probleme.
Nach 30 Minuten verteilen sich die Spielanteile etwas ausgeglichener. Der
LASK verzeichnet einige Vorstösse, die bis zum gegnerischen Strafraum gut
funktionieren. Die Gastgeber lassen mit der 2:0-Führung etwas nach und
gehen schließlich mit 2 Toren Vorsprung in die Halbzeit.
Der 2. Durchgang beginnt für den LASK nach Wunsch. Mayrleb wird von
Sekagya im 16er gelegt - Ivo Vastic verwandelt eiskalt zum
2:1-Anschlußtreffer (47.). 8 Minuten später steht plötzlich Almedin Hota
im Strafraum völlig frei - aus 15m scheitert nur er an der Hand von Alex -
SR Messner verließ sich auf seinen Assistenten und verweigerte den
Elfmeter sowie gleichzeitig den Ausschluß von Alex - der 2:2 Ausgleich lag
in der Luft (55.). Der LASK ist auf dem Feld nun die aktivere Mannschaft.
Der volle LASK-Fanblock (schon während der ersten Halbzeit tonangebend)
machte tolle Stimmung und stand wie ein Mann hinter unserem Team.
Mit der Einwechslung von Pitak und Leitgeb bringt Salzburg-Trainer
Trapattoni aber wieder Schwung ins Red Bull-Spiel. Die LASK-Abwehr hatte
in der Folge Zickler und Co. gut im Griff. LASK-Goalie Cavlina mußte nur
bei ungenauen Flanken eingreifen. Kurz nachdem Trainer Daxbacher Adi für
Mayrleb enwechselt, fällt der Brasilianer im Strafraum. Die Pfeiffe von SR
Messner bleibt allerdings stumm (72.). Pfiffe hörte man nur vom verwöhnten
Salzburger Publikum trotz 2:1-Führung beim einen oder anderen Rückpaß auf
Tormann Ochs.
Nachdem Cavlina 10 Minuten vor Schluß eine Pitak-Chance zunichte macht,
probiert der LASK in den letzten Minuten nochmal alles. Christoph Saurer
scheitert nach 89 Minuten mit einem guten Versuch an Ochs.
Der LASK war knapp dran einen Punkt aus Salzburg zu entführen. Die
Kaltschnäuzigkeit von Salzburg-Stürmer Alexander Zickler entschied schon
in der ersten Halbzeit das Spiel. Hätte SR Messner das Handspiel von Alex
geahndet, wäre der LASK wohl nicht leer ausgegangen.

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| 5 |
Sonntag
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05.08.2007 |
19:30 |
• |
SV Josko Fenster Ried
|
1:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SV Josko Fenster Ried
1:0 (0:0)
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| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
11600 |
| Tore |
Saurer (72.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Hota (34. Wisio), Panis, Dollinger (46. Saurer) - Vastic, Mayrleb (91. Mijatovic)
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Spirk, Saurer, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
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|
SV Josko Fenster Ried
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Berger - Brenner, Glasner, Jank, Rzasa - Pichorner, Hackmair (79. Toth), Drechsel, Erbek (46. Kujabi) - Salihi, Djokic (64. Damjanovic)
(Gebauer, Kujabi, Toth, Damjanovic, Hadzic, Riegler, Muslic)
Trainer: Kraft
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| Schiedsrichter |
Gangl/Ouschan/Strudl
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Panis (13./Foul), Klapf (18./Foul), Vastic (69./Kritik), Klein (76./Foul), Cavlina (93./Unsportl.); Erbek (26./Foul), Glasner (70./Foul) |
| Gelb/Rote Karten |
Klapf (19./Foul)
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| Spielbericht |
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Trotz der Verletzungssorgen von Trainer Daxbacher vor dem Match kann der
LASK in Bestbesetzung antreten. Gansterer kehrt statt Margreitter wieder
auf die rechte Außenverteidigerpostion zurück. Ansonsten beginnt der LASK
in der gewohnten Formation. Ried-Trainer Kraft setzt auf die Doppelspitze
Salihi/Djokic.
Gute Stimmung im Linzer Stadion - 12000 Zuschauer bilden eine tolle
Kulisse für das OÖ-Derby. In den ersten Minuten entwickelt sich ein
flottes Match. Zu den ersten beiden LASK-Gelegenheit kommt Florian Klein -
mit einem Kopfball vom 16er nach Dollinger-Flanke (4.) und einem guten
Schuß, nachdem ihm Hota den Ball in den Lauf spielte (8.). Die Rieder
werden bei Standards nur mäßig gefährlich.Nach 10 Minuten bekommen die
Schwarz-Weißen das Spiel in Griff. Panis setzt einen Schuß aus 20m über
das Tor (14.) und Mayrlebs Flanke von der Toroutlinie geht an "Freund und
Feind" vorbei. Dann begeht Wolfgang Klapf innerhalb einer Minute ein Foul
an Salihi und eine Unsportlichkeit gegenüber Hackmair (er trifft ihn mit
gestrecktem Bein am Kopf) - die Konsequenz ist die Gelb-Rote Karte
(19.).
Doch der LASK lässt sich mit 10 Mann nicht unterkriegen. Vastic prüft
zweimal Ried-Goalie Berger (22./24.). Ried ist weiterhin nur bei Standards
gefährlich, kommt aber doch besser ins Spiel. Nach 34 Minuten ergänzt
Trainer Daxbacher die Vierkette und bringt Tomasz Wisio für Almedin Hota.
Die Chancen hat weiter hin der LASK: Hota vergibt noch vor seiner
Auswechslung per Kopf nach einem Eckball. Mayrleb "versäbelt" mit einem
Sitzer aus 10m die beste Führungschance.
Die letzten Minuten vor der Pause sind die Innviertler optisch überlegen.
Mehr als ein paar Versuche aus der Distanz schauen dabei aber nicht raus.
Trotz nomineller Unterlegenheit wäre eine LASK-Führung zur Halbzeit den
besseren Gelegenheiten nach möglich gewesen.
Nach dem Wechsel kontrolliert Ried das Spiel. Der LASK versucht mit
schnellen Vorstössen aus der gesicherten Abwehr zum Erfolg zu kommen.
Während die Linzer Athletiker nach 53 Minuten durch Wisio per Kopf
wiederum eine Führunschance vergibt, wirken die Innviertler vor dem
LASK-Strafraum sehr unkonzentriert.
Danach passiert auf der Linzer Gugl. Einige Fouls im Mittelfeld stoppen
immer wieder den Spielfluß. Der Paukenschlag dann in Minute 72 - Mayrleb
bekommt im 16er das Leder und scheitert zunächst an Goalie Berger - den
Abpraller verwertet der nach der Pause eingewechselte Christoph Saurer zum
verdienten 1:0.
Die Rieder erzeugten nun Druck, dem die LASK-Abwehr allerdings ganz gut
standhielt. Glück für den LASK als Cavlina 10 Minuten vor Schluß an einer
Ecke vorbeisegelt. Kein Innviertler konnte diese Unsicherheit nützen.
Kurze Zeit später krätschte Baur Kujabi den Ball am 5er weg. Große
Spannung herrschte in den letzten Minuten des Spiels. Ried schnürte den
LASK ein dand aber keine Mittel die Linzer Abwehr zu knacken. In Minute 89
scheitert Vastic alleine auf Berger zulaufend am Ried-Goalie.
Nach 4 Minuten Nachspielzeit hatte der LASK den wichtigen Derbysieg
endlich eingefahren. Ein heroische Leistung in Unterzahl reichte dem LASK
gegen Offensivschwache Innviertler zum knappen, jedoch nach Torchancen
verdienten Erfolg.
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| 6 |
Sonntag
|
12.08.2007 |
17:00 |
• |
SK Rapid Wien
|
2:0 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Rapid Wien
2:0 (1:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
15200 |
| Tore |
Mayrleb (7.), Vastic (71.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Hota (79. Spirk), Panis, Dollinger (67. Saurer) - Vastic, Mayrleb (83. Adi)
(Zaglmair, Margreitter, Spirk, Saurer, Ruckendorfer, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
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SK Rapid Wien
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Payer - Hiden (46. Korkmaz), Tokic, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Kulovits (46. Boskovic), Kavlak (73. Hoffer) - Bilic, Bazina
(Lukse, Thonhofer, Korkmaz, Eder, De Lima, Hoffer, Boskovic)
Trainer: Pacult
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| Schiedsrichter |
Schörgenhofer/Bereuter/Bode
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Dollinger (34./Foul), Panis (36./Kritik), Mayrleb (40./Unsportl.), Cavlina (59./Krtik), Vastic (73./Foul), Gansterer (85./Foul); Tokic (23./Foul), Hoffer (80./Foul) |
| Spielbericht |
|
Beim LASK gibt es vor dem Spiel nur eine Änderung: Tomasz Wisio ersetzt
den Gelb-Rot-Gesperrten Wolfgang Klapf auf der linken Abwehrseite. Rapid
wie erwartet mit Spielmacher Steffen Hofmann, der von Jürgen Panis bewacht
wird.
Riesenauftakt für die Linzer Schwarz-Weißen nach 7 Minuten: Christian
Mayrleb nützt einen Wiener Abwehrfehler und setzt den Ball aus spitzem
Winkel zur Führung in die Maschen - endlich sein erstes Saisontor im 6.
Spiel. 2 Minuten zuvor hatte Tokic auf der anderen Seite nach einem
Eckball das 0:1 am Fuß.
Nach dem frühen Rückstand ist Rapid zwar spielbestimmend, die LASK-Abwehr
steht allerdings schon gewohnt gut. 24 Minuten waren vergangen als
LASK-Goalie Cavlina erstmals in höchster Not eingreifen muß. Bazina kommt
völlig frei aus 10m zum Schuss - Cavlina ist mit Fußabwehr zur Stelle.
Nach der Drangperiode der Wiener plötzlich helle Aufregung auf der
vollbesetzten Linzer Gugl: Vastic wird am 16er von Patocka gestoppt, der
LASK reklamiert Torraub. SR Schörgenhofer lässt weiterspielen.
5 Minuten vor der Pause kommt der LASK nochmals kurz auf. Christian
Mayrleb ist im Strafraum allerdings auf sich allein gestellt. Mit
9:2-Torschüssen führt Rapid zur Halbzeit diese Statsitik zwar klar an,
doch unsere Schwarz-Weißen gewinnen das Gros an Zweikämpfen.
Im 2. Durchgang sehen die 15000 Zuschauer das gleiche Bild. Rapid klar
feldüberlegen, der LASK steht sicher in der eigenen Spielhälfte und
verlegt sich aufs Kontern. Bei den vielen hohen Flanken in den
LASK-Strafraum behält die LASK-Verteidigung die Oberhand gegenüber Rapids
Offensivkräften. Die Wiener Torgelegenheiten nahmen dann allerdings zu.
Goalie Cavlina musste gegen Hofmann (der LASK-Tormann krätscht ihm das
Leder vom Fuß/58.) und bei einem Kopfball von Patocka (59.) zweimal
eingreifen.
In der Offensive war vom LASK zunächst nichts mehr zu sehen. Gelegentliche
Vorstösse endeten meist in Einzelaktionen, die spätestens an der
Strafraumgrenze "versandeten". Doch eine gute Torchance reichte dem LASK
um auf 2:0 zu erhöhen: Mayrleb setzt sich auf der rechten Seite durch und
sieht nach einer Drehung den mitgelaufenen Vastic, der die Vorlage
seelenruhig verwertet (71.).
Wer jetzt eine Rapid-Mannschaft mit wütenden Angriffen erwartet hatte, lag
daneben. Die Wiener zeigten weiter lethargisches Offensivspiel ohne den
letzten Willen. Einzig Hofmann mit einem Freistoß und Bazina per Kopf
bringen noch Gefahr vor dem LASK-Tor.
Vor allem mit Zweikampfstärke zwingen die Linzer Schwarz-Weißen Rapid in
die Knie. Die wenigen sich bietenden Chancen nutzte der LASK eiskalt zum
dritten Sieg im dritten Saisonheimspiel - 6 Torschüsse reichten dafür
aus.
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| 7 |
Samstag
|
18.08.2007 |
19:30 |
|
FC Wacker Innsbruck
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1:2 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
FC Wacker Innsbruck
-
LASK Linz
1:2 (0:0)
|
| Austragungsort |
Tivoli neu |
| Zuschauer |
4500 |
| Tore |
Eder (61.); Mayrleb (54.), Vastic (92.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Hota, Panis, Dollinger (77. Saurer) - Vastic, Mayrleb (85. Mijatovic)
(Zaglmair, Margreitter, Klapf, Spirk, Saurer, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
FC Wacker Innsbruck
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Pavlovic - Mimm (57. Schreter), Schrott, Knabel, Windisch - Dollinger (85. Seelaus), Eder, Kolousek, Samwald - Aganun (77. Saltuari), Orosz
(Grünwald, Durmic, Schreter, Seelaus, Saltuari, Dakovic)
Trainer: Söndergaard
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| Schiedsrichter |
Steindl/Baumegger/Aigner
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Mimm (24./Foul), Kolousek (69./Kritik), Seelaus (91./Foul) |
| Spielbericht |
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Beim Spiel Wacker Innsbruck gegen LASK Linz trifft der Tabellenletzte auf
den Tabellensechsten.
Der LASK kommt nach dem 2:0 gegen Rapid mit viel Selbstvertrauen auf den
Insbrucker Tivoli. Die Innsbrucker hingegen mußten zuletzt eine
1:6-Niederlage bei Austria Wien einstecken. LASK-Trainer Daxbacher kann
auf den gesamten Kader zurückgreifen. Obwohl Wolfgang Klapf nach seiner
Gelb-Rot-Sperre wieder im Kader ist, setzt Daxbacher heute auf
der linken Abwehrseite auf Tomasz Wisio.
Die Tiroler müssen neben Theo Grüner (dem wir nach seiner
Krebs-Erkrankung auch von hier aus nur das Beste wünschen) mit Feldhofer,
Hattenberger, Mader und Hölzl auf ein halbes Team verzichten.
In den ersten 15 Minuten passiert zunächst nicht viel. Der LASK zeigt
sich als die ballsichere Mannschaft, die erste gute Gelegenheit findet
allerdings Aganun für Wacker nach 10 Minuten vor. Danach übernehmen unsere
Schwarz-Weißen das Kommando auf dem Feld. Baur scheitert nach einer Ecke
per Kopf (17.) und Dollinger findet nach einer guten Kombination in
Wacker-Goalie Pavlovic seinen Meister (19.). Die Tiroler sind stark
verunsichert und kommen nur sporadisch vors Linzer Tor. Doch der LASK geht
Mitte der 1. Halbzeit ein wenig zu verhalten in die Offensive.
Nach 32 Minuten kommt der LASK zu "der" Führungschance: Mayrleb setzt
sich an der Strafraumgrenze nach Traunpaß von Hota gegen Mimm durch,
scheitert aber an Pavlovic. Mimm berührt im Fallen das Leder mit der
Hand, der Elfmeterpfiff von SR Steindl bleibt jedoch aus. Wacker wirkt
nach der Topchance des LASK kurz aufgeweckter, verfällt aber nach dem
kurzen "Aufflackern" wieder in den "Fehlpasstrott". Mit 0:0 gehts in die
Pause. Die Schwarz-Weißen können ihre Feldüberlegenheit nicht in Tore
ummünzen.
Nach dem Wechsel übernehmen die Linzer Athletiker sofort wieder die
Inititative. Nachdem Dollinger zuerst mit einem Schuß an Pavlovic
scheitert, lenkt Mayrleb einen Kopfball von Wisio nach dem
darauffolgenden Eckball noch entscheidend zur längst verdienten
1:0-Führung ab (54.). Doch die Tiroler schlagen prompt zurück. Ebenfalls
nach einem Eckball kann Eder im 5er die Verwirrung in der LASK Abwehr zum
1:1-Ausgleich nützen (61.). Innsbruck ist jetzt hallwach. Orosz und
Kolousek verfehlen mit ihren Schüssen nur knapp das Ziel.
Danach entwickelt sich ein offenes Spiel. Beide Teams finden die Räume
vor schnell nach vorne zu spielen. Vastic versucht immer wieder Mayrleb in
die Tiefe zu schicken. Auf der Gegenseite nimmt Kolousek für die
Innsbrucker das Spiel in die Hand. Der LASK bekommt nur langsam das Spiel
wieder unter Kontrolle. Vastic vergibt nach Gansterer-Flanke nach 76
Minuten per Kopf nur knapp.
In der Schlußphase baut der LASK seine Feldüberlegenheit weiter aus -
lässt den Ball über viele Stationen laufen - findet aber kaum den Abschluß
vor dem Tor. Wacker Innsbruck kommt kurz vor Ende der regulären
Spielzeit durch einen Kopfball von Saltuari zur Siegchance,
LASK-Tormann Cavlina rettet den Schwarz-Weißen mit einer Parade zunächst
das Remis. Doch der LASK hat noch einen Ivo Vastic: in der zweiminütigen
Nachspielzeit drückt der LASK-Kapitän per Kopf den Ball über Pavlovic
hinweg zum 2:1-LASK-Sieg über die Linie.
Ein etwas glücklicher, aber aufgrund der Spielanteile verdienter Sieg der
Linzer Athletiker. Von einer überragenden kann man am heutigen Tag nicht
sprechen, zumal die Tiroler großteils vollkommen "von der Rolle"
waren. Mit 13 Punkten aus 7 Spielen setzt sich der LASK zumindest bis
Sonntag an die Tabellenspitze.
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| 8 |
Samstag
|
25.08.2007 |
19:30 |
• |
SV Mattersburg
|
0:2 (0:2) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SV Mattersburg
0:2 (0:2)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
8000 |
| Tore |
Vastic (8./Eigentor), Naumoski (27.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Hota (61. Mijatovic), Panis, Dollinger (46. Saurer) - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Klapf, Hamdemir, Saurer, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Mattersburg
|
Almer - Csizmadia, Sedloski, Mravac - Atan, Kühbauer (76. Schmidt), Kovrig, Fuchs - Naumoski (56. Mörz) - Jancker, Wagner
(Borenitsch, Pöllhuber, Pauschenwein, Mansberger, Schmidt, Mörz, Lindner)
Trainer: Lederer
|
| Schiedsrichter |
Stuchlik/Fellinger/Hoxha
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Saurer (57./Foul), Mijatovic (86./Foul); Kovrig (51./Kritik), Fuchs (71./Foul) |
| Spielbericht |
|
Der Tabellendritte LASK empfängt den Tabellenvierten Mattersburg. Unsere
Schwarz-Weißen waren zuletzt in Innsbruck erfolgreich und schicken sich an
den vierten Heimsieg im 4. Heimspiel einzufahren. Mit dem SV Mattersburg
treffen die Athletiker auf einen unangenehmen kampfstarken Gegner, der
heuer auswärts noch ungeschlagen ist. LASK-Coach lässt die zuletzt so
erfolgreiche Mannschaft unverändert. Im Kader fehlt nur Ralph Spirk
verletzungsbedingt. Die Burgenländer verzichten in der Startaufstellung
auf Nationalspieler Mörz, der zunächst auf der Wechselbank Platz
nimmt.
Das Spiel beginnt mit einem Aufreger. Nach 3 Minuten läuft Florian Klein
nach einer Flanke alleine aufs Mattersburger Tor und bringt das Leder im
Netz unter. Doch die Fahne des Schiedrichterassistenten war oben - Abseits
- eine knappe Entscheidung. 5 Minuten später fällt das 0:1 - nach einer
Ecke springt Ivo Vastic der Ball ans Bein und wird ins eigene Tor
abgelenkt (8.) - das erste Gegentor im Linzer Stadion in dieser Saison.
Daruafhin sieht sich der LASK in der Defensive. Die Burgenländer
übernehmen im Mittelfeld die Initiative und drängen den LASK in die eigene
Hälfte. Kovrig verfehlt mit einem Bombenschuß aus 35 m nur knapp das Tor
(13.).
Nach einer Viertelstunde kann sich unser Team wieder befreien. Jürgen
Panis findet nach Flanke von Florian Klein eine Kopfballchance vor. Doch
kaum hatte sich der LASK etwas erfangen setzt Mattersburg einen drauf.
Naumoski trifft nach Stanglpaß von Atan zum 0:2 (27.). Im Gegenzug
verfehlt Vastic mit einem Versuch aus spitzem Winkel sein Ziel.
Zuviele Fehler im Spielaufbau lassen den LASK nicht ins Spiel kommen.
Mattersburg wirkt mit ihrem Spiel abgeklärter. Trotzdem kommt unsere
Mannschaft vor der Pause noch zu einer Topchance - nach einem Eckball und
einem abgewehrten Hota-Kopfball trifft der aufgerückte Wisio aus 10m
allerdings nur die Latte (40.).
Sehr engagiert kommt das LASK-Team aus der Kabine. Schnelle Vorstösse
bringen immer wieder Gefahr. So in Minute 53 als Ivo Vastic vom 16er am
herausgelaufen SVM-Goalie Almer scheitert. Ansonsten sehen die 8000
Zuschauer im Gugl-Oval weiterhin eine kompakte Mattersburger Mannschaft,
die versucht den Vorsprung clever nach Hause zu spielen. Dann bringt
LASK-Trainer Daxbacher einen weiteren Stürmer - Mijatovic kommt für den
formschwachen Hota ins Spiel. Plötzlich zeigt SR Stuchlik auf der
Gegenseite auf den Elfmeterpunkt - Saurer soll Wagner von den Beinen
geholt haben. Den darauffolgenden Elfmeter setzt Mörz nur an die Stange
(67.).
Der LASK verliert nach dem guten Auftakt in Halbzeit 2 wieder den
Spielfaden. Prompt kommt Mattersburg wieder auf. Einen Atan-Schuß kann
Niklas Hoheneder gerade noch vor der Torlinie abwehren. Zeitweise hilflos
wirkt das Offensivspiel der Linzer Athletiker. Ein
Panis-Verzweiflungsschuß aus 25m in Richtung Anzeigetafel beschreibt die
Offensive des LASK wohl am Besten. Und wenn unser Team Torchancen
vorfindet fehlt das nötige Glück, wie 10 Minuten vor Schluß bei einem
Heber von Mayrleb. Selbst 6 Minuten Nachspielzeit konnten keine Wende mehr
herbeiführen.
Es war nicht der Tag der Linzer Schwarz-Weißen. Mattersburg agierte
erwartet kompakt und ließ keine Entfaltung des LASK im Mittelfeld zu.
Zudem kamen viele Fehlpasses im Spielaufbau. Vor dem Tor waren die
Burgenländer abgebrüht und setzten ihre besten Möglichkeiten in Tore
um.
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| 9 |
Freitag
|
31.08.2007 |
20:30 |
|
Cashpoint SCR Altach
|
2:2 (1:2) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
Cashpoint SCR Altach
-
LASK Linz
2:2 (1:2)
|
| Austragungsort |
Cashpoint-Arena |
| Zuschauer |
5237 |
| Tore |
Schoppitsch (7./73.); Mayrleb (34.), Vastic (43.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Margreitter, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Hota, Panis, Saurer (93. Wendel) - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Klapf, Wendel, Ruckendorfer, Dollinger, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Cashpoint SCR Altach
|
Michl - Bolter (59. Karatay), Gramann, Chinchilla - Schmid, Guem, Winkler U. (81. Bernardi), Kirchler, Schoppitsch - Mayer (59. Hutwelker) , Jagne
(Krassnitzer, Winkler B, Baldauf, Hutwelker, Bernardi, Carreno, Karatay)
Trainer: Bender
|
| Schiedsrichter |
Grobelnik/Vodik/Hoxha
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Kirchler (62./Kritik), Winkler (71./Foul); Vastic (6./Foul), Saurer (21./Handspiel), Baur (73./Kritik) |
| Spielbericht |
|
Trainer Daxbacher beginnt in Altach mit einer etwas veränderten Elf. Georg
Margreitter ersetzt den verletzten Gerald Gansterer und Christoph Saurer
spielt statt Matthias Dollinger. Die Freigabe für Neuerwerbung Wendel traf
rechtzeitig ein, der Brasilianer nimmt zu Beginn auf der Ersatzbank
Platz
Der LASK gerät früh in Rückstand. Nach einigen gefährlichen Aktionen in
den Anfangsminuten vor dem LASK Tor, trifft Schoppitsch bereits nach 7
Minuten. Jagne spielt einen Pass im Strafraum quer und Schoppitsch trifft
aus spitzem Winkel. Nach den verpatzten Anfangsminuten kommen die
Schwarz-Weißen wieder hinten raus und können nach 13 Minuten zumindest
einen Torschuss durch Saurer verzeichnen.
Kaum war die Anfangsviertelstunde abgelaufen, begannen beide Teams
Mittelmaß-Fußball zu zeigen. Chancen bleiben Mangelware. Der LASK zeigte
zwar Ballsicherheit im Mittelfeld, im Strafraum der Vorarlberger blieb es
jedoch ruhig. Nach 25 Minuten bringt Vastic einen Freistoss vors Tor -
Hoheneder segelt haarscharf mit dem Kopf daran vorbei. Altach blieb
zunächst im Angriff gefährlicher. Die LASK Abwehr hat vor allem mit dem
schnellen Jagne Probleme.
Die erste richtig gelungene Aktion nützte der LASK nach 34 Minuten zum
1:1-Ausgleich: Panis schickt Mayrleb, der Bolter stehen lässt, und
(nachdem er Goalie Michl umkurvte) das Leder ins leere Tor schiebt. Jetzt
hatten die Linzer Athletiker das Spiel in Griff. Die Voralberger wurden
früher im Aufbau gestört.
Kurz vor der Pause fällt nach wunderbarem Zusammenspiel zwischen Mayrleb
und Vastic der LASK-Führungstreffer. Ivo schließt die Aktion mit einem
Heber über Altach-Tormann Michl zum 1:2 ab. Die Klasse der Einzelspieler
führt den LASK zur Pausenführung.
Unverändert kommt das LASK-Team wieder aus der Kabine. Altach beginnt
mehr Initiative zu zeigen, während der LASK sich eher abwartend und auf
schnelle Gegenstösse lauernd zeigt. Mit dem Duo Vastic/Mayrleb hat die
Altach Hintermannschaft des öfteren Probleme. Almedin Hota zeigt seine
beste Saisonleistung, möglichweise weil Wendel ein Ersatz für ihn im
LASK-Mittelfeld wäre.
Mitte der 2. Halbzeit lässt der LASK die Vorarlberger "anlaufen". Eine
gute Abwehrleistung reicht dem LASK vorerst aus das Spiel und den
Spielstand zu kontrollieren. Doch eine Unachtsamkeit führte zum
2:2-Ausgleich: Jagne flankt von rechts - das Leder kommt zum freien
Schoppitsch, der sein zweites Tor an diesem Abend macht.
Zundehmends sieht sich der LASK dann unter Druck. Die schnellen Konter
der Athletiker werden immer weniger. Die Ländle-Kicker "riechen Lunte" das
Spiel nach dem Rückstand doch noch für sich zu entscheiden. In der
Schlußphase konnte der LASK nicht mehr zusetzen. Altach probierte
kämpferisch stark zum Heimsieg zu kommen. Schließlich können die Linzer
Schwarz-Weißen im Altacher Schnabelholz (wie in den letzten Jahren) wieder
nicht gewinnen. Neuzugang Wendel schnupperte nach seiner Einwechslung eine
Minute vor Schluß erstmals Bundesliga-Luft.
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| 10 |
Samstag
|
15.09.2007 |
18:00 |
• |
Cashpoint SCR Altach
|
2:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
Cashpoint SCR Altach
2:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
6000 |
| Tore |
Saurer (82.), Mijatovic (89.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf - Hota (92. Hamdemir), Wendel, Panis (78. Mijatovic), Dollinger (65. Saurer) - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Hamdemir, Ruckendorfer, Saurer, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Cashpoint SCR Altach
|
Michl (52. Krassnitzer) - Gramann, Bernardi, Guem (16. Chinchilla), Kling - Baldauf, Winkler U. (69. Karatay), Kirchler, Schoppitsch - Mayer, Jagne
(Krassnitzer, Winkler, Carreno, Chinchilla, Mattle, Karatay)
Trainer: Bender
|
| Schiedsrichter |
Steindl/Bauernfeind/Adanitsch
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Dollinger (37./Foul), Klein (40./Foul), Vastic (50./Foul); Winkler U. (21./Foul), Schoppitsch (62./Foul), Bernardi (66. Foul) |
| Rote Karten |
Mayrleb (9./Tätlichkeit)
|
| Spielbericht |
|
LASK-Trainer Daxbacher verändert seine Elf auf zwei Poitionen. Wendel
bestreitet sein erstes Bundesligaspiel im Mittelfeld. Florian Klein rückt
in die Abwehr zurück. Gerald Gansterer, Ralph Spirk und Adi fehlen
verletzungsbedingt. Auch die Vorarlberger haben einige Verletzungsausfälle
zu beklagen. Es fehlen Zinna, Leonardo, Atav, Schmid und Winkler
Bernd.
In der 1. Minute herrscht noch Verwirrung in der LASK-Abwehr - nach einem
Altach-Eckball bringen die Athletiker mit Mühe aus dem eigenen Strafraum.
Wie nach einem Weckruf beginnen die Schwarz-Weißen dann mit ihren
Offensivbemühungen. Ein Dollinger-Freistoß aus 18m streift nur knapp am
Tor vorbei (4.). Erstmals herrscht Aufregung im Gugl-Oval als Ivo Vastic
nach Berührung von Altach-Goalie Michl am 16er fällt (7.). Zwei Minuten
später muß Christian Mayrleb mit Rot vom Feld - in Erwartung auf die
Ausführung eines Freistosses trifft er Guem mit dem Ellenbogen (9.).
Nach dem Ausschluß ist der Spielfluß des LASK etwas gebrochen. Die Linzer
sind zwar weiterhin überlegen, Torchancen ergeben sich aber zunächst
keine. Gute Gelegenheiten stellen sich erst nach einer halben Stunde ein,
als sich Matthias Dollinger durch den Strafraum tankt und nur am Fuß
von Baldauf scheitert (30.). Drei Minuten später verzieht Wendel aus
ähnlicher Position nur knapp.
Der dezimierte LASK hat das Spiel gegen Ende der 1. Halbzeit im Griff und
zieht nochmals das Tempo an. Michael Baur kommt nach einem abgefälschten
Panis-Freistoß per Fallrückzieher zur letzten Führungschance vor der
Pause.
Auch nach dem Wechsel vertraut der LASK-Trainer vorerst seiner um einen
Stürmer dezimierten Mannschaft. Nach 52 Minuten muß Altach-Tormann Michl
nach Foul von Vastic vom Feld und wird durch Krassnitzer ersetzt. In der
Folgezeit sehen die 6000 Zuschauer nur Mittelmaß. Die Vorarlberger treten
weiterhin aus der gesicherten Defensive auf. der LASK hat es mit einem
Mann weniger im Mittelfeld schwer. Nach 64 Minuten probierts Hota nach
Vastic-Vorlage. Schoppitsch setzt einen Freistoß auf der anderen Seite
neben das Tor. Ansonsten viel Leerlauf im Linzer Stadion.
Das torlose Remis schien schon vorprogrammiert. Doch einer faßte sich ein
Herz und versenkte das Leder im Netz: Christoph Saurer kam nach 65 Minuten
für Matthias Dollinger aufs Feld. In Minute 82 erzielt der junge
LASK-Mittelfeldmann mit einem "1000 Gulden"-Schuss den Führungstreffer für
den LASK. 1 Minute vor Ende der regulären Spielzeit setzte Mario Mijatovic
per Kopf noch einen drauf und erzielt das 2:0 (89.).
Trainer Daxbacher machte an diesem Tag alles richtig. Beide
Wechselspieler (Saurer und Mijatovic) markierten die entscheidenden Tore
zum 2:0-Heimsieg.
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| 11 |
Samstag
|
22.09.2007 |
18:00 |
|
SK Austria Kärnten
|
1:4 (0:1) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Austria Kärnten
-
LASK Linz
1:4 (0:1)
|
| Austragungsort |
Hypo Group Arena |
| Zuschauer |
10800 |
| Tore |
Kabat (72./Elfmeter); Vastic (28.), Mijatovic (54.), Bubenik (77./Eigentor), Wendel (84.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf - Hota, Wendel (87. Hamdemir), Panis, Dollinger (83. Pichler) - Vastic, Mijatovic (62. Saurer)
(Poyraz, Margreitter, Kablar, Wisio, Hamdemir, Saurer, Pichler)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Austria Kärnten
|
Schranz - Bubenik, Weber, Ortlechner, Prawda (65. Kabat) - Wolf, Ledwon, Zakany (86. Riedl), Hauser (72. Krajic) - Fidjeu-Tazemeta, Mössner
(Königshofer, Chaile, Riedl, Plassnegger, Kabat, Krajic)
Trainer: Schachner
|
| Schiedsrichter |
Grobelnik/Fellinger/Hoxha
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Weber (31./Foul), Zakany (67./Kritik); Mijatovic (17./Foul), Klapf (53./Foul), Hoheneder (71./Foul) |
| Spielbericht |
|
Beide Trainer lassen ihre Mannschaft beinahe unverändert gegenüber dem
letzten Spiel. Einzig fehlender beim LASK ist der Rot-gesperrte Christian
Mayrleb, er wird durch Mario Mijatovic ersetzt. Kärnten muß kurz vor
Anpfiff verletzungsbedingt Kollmann vorgeben. Der LASK könnte mit einem
Sieg zumindest bis Sonntag die Tabellenführung erobern. Die Klagenfurter
sind nach ihrem letztwöchigen Heimsieg gegen die Wiener Austria ebenso
motiviert.
Gut ins Spiel findet unsere Mannschaft in den ersten 20 Minuten. Das
Mittelfeld gehört klar dem LASK. "Ersatzstürmer" Mijatovic findet gleich 3
Chancen vor. 2x per Kopf und ein Schuss verfehlen das Kärtner Tor nur
knapp. Austria Kärnten produziert aus der Abwehr heraus viele
Abspielfehler und überlässt den Linzern das Spiel.
Die LASK-Offensivbemühungen zahlen sich erst nach 28 Minuten aus: Vastic
fasst sich ein Herz und zieht aus gut 25 Minuten aus halblinker Position
ab. Der Ball springt von der Stange zum 0:1 ins Tor (28.). 2 Minuten
später zieht Matthias Dollinger durch die Mitte aufs Tor, zögert aber zu
lange und "versemmelt" somit den zweiten LASK-Treffer (30.).
Kärnten wacht nach dem Rückstand kurz auf und findet nach 35 Minuten die
erste Großchance vor: Tazemeta köpft nach Mössner-Flanke ans Außennnetz.
Doch das wars auch schon von Kärntner Seite in der 1. Halbzeit. Der LASK
dominiert in der Hypo Arena klar, eine höhere Halbzeitführung wäre keine
Überraschung gewesen. Taktiisch diszipliniert agiert das Team von Trainer
Daxbacher - von der Abwehr bis in den Sturm.
Nach dem Wechsel versucht Kärnten mit dem Publikum im Rücken mehr nach
vorne zu tun. Die LASK-Abwehr agiert allerdings gewohnt souverän. Die
erste Gelegenheit nutzt der LASK zum 0:2. Wendel flankt in die Spitze,
Mijatovic nimmt sich die Kugel mit der Brust mit und netzt aus der Drehung
im kurzen Eck ein - ein wunderbares Tor (54.). Kurze Zeit später wechselt
Trainer Daxbacher Christoph Saurer für Mario Mijatovic, der sich an der
Schulter verletzte, ein.
In der darauffolgenden Phase setzte der LASK nicht nach und ließ Kärnten
mehr Freiräume. Als Niklas Hoheneder Tazemeta an der Toroutlinie legt
zeigt Schiedrichter Grobelnik auf den Elfmeterpunkt - der eingewechselte
Kabat versenkt den Strafstoß zum 1:2-Anschlußtreffer (71.). Doch die
Athletiker schlagen sofort zurück - Saurer geht die Linie runter und
flankt auf Vastic, der sich mit der Brust das Leder mitnimmt. Bubenik
spritzt dazwischen und bringt den Ball im eigenen Tor zum 1:3 unter (77.).
Der LASK spielt jetzt locker weiter und erhöht in der 84. Minute durch
Wendel auf 1:4 - der Brasilianer spitzelt das Leder durch den Strafraum an
3 Gegenspielern vorbei und lässt aus kurzer Distanz Kärnten-Goalie Schranz
keine Abwehrchance - sein erstes Pflichspieltor für Schwarz-Weiß.
Der LASK erobert mit einem souveränen Sieg in Klagenfurt die
Tabellenführung. In nahezu jeder Phase des Spiels kontrollierten die
Linzer Schwarz-Weißen das Match.
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| 12 |
Mittwoch
|
26.09.2007 |
18:00 |
• |
FK Austria Magna
|
1:1 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
FK Austria Magna
1:1 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
10600 |
| Tore |
Mijatovic (51.), Bak (57.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf - Hota (71. Dollinger), Wendel, Panis, Saurer (85. Ruckendorfer) - Vastic, Mijatovic
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Hamdemir, Ruckendorfer, Dollinger, Pichler)
Trainer: Daxbacher
|
|
FK Austria Magna
|
Safar - Standfest, Bak, Schiemer (63. Mair), Gercaliu - Sulimani, Blanchard, Sariyar, Acimovic (85. Pichlmann) - Kuljic, Lafata (71. Lasnik)
(Kuru, Troyansky, Ertl, Metz, Lasnik, Pichlmann, Mair)
Trainer: Zellhofer
|
| Schiedsrichter |
Einwaller/Eder/Heim
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Wendel (84./Foul), Bak (11./Foul) |
| Spielbericht |
|
Zweiter (LASK) gegen Erster (Austria) - beim Schlagerspiel der 12.
Bundesligarunde gehts um die Tabellenführung. Mit einem Sieg können unsere
Schwarz-Weißen die Tabellenspitze übernehmen. Der LASK mit einer
Umstellung in der Startformation - Saurer besetzt statt Dollinger die
linke Außenbahn. Die Austria tritt etwas verändert gegenüber zuletzt auf:
Gercaliu, Schiemer, Sariyar und Lafata beginnen für die Wiener.
Vor dem Match wird LASK-Star Ivica Vastic als bester Spieler und
Torschützenkönig der abgelaufenen Red Zac Liga-Saison von der Bundesliga
und Red Zac geehrt.
Nach 5 Minuten Spielzeit findet die Wiener Austria die erste Großchance
vor. Nach einem Mißverständnis zwischen Hoheneder und Panis kommt Kuljic
im Strafraum zum Schuss, trifft allerdings nach Cavlina-Abwehr nur die
Latte - Glück für den LASK. Die Violetten beginnen sehr offensiv und
übernehmen in der Anfangsphase das Mittelfeld. Der LASK kommt nur selten
an den Wiener Strafraum. Erst nach 19 Minuten gibt der LASK durch Panis
den ersten Torschuss, der aber auf der Laufbahn des Gugl-Ovals
landet.
Nach der 2. Topchance des Spiels (wieder auf Seiten der Austria durch
einen Kuljic-Kopfball) hätte sich die überlegene Austria die Führung
verdient gehabt. Das LASK-Mittelfeld konnte weiterhin gegen gut
gestaffelte Wiener keine Akzente setzen. Vastic versuchte sich die Bälle
in der eigenen Spielhälfte zu holen. Eine weiteren guten Chance für die
Austria durch Lafata folgte endlich eine gefährlich LASK-Aktion - Hota
setzt Wendel ein, der das Leder über Austria-Goalie Safar lupt. Von der
Latte springt der Ball ins Feld zurück (38.).
Als sich die Linzer Athletiker etwas zu erfangen schienen war die 1.
Halbzeit auch schon vorbei. Die Wiener Veilchen ließen im 1. Durchgang den
Ball laufen und die Linzer nicht zum Zug kommen.
Ganz anders kommen die Schwarz-Weißen aus der Kabine zur 2. Halbzeit.
Nachdem Baur einen Kopfball nicht platzieren kann (50.), schlägt eine
Minute später wieder der effektivste LASK-Stürmer zu. Mario Mijatovic
bringt vom 16er (nach Zuspiel von Ivica Vastic) mit seinem Schuss den LASK
mit 1:0 in Führung - sein 3. Saisontor. Doch nur 6 Minuten später schlägt
die Austria zurück - LASK Tormann Cavlina fliegt an einem Eckball vorbei
und Austria-Verteidiger Bak köpft zum 1:1-Ausgleich ein (57.).
Damit war der kurzzeitige Spielfluß des LASK wieder gebrochen. Doch der
LASK konnte entgegen den ersten 45 Minuten das Match offener gestalten.
Der Kampf um die Tabellenführung war spürbar im gut besetzten Linzer
Stadion. Christoph Saurer verfehlte mit einem Versuch aus 20m das Tor nur
knapp. Auf der anderen Seite hatte Cavlina mit 2 Schüssen keine
Probleme.
Für die letzten 20 Minuten bringt Trainer Daxbacher Matthias
Dollinger für Almedin Hota ins Spiel. Spielbestimmend war jetzt allerdings
wieder die Wiener Austria. Kuljic scheitert eine Viertelstunde vor Schluß
am 5er an LASK-Goalie Cavlina - das war der 1. Matchball für die Wiener
gewesen. Der LASK kommt in der Endphase mit schnellen Gegenstössen, die
allerdings nicht zu Ende gespielt werden, vors Austria-Tor. Cavlina rettet
den Schwarz-Weißen gegen Kuljic und Sariyar zweimal das Remis. Mit einem
Reflex wehrt der LASK-Goalie den Kuljic-Schuß im 5er ab - der Wiener
Strümer trifft im Nachschuß nur die Außenstange.
Mit dem Unentschieden können die Linzer Athletiker an diesem Abend
durchaus zufrieden sein. Der Tabellenführer aus Wien hatte mehr
Spielanteile und vor allem gegen Ende des Matches die besseren
Torchancen.
|
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| 13 |
Samstag
|
29.09.2007 |
18:00 |
• |
SK Puntigamer Sturm Graz
|
2:2 (2:2) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Puntigamer Sturm Graz
2:2 (2:2)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
9300 |
| Tore |
Saurer (14.), Vastic (27./Freistoß); Muratovic (16.), Haas (18.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf - Hota (78. Dollinger), Wendel, Panis, Saurer - Vastic, Mijatovic (89. Pichler)
(Poyraz, Margreitter, Wisio, Ruckendorfer, Hamdemir, Dollinger, Pichler)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Puntigamer Sturm Graz
|
Gratzei - Lamotte, Prödl, Schaschiaschwili, Prettenthaler - Krammer (67. Kreimer), Kienzl, Muratovic, J. Säumel, Salmutter (92. Lindschinger) - Haas (85. Stankovic)
(Schicklgruber, Sonnleitner, Friess, Lindschinger, Peric, Kreimer, Lindschinger, Stankovic)
Trainer:Foda
|
| Schiedsrichter |
Kever/Hidber/Pozzi (alle CH)
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Panis (19./Foul), Baur (47./Handspiel); Salmutter (37./Foul), Muratovic (42./Unsportl.) |
| Spielbericht |
|
Trainer Daxbacher kann auf seine Stadardaufstellung der letzten Spiel
zurückgreifen. Der angeschlagene Almedin Hota ist von Beginn an dabei. Am
38. Geburtstag von Ivo Vastic, wo es ausgerechnet gegen seinen
langjährigen Ex-Club Sturm geht, möchte das LASK-Team seinem Kapitän einen
Sieg schenken.
Gute Stimmung im Linzer Stadion. Beide Fangruppen skandieren vor
Spielbeginn für ihren Star Ivo Vastic. Der LASK tut sich zunächst schwer
ins Spiel zu kommen. Den ersten Warnschuß aufs Linzer Tor gibt Lamotte
nach zwei Minuten ab. Auf der anderen Seite kann Baur am 5er einen
abgefälschten Mijatovic-Freistoß nicht errreichen (7.).
Nach einer Viertstunde kommt das Match so richtig in Schwung. Im
2-Minutentakt fallen die Tore. Christoph Saurer bringt den LASK nach
toller Vorarbeit von Vastic und Panis mit einem Schuß aus halblinker
Position in Führung (14.). Zwei Minuten später profitiert Sturm von einem
schweren Abwehrfehler: Wolfgang Klapf wehrt eine Flanke zur Mitte ab - der
Ball landet genau bei Muratovic, der für den 1:1-Ausgleich sorgt (16.).
Wieder nur zwei Minuten später kommt Haas nach einer zu kurzen
Kopfballabwehr aus 20m volley zum Schuß. Unglücklich wird das Leder
unhaltbar für LASK-Goalie Cavlina von Florian Klein zum 1:2 abgefälscht
(18.).
Nach der turbulenten Phase mit 3 Toren wirkt der LASK aufgrund des
Rückstandes etwas geschockt, kann aber dann doch bessere Akzente setzen.
Es folgt der Auftritt des Geburstagskindes: nach Foul an Mijatovic legt
sich Ivo den Ball an der 22m-Marke zurecht und zirkelt einen Freistoß zum
2:2 ins Tor (27.).
Das Tor beflügelt unsere Mannschaft erst richtig. Der LASK übernimmt das
Kommando. Den nächsten Glanzpunkt setzt wieder Ivo Vastic - mit einer
tollen Direktabnahme prüft er Sturm-Tormann Gratzei (38.). Mit einem
Miajtovic-Kopfball, der klar am Tor vorbeigeht, endet eine ereignisreiche
erste Halbzeit.
Etwas ruhiger gehts in Hälfte 2 weiter. Beide Teams spielen offensiven
Fußball, Torchancen ergeben sich vorerst nur bei Standardsituationen:
Vastic prüft aus 23m mit einem Freistoß den Sturm-Tormann (54.), Säumels
Freistoß auf der Gegenseite streift am Tor vorbei (48.). 60 Minuten
waren vergangen als der LASK-Goalgetter der letzten Wochen Mario Mijatovic
seine erste Großchance vorfindet: Optimal engesetzt von Vastic läuft Mario
alleine auf Gratzei zu, scheitert allerdings aus 10m am Grazer
Schlußmann.
In Folge erarbeitet sich der LASK große Feldvorteile. Sturm versucht mit
der zuletzt erfolgreichen Auswärtstaktik - mit schnellen Vorstössen - zum
Erfolg zu kommen. Torschüsse sehen die 9300 Zuschauer auf der Linzer Gugl
zwischen Minute 68 und 72 im Minutentakt: Hota, Panis und Vastic per
Freistoss versuchen es aus der Distanz - Haas und Kreimer per Kopf prüfen
LASK Schlußmann Cavlina.
Das "Um und Auf" im LASK-Spiel - Ivica Vastic - ist an den meisten
Strafraumszenen seiner Mannschaft beteiligt. Neben seinen Blitzideen liegt
eine Viertelstunde vor Schluß sein zweites Tor in der Luft: Ein Freistoß
landet auf dem Tornetz. Kurz später findet Ivo in Gratzei seinen Meister,
der mit einer Flugeinlage den platzierten Vastic-Schuß aus dem Eck holt
(79.).
Die letzten 10 Minuten neutralisierten sich beide Teams. Die Linzer
Athletiker konnten ihre klaren Ballbesitzvorteile nicht mehr nutzen. Es
bleibt beim 2:2-Remis.
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| 14 |
Sonntag
|
07.10.2007 |
18:00 |
• |
Red Bull Salzburg
|
4:1 (2:1) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
Red Bull Salzburg
4:1 (2:1)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
14200 |
| Tore |
Mijatovic (10./25.), Panis (66.), Dollinger (81.); Jezek (15.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf - Hota (63. Dollinger), Wendel, Panis, Saurer - Vastic, Mijatovic (83. Pichler)
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Ruckendorfer, Hamdemir, Dollinger, Pichler)
Trainer: Daxbacher
|
|
Red Bull Salzburg
|
Ochs - Bodnar, Sekagaya, Dudic, Steinhöfer - Carboni, Aufhauser - Pitak (61. Rakic), Janocko, Jezek (82. Vonlanthen) - Lokvenc
(Özcan, Santos, Vonlanthen, Miyamoto, Meyer, Rakic, Vargas)
Trainer: Trapattoni
|
| Schiedsrichter |
Meßner/Strasser/Adanitsch
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Dollinger (81./Unsportl.), Carboni (70./Foul) |
| Spielbericht |
|
Nach den beiden Remis in den letzten beiden Heimspielen peilt der LASK
gegen den bisher auswärts sieglosen Meister Red Bull Salzburg einen Sieg
an. Beide Teams stehen punktegleich im Tabellenspitzenfeld und können sich
mit einem Sieg auf Platz 2 in der Tabelle verbessern.
Der LASK muß weiterhin auf die verletzten Adi und Gansterer bzw. auf den
noch zwei Spiele gesperrten Christian Mayrleb verzichten. Dollinger und
Spirk sind angeschlagen. Die Salzburger treten ohne die verletzten Kovac,
Leitgeb, Ilic und Topstürmer Zickler an.
Traumstart zunächst für den LASK - gleich in der Anfangsphase gehen
unsere Schwarz-Weißen in Führung: Mario Mijatovic zieht vom 16er nach
einer Drehung ab und das Leder landet zum 1:0 genau im Eck (10.). Doch in
der nach Spielanteilen ausgeglichenen Anfangsviertelstunde schlagen die
Salzburger sofort zurück - Jezek erzielt nach Bodnar-Flanke den
1:1-Ausgleich (15.).
Ein munteres Spiel entwickelt sich, wobei der LASK vor dem Tor sehr
gefährlich ist. Ein Wendel-Kopfball verfehlt das gegnerische Tor. Schnelle
Zuspiele in den Strafraum bringen die Salzburger Abwehr immer wieder in
Verlegenheit. Beide Teams suchen ihr Glück in der Offensive. Verdient geht
der LASK dann auch nach 26 Minuten wieder in Führung - Jürgen Panis
erkämpft sich den Ball im Mittelfeld und passt wunderbar in den Lauf von
Mario Mijatovic, der ohne Probleme seinen 2. Treffer im Spiel erzielt
(25.).
Beinahe eine Kopie des letzten Heimspiels gegen Sturm sehen die vielen
Zuschauer auf der Linzer Gugl. 3 Tore in der ersten halben Stunde - ein
schnelles Match mit guten Offensivaktionen - "Fußballherz, was willst du
mehr?". Die Linzer Athletiker erkämpfen sich im Mittelfeld Ball um Ball
und können mit schnellen Gegenstössen punkten.
Red Bull Salzburg wird nach dem Rückstand kurze Zeit etwas aktiver,
gefährlich wirds in der 1. Halbzeit beinahe ausschlielich vor dem Tor von
RBS-Goalie Ochs. Der Salzburg-Tormann war es auch, der einen
Vastic-Freistoß aus 30m gerade noch entschärfen kann (39.). Die Salzburger
Abwehr präsentiert sich ziemlich unsicher. Als Wendel kurz vor der Pause
die ganze Salzburger Hintermannschaft überläuft, kann wieder der
Salzburg-Goalie schlimmeres verhindern. Die letzten 10 Minuten der 1.
Halbzeit setzt der LASK zu einem Sturmlauf an. Christoph Saurer trifft aus
kurzer Distanz mit einem Schuss Richtung kurzes Eck nur die Stange. Das
3:1 lag in der Luft.
Nach dem Wechsel übernehmen die Salzburger das Kommando im Mittelfeld.
Der LASK verlegt sich aufs Kontern. Schüsse von Aufhauser und Pitak
bringen aber kaum Gefahr vor dem Linzer Tor. Wie schon im 1. Durchgang
sind die Schwarz-Weißen in der Offensive einfach gefährlicher. Eine gute
Stunde war gespeilt als Almedin Hota nach toller Vorarbeit von Klein und
Vastic abzieht - RSB Tormann Ochs kann nur abprallen lassen, aber Mario
Mijatovic ist zu überrascht und kann das Leder im 5er nicht kontrollieren
(62.). 4 Minuten später setzt Ivo Vastic Jürgen Panis in Szene, der sich
am 16er freispielt und ungehindert zum 3:1 einschiessen kann (66.). Das
war die Vorentscheidung im Spiel.
Salzburg spielte zwar weiter nach vorne, war aber heute zu harmlos. Der
LASK konnte locker aufspielen und führte den Meister phasenweise vor.
Mijatovic scheiterte in Minute 79 per Kopf nur knapp. 2 Minuten später war
das 4:1 perfekt - Florian Klein und Ivo Vastic bereiten perfekt vor,
der eingewechselte Matthias Dollinger braucht den Ball nur noch
einschieben (81.). Und es ging in der Tonart weiter. Ivo Vastic hebt nach
einem Sololauf auf der rechten Flanke das Leder über RBS-Tormann Ochs
hinweg an die Latte (85.). Das begeisterte Linzer Publikum lässt die
Laola-Welle durchs Stadion laufen.
Ein mehr als gelungener Abend für den LASK. Mit einer tollen Leistung
wurde der amtierende Meister aus Salzburg aus dem Linzer Stadion
geschossen.
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| 15 |
Samstag
|
20.10.2007 |
18:00 |
|
SV Josko Fenster Ried
|
3:0 (2:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SV Josko Fenster Ried
-
LASK Linz
3:0 (2:0)
|
| Austragungsort |
Fill Metallbau-Stadion |
| Zuschauer |
7600 |
| Tore |
Dospel (25.), Brenner (40./Freistoß), Akagündüz (79.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf (68. Wisio) - Hota (46. Dollinger), Wendel, Panis, Saurer (80. Ruckendorfer) - Vastic, Mijatovic
(Poyraz, Margreitter, Kablar, Wisio, Ruckendorfer, Hamdemir, Dollinger)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Josko Fenster Ried
|
Berger - Brenner (75. Kujabi), Glasner, Jank, Rzasa - Hackmair, Dospel, Drechsel, Erbek (88. Toth) - Akagündüz, Salihi (82. Djokic)
(Gebauer, Kujabi, Lechner, Toth, Muslic, Djokic)
Trainer: Kraft
|
| Schiedsrichter |
Lehner/Zauner/Schüttengruber
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Glasner (44./Foul), Erbek (74./Unsportl.); Panis (43./Foul), Klein (80./Foul) |
| Spielbericht |
|
Im bummvollen Rieder Fill Metallbau-Stadion tritt der LASK mit der zuletzt
schon gewohnten Aufstellung an. Der LASK möchte heute erstmals in diesem
Stadion gewinnen. Die Chancen stehen nach einer bisher überragenden Saison
so gut wie selten zuvor.
Guter Auftakt für unsere Schwarz-Weißen - nach 4 Minuten köpft Niklas
Hoheneder einen Saurer-Freistoß ins gegnerische Tor - der
Schiedsrichter-Assistent signalisiert allerdings Abseits. Viele
Ausrutscher sieht man zu Beginn auf dem nassen Grün. Der LASK gibt in den
ersten 15 Minuten im Mittelfeld den Ton an und lässt die Rieder kaum zur
Entfaltung kommen.Gefährlich wirds vor dem Rieder Tor bei
Standardsituationen. Mit einem Mijatovic-Freistoß aus 30m hat Ried-Goalie
Berger aber keine Probleme (21.).
Die erste gefährliche Strafraumaktion im Linzer 16er nutzt die SV Ried
zum 1:0 Führungstreffer - nach einer Drechsel-Flanke bringt der LASK den
Ball nicht aus der Gefahrenzone. Dospels abgefälschter Schuß lässt
LASK-Keeper Cavlina kein Chance (25.). Der LASK bestimmt danach weiterhin
das Spiel, doch die Chancen ergeben sich nach einer halben Stunde auf der
anderen Seite. Zunächst vergeben Erbek und Akagündüz nur knapp, eine
Freistoßbombe aus 35m von Brenner nach 40 Minuten senkt sich aber dann zum
2:0 ins Tor. LASK-Tormann Cavlina macht dabei kein gute Figur.
Eine vorkorkste erste Halbzeit für den LASK. Die Linzer schienen das
Spiel im Griff zu haben, einige schnelle Aktionen reichten den
Innviertlern aber zum komfortablen 2:0-Pausenvorsprung.
Nach dem Wechsel kommt Matthias Dollinger für den farblosen Almedin Hota.
Christoph Saurer wechselt auf die rechte Außenbahn. Es bleibt beim alten
Bild. Der LASK zwar mit dem besseren Kombinationsspiel, aber es
fehlen die großen Gelegenheiten vor dem Tor. Mijatovic trifft kurz nach
Wiederanpfiff aus 10m das Leder nicht und Wendel kommt nach Vastic-Vorlage
am 5er zu spät (54.). Dem gegenüber steht ein Schuß von Akagündüz, der im
Rieder Fanblock hinter dem Tor landet (49.).
Nach 55 Minuten kommen die Gastgeber dann allerdings in Fahrt und können
den LASK mit schnellen Gegnzügen unter Druck setzen. Die Athletiker können
ihre Offensivqualitäten heute einfach nicht zur Geltung bringen. Hackmair
verfehlt mit einem Schuß das LASK-Gehäuse nur knapp (65.) und Michael Baur
muß einen Versuch von Erbek vor der Linie klären (67.). Nur zwei Minuten
später holt LASK-Goalie Cavlina einen Akagündüz-Schuß aus dem Eck. Das 3:0
lag in der Luft und fiel auch prompt - Akagündüz tankt sich durch die
LASK-Abwehr und kann sich vor Cavlina noch die Ecke aussuchen (79.).
Was der LASK auch versuchte, es funktionierte an diesem Tag einfach
nicht. Bestes Beispiel war in der letzten Minute ein Versuch von Matthias
Dollinger, der von der Latte ins Feld zurückspringt. Ein höherer Sieg für
Ried wäre nach der schwachen 2. LASK-Halbzeit durchaus möglich gewesen.
War vor der Pause der LASK noch feldüberlegen, hatten die Linzer in den
zweiten 45 Minuten dem Rieder Angriffsschwung nichts mehr
entgegenzusetzen.
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| 16 |
Freitag
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26.10.2007 |
20:30 |
|
SK Rapid Wien
|
4:4 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Rapid Wien
-
LASK Linz
4:4 (1:0)
|
| Austragungsort |
Hanappi Stadion |
| Zuschauer |
14900 |
| Tore |
Hiden (38.), Dober (57.), Kavlak (69.), Patocka (83.); Mayrleb (47./67. Elfmeter), Wisio (81.), Baur (93.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Zaglmair - Klein, Baur, Hoheneder, Klapf (63. Wisio) - Hota (74. Margreitter), Wendel, Vastic, Saurer (76. Dollinger) - Mayrleb, Mijatovic
(Margreitter, Kablar, Wisio, Piermayr, Dollinger)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Rapid Wien
|
Payer - Dober, Hiden, Patocka, Thonhofer (82. Fabiano) - Hofmann, Kulovits, Boskovic, Kavlak - Hoffer (74. Korkmaz), Bazina (69. Bilic)
(Lukse, Tokic, Eder, Harding, Korkmaz, Fabiano, Bilic)
Trainer: Pacult
|
| Schiedsrichter |
Meßner/Strasser/Harkam
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Thonhofer (66./Foul), Fabiano (93./Unsportl.), Boskovic (94./Kritik); Klapf (11./Foul), Hota (22./Foul), Mayrleb (37./Foul), Wendel (50./Halten), Wisio (83./Foul) |
| Spielbericht |
|
Trainer Daxbacher muß seine Mannschaft beim Auswärtsmatch in Wien
umkrempeln. Jürgen Panis muß seine Gelb-Sperre absitzen. Goalie Silvije
Cavlina muß kurz vor Spielbeginn wegen einer Darminfektion passen. Für ihn
springt U20-Teamkeeper Zaglmair ein. Christian Mayrleb, der erstmals nach
seiner Rot-Sperre wieder dabei ist, bildet mit Mario Mijatovic das
Sturmduo.
Rapid beginnt von der 1. Minute an mit viel Druck nach vorne. Unsere
Schwarz-Weißen lassen sich hinten rein drängen und kommen kaum aus der
eigenen Spielhälfte. Die grossen Torchancen bleiben jedoch in den ersten
15 Minuten aus. Bazina verfehlt mit seinem Versuch knapp das Tor (7.). Der
LASK wehrt sich meist mit allen möglichen Mitteln am eigenen
Strafraum.
Erst nach 20 Minuten bringt eine Vastic Freistossvorlage erstmals den
Hauch von Gefahr im Rapid-Strafraum. Die Wiener laufen sich an der
LASK-Abwehr fest und kommen nur durch ungenaue Distanzschüsse zum
Abschluß. Die Linzer Athletiker können sich dann kurze Zeit etwas
befreien, mehr als 2 oder 3 gute Passe waren aber nicht drinnen.
Rapid hat absolute Hoheit im Mittelfeld. Das 1:0 in der 38. Minute war
dann nur noch eine "Frage der Zeit": Hiden nimmt eine Freistoßflanke von
Hofmann am 5er direkt und versenkt das Leder an LASK Keeper Zaglmair
vorbei im kurzen Eck. Kurz zuvor vergaben Kulovits und Hofmann schon aus
kurzer Distanz. Auf einen Torschuss des LASK wartete man in Halbzeit 1
vergeblich. Zum einen waren die Wiener Grün-Weißen in den ersten 45
Minuten zu dominant, zum anderen kam im LASK-Mittfeld kaum ein Zuspiel an.
Die offensive Aufstellung mit den beiden Stürmern Mayrleb und Mijatovic
kam überhaupt nicht zur Geltung.
Kaum waren die beiden Mannschaften wieder am Feld fruchtete die
Halbzeit-Ansprache von Trainer Daxbacher schon: Klein flankt zur Mitte,
Mijatovic lenkt den Ball etwas unbeholfen hoch im Strafraum ab. Christian
Mayrleb steht goldrichtig und bringt mit einem knallharten Volleyschuß den
Ball im Tor unter (47.). Der erste Schuss des LASK aufs Rapid-Tor. Zwei
Minuten später hätte der LASK beinahe den Spielverlauf "auf den Kopf
gestellt". Mijatovic läuft alleine auf das gegnerische Tor, doch sein
Gegenüber - Rapid Tormann Payer - reagiert glänzend.
Der LASK wirkt wie ausgewechselt. Plötzlich klappen die Kombinationen in
der Offensive. Rapid allerdings kommt in der Folge wieder in den "1.
Halbzeit-Rythmus". Nachdem Boskovic mit dem Kopf noch knapp vergibt, paßt
ein Distanzschuß von Dober genau zum 2:1 ins lange Eck (57.). Der Schuss
aus 25m schien für LASK-Tormann Zaglmair haltbar, setzte jedoch am 5er
noch auf. In den darauffolgenden Minuten herrscht wieder Großalarm im
Linzer Strafraum. Rapid vergibt einige gute Gelegenheiten, darunter einen
Lattenschuß. LASK-Trainer Daxbacher reagierte mit dem Tausch Wisio gegen
Klapf auf der linken Abwehrseite.
Nachdem das 3:1 für Rapid wohl nicht fallen wollte, setzte der LASK den
nächsten Höhepunkt im Spiel: Thonhofer legt Mijatovic im Strafraum -
Christian Mayrleb verwertet den fälligen Elfmeter zum 2:2 (67.). Das Match
wogte jetzt hin und her. Fast im Gegenstoß dreht Kavlak auf der Gegenseite
aus 20m das Leder zur erneuten Rapid-Führung ins Netz (69.).
Den äußerst turbulenten 10 Minuten Mitte des 2. Durchgangs folgte ein
ruhigere Phase. 10 Minuten blieb dem LASK noch Zeit in einem tollen
Fußballmatch den Ausgleich zu erzielen. Und der folgte: Wisio fasst sich
aus 22m ein Herz und feuert einen unhaltbaren Schuß zum 3:3-Ausgleich ab -
ein wahres Traumtor (81.). Rapid reagierte prompt: Patocka kommt im
Strafraum zum Kopfball und stellt auf 4:3 (83.).
Als Rapid in den Schlußminuten mit gutem Offensivfußball den Sieg nach
Hause zu spielen schien, schlug der LASK nochmal zu. In der vorletzten
Minute der Nachspielzeit (93.) laufen nach einem Freistoß plötzlich 7
Schwarze-Weiße aus Abseitsverdächtiger Position alleine aufs Rapid-Tor.
Einer davon war Michael Baur, der per Kopf für den 4:4-Endstand sorgte.
Der Rapid-Verteidiger Dober verpennte die Wiener Abseitsfalle und hob das
Abseits auf.
Knapp 15000 Zuschauer sahen ein schnelles, rassiges und torreiches Spiel
- "Fußballherz, was willst du mehr?" Die effiziente Chancenauswertung
brachte unsere Schwarz-Weißen immer wieder ins Spiel zurück. Aufgrund der
zahreichen nicht verwerteten Wiener Torchancen kann der LASK mit einem
Punkt im Gepäck letztendlich zufrieden den Heimweg antreten.
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| 17 |
Mittwoch
|
31.10.2007 |
19:30 |
• |
FC Wacker Innsbruck
|
5:0 (2:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
FC Wacker Innsbruck
5:0 (2:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
8400 |
| Tore |
Vastic (32./37.), Hoheneder (49.), Mayrleb (53./Elfmeter), Mijatovic (77.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Wisio - Hota (61. Margreitter), Wendel (58. Mijatovic), Panis (74. Spirk), Dollinger - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Kablar, Klapf, Spirk, Mijatovic, Pichler)
Trainer: Daxbacher
|
|
FC Wacker Innsbruck
|
Pavlovic - Mimm, Feldhofer, Knabel (40. Dollinger), Madl - Hölzl, Hattenberger (57. Eder), Mader, Kolousek, Windisch - Orosz (75. Aganun)
(Grünwald, Eder, Samwald, Dakovic, Dollinger, Saltuari, Aganun)
Trainer: Kraft
|
| Schiedsrichter |
Stuchlik/Hoxha/Vodik
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Mijatovic (70./Unsportl.); Hattenberger (47./Foul), Eder (60./Foul) |
| Rote Karten |
Feldhofer (52./Torraub)
|
| Spielbericht |
|
Trainer Daxbacher verändert sein Team gegenüber zuletzt nur geringfügig.
Wisio ersetzt Klapf auf der linken Abwehrseite. Der zuletzt gesperrte
Jürgen Panis kehrt im Mittelfeld zurück. Im Sturm bekommt Mayrleb vor
Mijatovic den Vorzug. Ivica Vastic agiert als hängende Spitze.
Die Innsbrucker können die im letzten Match gesperrten Eder und Madl
wieder einsetzen. Verletzungbedingt fehlen Schreter und Schrott.
Von der ersten Minute an zeigt der LASK seine Ambitionen 3 Punkte zu
holen. Christian Mayrleb verzieht nach 50 Sekunden und
Dollinger-Kofballvorlage nur hauchdünn. 3 Mintuen später kann Vastic eine
Mayrleb-Paß am 5er nicht mehr verwerten. Aus der Mittelfelddominanz des
LASK ergeben sich zwangsläufig immer wieder gute Gelegenheiten vor dem
Innsbrucker Tor. Als Ivo Vastic einen Freistoß aus 20m an die Latte setzt
und das Leder ins Feld zurückspringt, ist Mayrleb zur Stelle - sein Schuß
fällt allerdings zu zentral aus (14.). Kurz darauf vergibt Mayrleb seine
3. gute Chance - diesmal per Kopf. Eine frühe Führung der Schwarz-Weißen
lag in der Luft.
Trotz Feldunterlegenheit kommen die Tiroler nach 20 Minuten zu zwei guten
Konterchancen. Baur kann vor Orosz gerade noch retten und Kolousek trifft
mit einem Heber nur das obere Tornetz. Nachdem der LASK seine
Anfangsoffensive nicht nutzen konnte, kann der Tabellenletzte aus Tirol
das Spiel offen halten.
Nach 32 Minuten können die LASK-Fans dann doch das Erstemal jubeln.
Knabel leitet einen Cavlina-Ausschuß unglücklich zu Mayrleb weiter. Vastic
läuft in den freien Raum und kann das Zuspiel locker zum 1:0 verwerten. 5
Minuten später folgt der zweite Schlag von Ivo - Panis und Dollinger
bereiten ideal vor - Vastic hämmert aus halbrechter Postion ins Tor (37.).
Jetzt können die Linzer Athletiker locker weiterspielen. Das Tempo wird
von Seiten des LASK etwas gedrosselt. Die 2:0-Halbzeitführung hat sich der
LASK redlich verdient.
Wenn nicht schon zur Pause war das Spiel kurz nach dem Wechsel endgültig
entschieden. Zunächst erzielt Niklas Hoheneder nach Eckball und Vorlagen
von Wendel und Wisio am 5er sein erstes Saisontor (49.). 3 Minuten danach
legt Feldhofer Dollinger im Strafraum - den fälligen Elfer verwertet
Christian Mayrleb mit etwas Glück zum 4:0 (53.) - Feldhofer wird zudem von
SR Stuchlik mit Rot vom Feld geschickt. Die Innsbrucker Abwehr schwimmt in
diesen Minuten die Donau runter.
Während Innsbruck-Coach Kraft mit Eder einen Verteidiger ins Spiel
bringt, setzt LASK-Trainer Daxbacher auf volle Offensive - mit Mijatovic
(für Wendel) kommt ein zweiter vollwertiger Stürmer aufs Feld. Es dauerte
nur kurze Zeit, da läuft Mijatovic alleine auf Innsbruck-Keeper Pavlovic
zu. Das Duell entscheidet der Ex-LASK-Goalie allerdings für sich (63.).
Trotz der bereits hohen Führung bleibt der LASK die gefährlichere
Mannschaft. Bei schnellen Linzer Spielzügen kommt die Wacker-Verteidigung
einige Male in Verlegenheit.
Eine Viertelstunde vor Schluß muß "Beisser" Panis verletzt vom Feld und
wird durch Ralph Spirk ersetzt. Als dann Mario Mijatovic seine 2.Chance im
Duell mit Pavlovic erhält nutzt der LASK-Stürmer die Möglichkeit und netzt
zum 5:0 ein (77.). 10 Minuten vor Spielende schickte sich Innsbruck an
doch noch den Ehrentreffer zu erzielen. Aganun scheitert jedoch am Gebälg
des LASK-Tors. Nachdem der LASK die letzten 10 Minuten + 5 Minuten
Nachspielzeit einen Gang zurückschaltete, bleibt es beim
5:0-Schützenfest.
Es war wiedermal ein Fest, das im Linzer Stadion gefeiert wurde. Der LASK
verwandelte seine 90-minütige Überlegenheit in Tore um und ließ dem
Tabellenletzen nicht den Funken einer Chance. Damit stehen unsere
Schwarz-Weißen in dieser furiosen Saison wieder auf Tabellenplatz 2.
|
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| 18 |
Sonntag
|
04.11.2007 |
15:30 |
|
SV Mattersburg
|
0:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SV Mattersburg
-
LASK Linz
0:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Pappelstadion |
| Zuschauer |
8700 |
| Tore |
Fehlanzeige |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Wisio - Hota, Wendel (73. Mijatovic), Panis, Dollinger (77. Klapf) - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Kablar, Klapf, Spirk, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Mattersburg
|
Borenitsch - Mravac, Sedloski, Pöllhuber - Atan, Mörz, Kühbauer, Schmidt, Fuchs - Jancker, Naumoski (80. Wagner)
(Almer, Malic, Pauschenwein, Mansberger, Kauten, Lindner, Wagner)
Trainer: Lederer
|
| Schiedsrichter |
Grobelnik/Hoxha/Werschnik
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Pöllhuber (65./Foul), Naumoski (73./Kritik); Panis (29./Foul), Klapf (86./Foul) |
| Spielbericht |
|
Für den LASK geht es im Burgenland ebenso wie für Gastgeber Mattersburg um
die Herbstmeisterschaft. Beide Teams können mit einem Sieg an der Austria
vorbeiziehen und sich den inoffiziellen Titel eines Herbstmeisters
anheften.
Kaum geordneten Spielaufbau sieht man in der ersten Viertelstunde im
Pappelstadion. Die Gastgeber bestimmen in der Anfangsphase das Match und
versuchen immer wieder Stürmer Jancker mit hohen Bällen ins Spiel zu
bringen. In der Offensive sieht man vom LASK vorerst nichts. Ein Versuch
von Vastic aus 20m (4.), mit dem SVM-Keeper Borenitsch keine Probleme hat,
bleibt zu Beginn der einzige Torversuch der Schwarz-Weißen.
Die Heimmannschaft zeigt mehr Zug nach vorne, kann aber das LASK-Tor von
Silvije Cavlina kaum gefährden. Der LASK-Tormann muß zwar in den ersten 30
Minuten unzählige Abstösse treten, muß aber nach Versuchen von Mörz,
Naumoski und Kühbauer nie entscheidend eingreifen. Auf der Gegenseite kann
LASK-Stürmer Christian Mayrleb keine 5 Ballkontakte verzeichnen.
Mitte der 1. Halbzeit baut Mattersburg Druck auf die LASK-Verteidigung
auf. Unsere Schwarz-Weißen stehen tief in der eigenen Hälfte und können
sich nur selten befreien. 5 Minuten vor der Pause probierts Wendel aus
20m, doch das Leder geht klar am Mattersburg-Gehäuse vorbei. Wie ein
möglicher Hebstmeister präsentierte sich der LASK im 1 . Durchgang nicht.
Beinahe hätte Fuchs kurz vor dem Pausenpfiff noch den Führungstreffer für
die Bugenländer erzielt, doch LASK-Goalie Cavlina reagiert glänzend und
kann den Rückstand verhindern (45.).
Wie beim Auswärtsmatch bei Rapid verschlief der LASK die ersten 45
Minuten komplett. Eine weitere Parallele zum 4:4 in Wien wäre der
Führungstreffer des LASK gleich nach dem Wechsel gewesen. Wendel kann
einen Abwehrschnitzer von Sedloski ausnutzen, donnert aber aus 10m übers
Tor (48.). 4 Minuten später verlängert Panis einen Wisio-Einwurf in die
Mitte. Christian Mayrleb trifft jedoch den Ball nicht voll. Der LASK kommt
als aktiveres Team wieder aus den Kabinen.
Danach finden die Burgenländer wieder zu ihrem Spiel. Die letzten Pässe
vor dem Tor klappen jedoch nicht. Das Duo Baur/Hoheneder hat die
gegnerischen Stürmer meist im Griff. Die Linzer Abwehr hat viel zu tun.
Die Standarsituationen für Mattersburg mehren sich. Trotz der
Mattersburger Drangphase bringt Trainer Daxbacher Mijatovic für Wendel ins
Spiel.
Die letzte Viertelstunde war angebrochen als die Linzer Athletiker wieder
ernsthaft aus der eigenen Hälfte rauskamen. Die Gastgeber schienen an der
gut postierten Linzer Abwehr zu verzweifeln und der LASK wird vor dem
gegnerische Strafraum gefährlich. Mayrleb setzt eine Vorlage von Panis mit
links übers Tor (82.) und Wisio probierts mit rechts aus halblinker
Position (83.).
Keines der beiden Teams hätte sich den Sieg verdient gehabt. Die
Burgenländer hatten zwar die besseren Offensivaktionen, kamen aber selten
zu zwingenden Chancen. Der LASK konnte erst nach der Pause Akzente setzen,
kann aber mit dem torlosen Remis letztendlich zufrieden sein.
|
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| 19 |
Freitag
|
09.11.2007 |
20:30 |
• |
Red Bull Salzburg
|
1:1 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
Red Bull Salzburg
1:1 (1:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
11400 |
| Tore |
Mayrleb (16.), Ilic (75.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Wisio - Hota, Wendel (72. Mijatovic), Panis, Dollinger - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Piermayr, Ruckendorfer, Hamdemir, Pichler, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Red Bull Salzburg
|
Ochs - Bodnar, Vargas, Sekagya, Miyamoto (53. Janko) - Steinhöfer, Leitgeb, Carboni, Aufhauser, Vargas - Ilic, Zickler
(Özcan, Friedl, Torassa, Lokvenc, Janko)
Trainer: Trapattoni
|
| Schiedsrichter |
Einwaller/Heim/Freund
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Baur (80./Kritik); Steinhöfer (39./Foul), Carboni (59./Foul), Janko (68./Foul) |
| Gelb/Rote Karten |
Steinhöfer (77./Foul)
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| Spielbericht |
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4:1 siegte der LASK vor gut einem Monat gegen den amtierenden Meister RB
Salzburg. Kann der LASK diese Leistung wiederholen? Trainer Daxbacher
bringt zu Beginn die Startformation der letzten Spiele. Christoph Saurer
wird noch geschont, genauso wie Adi. Verletzungsbedingt fehlt Ralph Spirk.
Die Salzburger müssen die verletzten Vonlanthen, Dudic, Janocko, Pitak und
Meyer vorgeben.
Früh geht der LASK an diesem nasskalten Freitag Abend in Führung: nach
Flanke von Dollinger setzt sich Wendel im Kopfballduell gegen Vargas
durch. Ivo Vastic nimmt den Ball auf und scheitert an Goalie Ochs -
Christian Mayrleb steht goldrichtig und netzt zum 1:0 ein (16.). Wahrend
der Schneeregen auf dergutbesetzten Linzer Gugl von Minute zu Minute
stärker wird, steigern sich auch unsere Schwarz-Weißen in der ersten
Viertelstunde.
Salzburg wird in der Folgephase offensiver und kann ein wenig mehr
Spielanteile verzeichnen. Richtig gute Torchancen lässt die LASK-Abwehr
allerdings nicht zu. Zickler kann sich nach 21 Minuten im Strafraum
durchsetzen - mit seinem Schuss aus der Bedrängnis heraus hat LASK-Goalie
Cavlina keine Probleme. Der LASK hat das Spiel unter Kontrolle, tut aber
Mitte der 1. Halbzeit wenig nach vorne.
Das Match droht dann etwas "einzuschlafen". Salzburg zeigt die gewohnt
mäßige Auswärtsleistung, unsere Schwarz-Weißen beschränken sich auf gutes
Stellungsspiel. Mit einer genützten Topchance geht der LASK auch mit einer
1:0-Führung in die Pause.
Schrecksekunde für den LASK gleich nach Wierderanpfiff - Niklas Hoheneder
prüft seinen eigenen Tormann nach wenigen Sekunden. Im Gegenzug setzt sich
Vastic an der rechten Außenbahn durch. Sein Zuspiel lupft Mayrleb knapp am
kurzen Pfosten vorbei. Der LASK setzt die Bullen jetzt immens unter Druck.
Salzburg-Keeper Ochs kann eine Vastic-Bombe mit letztem Einsatz parieren
(49.). Eine Minute später streift ein Hota-Versuch aus spitzem Winkel nur
hachdünn über das Gebälg. Schnell vorgetragene Angriffe des LASK bringen
die Salzburger Abwehr immer wieder in Gefahr.
Nach einem 10-Minuten-Furioso setzen die Schwarz-Weißen wieder auf
Sicherheit. "Hinten gut stehen und mit schnellen Gegenstössen zuschlagen"
scheint das Motto unseres Teams zu sein. RB Salzburg gewinnt immer mehr an
Spielanteilen, kann aber weiterhin keine Tochancen herausspielen. Die
Zuspiele in den Strafraum sind einfach zu ungenau.
Beinahe hätte Ivica Vastic im Konter das Match bereits nach 70 Minuten
vorentschieden, als er alleine vor dem Salzburg-Tormann aus halbrechter
Postion knapp verzeiht. Doch eine Viertelstunde vor Schluß rächt sich die
defensive Einstellung des LASK. Nachdem Red Bull das Tempo nochmal anzieht
drückt Ilic einen Janko-Seitfallzieher aus kurzer Distanz zum
1:1-Ausgleich über die Linie (75.).
Nachdem Steinhöfer mit Gelb Rot vom Platz muß (nach Foul an Vastic)
bleiben dem LASK noch 13 Minuten in der regulären Spielzeit um gegen 10
Mann doch noch 3 Punkte nach Hause zu bringen. 5 Minuten vor Schluß zeigt
Schiedrichter Einwaller nach einem Foul von Vargas an Mayrleb auf den
Elfmeterpunkt. Vastic scheitert mit seinem Penalty an Salburg-Schlußmann
Ochs. Wohl ausgleichende Gerechtigkeit für einen fragwürdigen
Strafstoß.
11400 Zuschauer sehen im Linzer Stadion ein gerechtes 1:1-Unentschieden.
Dank des besseren Torverhältnisses löst der LASK zumindest bis Samstag die
Wiener Austria an der Tabellenspitze ab.
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| 20 |
Samstag
|
24.11.2007 |
18:00 |
|
FC Wacker Innsbruck
|
2:0 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
FC Wacker Innsbruck
-
LASK Linz
2:0 (1:0)
|
| Austragungsort |
Tivoli |
| Zuschauer |
5000 |
| Tore |
Orosz (23.), Hattenberger (49.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klein, Margreitter, Hoheneder, Wisio - Hota (63. Klapf), Wendel (77. Adi) - Panis, Dollinger (46. Saurer) - Mijatovic, Mayrleb
(Zaglmair, Klapf, Kablar, Saurer, Hamdemir, Adi)
Trainer: Daxbacher
|
|
FC Wacker Innsbruck
|
Pavlovic - Mimm, Feldhofer, Madl, Schrott (86. Dollinger) - Hölzl (90. Seelaus), Hattenberger, Mader, Schreter (61. Windisch) - Kolousek - Orosz
(Grünwald, Knabel, Seelaus, Windisch, Samwald, Dollinger, Aganun)
Trainer: Kraft
|
| Schiedsrichter |
Steindl/Harkam/Adanitsch
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Wisio (12./Foul), Klein (26./Foul), Dollinger (34./Foul) |
| Spielbericht |
|
Der LASK muß am Innsbrucker Tivoli neben dem Gelbgesperrten Michael Baur,
der durch Georg Margreitter ersetzt wird, auch Ivica Vastic vorgeben. Für
den mit Rückenproblemen kämpfenden LASK-Spielmacher springt Stürmer Mario
Mijatovic ein. Damit wird die Aufgabe gegen den Tabellenletzten der
Bundesliga, der zuletzt gerade zuhause gute Leistungen bot, drei Punkte zu
holen erschwert.
Ein ausgeglichenes Match in der ersten Viertelstunde - nach kurzer
Anfangsoffensive der Innsrucker kommt der LASK ganz gut ins Spiel. Die
erste schwarz-weiße Gelegenheit findet Christian Mayrleb vor als er aus
20m nach Zusammenspiel mit Matthias Dollinger aus 20m abzieht (9.). 3
Minuten später zeigt SR Steindl nach einem Foul von Wisio an Hölzl auf den
Elfmeterpunkt. Sein Assistent winkt allerdings ab - es gibt nur Freistoß.
Wisio sieht Gelb und Kolousek scheitert an LASK-Golie Cavlina
(12./13.).
In den Folgeminuten versucht Wacker mit hohen Bällen in den Strafraum zum
Erfolg zu kommen. Trotz einiger Gefahr im LASK-16er kann der LASK diese
Drangphase der Innsbrucker zunächst überstehen. Doch die agile Tiroler
Offensive kommt schließlich zum Erfolg - Schreter kann nicht an einer
Flanke gehindert werden, Orosz versenkt das Leder zum 1:0 (23.). Die
Gastgeber können danach das Spiel klar bestimmen. Silvije Cavlina muß bei
Schüssen von Hattenberger und Schreter in höchter Not eingreifen. Zudem
sehen Florian Klein und Matthias Dollinger jeweils nach Foulspiel die 5.
Gelben Karten und müssen somit in beim nächsten Mtach in Altach
pausieren.
Zweikampfschwach präsentiert sich der LASK in der 1. Halbzeit. Die sehr
bewegliche Innsrucker Offensive stellt der LASK-Defensive immer wieder
schwere Aufgaben. Die letzten 10 Minuten vor der Pause kann unser Team
allerdings "den Schalter umlegen". Die Kombinationen im Mittelfeld
funktionieren besser und Mario Mijatovic hat in Minute 41 den Ausgleich am
Kopf, verfehlt aber das Wacker-Gehäuse knapp.
Denkbar schlecht für den LASK beginnt die 2. Halbzeit für den LASK -
Hattenberger stellt per Kopf nach Kolousek-Freistoßflanke auf 2:0 (49.).
Die Abwehr ohne "Chef" Michael Baur wirkt verunsichert. Viele Pässe landen
bereits vor der Mittellinie beim Gegner. Trainer Karl Daxbacher stellt
sein Team dann etwas um: zur Halbzeit kommt Saurer für Dollinger, nach
einer Stunde kommt Klapf für Hota ins Spiel und Klein rückt ins Mittelfeld
vor.
Das 0:2 erfordert von unseren Schwarz-Weißen Handlungsbedarf. Das
LASK-Mittelfeld wirkt bemüht, die Linzer Spielzüge enden allerdings meist
vor dem gegnerischen Strafraum. Die Stürmer Mayrleb und Mijatovic sind
zuviel mit dem Spielaufbau beschäftigt. Saurer (69.) und Margreitter (73.)
können mit ihren Schüssen keine Gefahr bringen. Doch was auch probiert
wird, das LASK-Spiel kommt einfach nicht in Schuß.
In der letzten Viertelstunde kommt Adi Rocha nach langer Verletzungspause
zu seinem Comeback. Das Niveau des Matches wird in der Endphase immer
schlechter. Der LASK versucht mit ungenügenden Mitteln zum Anschlußtreffer
zu kommen, Wacker Innsbruck gibt sich mit dem 2:0 verständlicherweise
zufrieden. Die 300 mitgereisten LASK-Fans sehen am Innsbrucker Tivoli eine
der schlechtesten Saisonleistungen des LASK..
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| 21 |
Samstag
|
01.12.2007 |
18:00 |
|
Cashpoint SCR Altach
|
0:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
Cashpoint SCR Altach
-
LASK Linz
0:0 (0:0)
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| Austragungsort |
Cashpoint-Arena |
| Zuschauer |
4100 |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klapf, Baur, Hoheneder, Wisio - Hota (82. Pichler), Wendel, Panis, Saurer - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Kablar, Ruckendorfer, Adi, Pichler, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Cashpoint SCR Altach
|
Krassnitzer - Schmid, Carreno, Guem, Pfister - Hutwelker (82. Winkler U.), Kirchler, Chinchilla, Schoppitsch - Mayer (46. Winkler B.), Mattle
(Michl, Winkler U., Winkler B., Gramann)
Trainer: Bender
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| Schiedsrichter |
Robitsch/Bauernfeind/Strasser
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Schoppitsch (28./Foul), Kirchler (52./Kritik), Winkler U. (91./Foul); Saurer (30./Foul), Vastic (33./Foul) |
| Spielbericht |
|
Ivo Vastic und Michael Baur stehen nach verletzungsbedingter Pause letzte
Woche in Innsbruck in Altach wieder in der Anfangsformation. Die beiden
Gelbgesperrten Matthias Dollinger und Florian Klein werden durch Christoph
Saurer und Wolfgang Klapf, der als Linksfuß als rechter Außenverteidiger
aufläuft, ersetzt.
Glück für den LASK bereits nach 3 Minuten - Mayer rollt alleine vor
LASK-Goalie Cavlina das Leder knapp am Tor vorbei. Unsere Schwarz-Weißen
kommen mit guter kämpferischer Einstellung aufs Feld. Leichte Feldvorteile
in den ersten 10 Minuten können vorerst nicht genutzt werden. Die besseren
Chancen in der Anfangsphase finden eindeutig die Gastgeber vor - in Minute
13 zieht Schopptisch einen Corner direkt aufs Tor und bringt die
LASK-Verteidigung damit in Schwierigkeiten.
Beide Teams finden in der Offensive keine Mittel die gegnerischen
Abwehrreihen zu knacken. Die Vorarlberger tun etwas mehr nach vorne. Nach
27 Minuten kommen die Linzer Athletiker erstmals wirklich gefährlich vor
das Altacher Gehäuse. Einen Wendel-Versuch aus 10m kann allerdings Carreno
im letzten Moment verhindern. Kurz später setzt Almedin Hota aus 20m das
Leder knapp vorbei. Die Härte im Match nimmt in dieser Phase zu.
Schoppitsch, Saurer und Vastic werden von Schiedsrichter Robitsch jeweils
nach Fouls mit Gelb bedacht.
Nach einer erneuten Chance von Wendel (Altach-Keeper Krassnitzer hat mit
dem Ausfsitzer seine Probleme) kommen die Schwarz-Weißen besser ins Match
und kontrollieren den Gegner. Christian Mayrleb wird immer wieder mit
langen Bällen gefüttert - der gefährlichste LASKler am Feld ist allerdings
Wendel, der mit einem Schuss ans Außennetz kurz vor der Pause beinahe für
den Linzer Führungstreffer gesorgt hätte.
Anfang der 2. Halbzeit verliert das Match etwas an Qualität. Kein Team
kann sich in der Offensive durchsetzen. Viele Duelle im Mittelfeld prägen
das Spiel. Die ordnenden Kräfte fehlen auf beiden Seiten. Man bekam das
Gefühl nur ein Glückstreffer könnte das Spiel entscheiden, dementsprechend
sahen die 4100 Zuschauer keine Torchancen.
Der LASK hat nach einer Stunde Spielzeit etwas mehr vom Spiel - im
Strafraum der Altacher spielt aber allzuoft der Zufall eine wichtige
Rolle. Kopfballstaffeten im 16er können keine Gefahr bringen.
Schiedsrichter Robitsch tut mit kleinlicher Regelauslegung noch das Seine
hinzu.
Ab der 70. Minute übernehmen unsere Schwarz-Weißen das Kommando am Feld.
Einige gute Kombinationen im Mittelfeld sind plötzlich zu sehen. Der LASK
zeigt den Willen das Spiel doch noch für sich zu entscheiden, kann aber
keine Torchancen herausspielen. 10 Minuten vor Ende bringt Trainer
Daxbacher Sascha Pichler für Almedin Hota. Die letzte Möglichkeit doch
noch als Sieger vom Platz zu gehen vergeben Michael Baur und Christian
Mayrleb nach einem Eckball.
0:0 endet diese schlechte Bundesligapartie. Mit etwas Glück wäre ein
Auswärtssieg nach der Überlegenheit der 2. Halbzeit möglich gewesen.
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| 22 |
Samstag
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08.12.2007 |
18:00 |
• |
SK Austria Kärnten
|
4:0 (2:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Austria Kärnten
4:0 (2:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
6000 |
| Tore |
Wendel (36.), Adi (45.+1), Mayrleb (70.), Pichler (92.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klapf, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein (84. Hota), Wendel, Panis, Saurer (76. Margreitter) - Adi (73. Pichler), Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Piermayr, Hota, Hamdemir, Pichler, Freudenthaler)
Trainer: Daxbacher
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SK Austria Kärnten
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Schranz - Plassnegger, Weber, Pirker, Ortlechner - Wolf, Ledwon, Junuzovic, Bubenik (85. Riedl) - Kabat (67. Zakany), Fidjeu-Tazemeta (58. Kollmann)
(Königshofer, Riedl, Prawda, Zakany, Krajic, Kollmann, Mössner)
Trainer: Schmidt
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| Schiedsrichter |
Brugger/Schwab/Pointner
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Panis (22./Foul), Wendel (66./Foul); Wolf (26./Foul), Ledwon (30./Foul), Junuzovic (49./Foul) |
| Spielbericht |
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Auch ohne den Gelbsperrten Ivo Vastic sollte der LASK im letzten Heimspiel
vor der Winterpause als Sieger vom Platz gehen. Im Sturm bietet LASK
Trainer Daxbacher Adi und Mayrleb auf. Mario Mijatovic muß in letzter
Minute verletzungsbedingt passen. Vor dem Match präsentiert der LASK die
drei jungen Spieler Mariano Nestor Torres, Luis Ezequiel Ibanes und Matias
Nicolas Rodriguez vom Kooperationclub Boca Juniors.
Beide Teams brauchen zu Beginn etwas Zeit, um ins Spiel zu kommen. Der
Tabellenletzte aus Kärnten versteckt sich nicht und kommt nach 11 Minuten
zu einer guten Möglichkeit - MIchael Baur vertendelt den Ball gegen
Fidjeu, Cavlina rettet im letzten Moment vor dem Kameruner Stürmer. Eine
Minute später versuchts Jürgen Panis erfolglos mit dem schwächeren rechten
Fuß aus der Distanz.
Austria Kärnten präsentiert sich danach als aktivere Mannschaft. Beim
LASK gehen im Mittelfeld viele Bälle verloren, es herrscht keine Ordnung
im Spiel. Die Sürmer Adi und Mayrleb tauchen immer wieder an der
Mittellinie auf, um sich die Bälle zu holen. Torchancen entstehen auf
beiden Seiten so gut wie keine. Einen Junuzovic-Freistoß fängt LASK-Goalie
Cavlina locker herunter (23.). "Spielt hier der Letzte gegen Vorletzten?"
fragten sich wohl viele.
35 Minuten waren vergangen als sich plötzlich ein Angriffswirbel des LASK
entwickelt. Zunächst kommt Adi nach einer Klein-Flanke zu spät, doch die
Kärntner bringen das Leder nicht aus dem Strafraum. Wisio flankt auf Adi,
der mustergültig weiterleitet. Wendel schließt die brasilianische
Co-Produktion mit dem 1:0 ab (36.). Unsere Schwarz-Weißen kommen jetzt
besser in Schwung. Niklas Hoheneder scheitert per Kopf nach Saurer-Flanke
an Kärnten-Keeper Schranz (42.). Vier Minuten später ist Schranz
chancenlos, als Adi nach einer tollen LASK-Kombination auf ihn zuläuft und
die Kugel zum 2:0 im Tornetz versenkt (46.). Das 2. "Brasilo-Tor" des
Tages und das erste Pflichtspieltor von Adi im LASK-Dress.
Mit der 2:0-Führung im Rücken lässt es der LASK nach dem Wechsel ruhig
angehen. Nach einer Mayrleb-Chance (47.) ziehen sich die Linzer Athletiker
zurück und setzten auf Konterspiel. Austria Kärnten kombiniert zwar ganz
gefällig im Mittelfeld, mit den hohen Flanke in den Strafraum hat die
LASK-Hintermannschaft aber keine Schwierigkeiten. Einzig Ledwon kann mit
einem guten Schuß LASK-Schlußmann Cavlina fordern. Die schnellen
Gegenstösse unserer Mannschaft sind gefährlicher. Zweimal scheitert
Christian Mayrleb, einmal am Tackling von Weber (59.) und dann aus spitzem
Winkel an Kärnten-Tormann Schranz (62.).
Nach 70 Minuten war es dann soweit - nach einigen guten Möglichkeiten
erzielt Christian Mayrleb das 3:0. Per Kopf erzielt der LASK-Stürmer nach
Panis-Freistoßflanke sein 8. Saisontor (70.). Spätestens zu diesem
Zeitpunkt war das Schicksal von Austria Kärnten an diesem Tag besiegelt.
Jetzt sieht man auch die eine oder andere tolle Kombination am Kärtner
Strafraum.
Routiniert bringt der LASK den Vorsprung über die Runden. Den Schlußpunkt
setzt in der 92. Minute Wechselspieler Sascha Pichler, der mit seinem 1.
Saisontor den 4:0-Endstand herstellt. Nach eher mäßiger 1. Halbzeit mit
einer allerdings tollen Chancenauswertung, kontrollierte unsere Mannschaft
nach dem Wechsel den Gegner klar. Mit dem Pflichtsieg gegen den
Tabellenletzten verbessert sich der LASK vom 5. auf den 3.
Tabellenrang.
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| 23 |
Sonntag
|
16.12.2007 |
15:30 |
|
SK Rapid Wien
|
2:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Rapid Wien
-
LASK Linz
2:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Hanappi Stadion |
| Zuschauer |
14200 |
| Tore |
Bazina (66.), Hofmann (94.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klapf (76. Hota), Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Wendel, Panis, Saurer (69. Mijatovic) - Vastic, Mayrleb (80. Adi)
(Poyraz, Margreitter, Hota, Hamdemir, Pichler, Adi, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Rapid Wien
|
Payer - Dober, Tokic, Patocka, Thonhofer - Boskovic (77. Harding), Hofmann, Heikkinen, Korkmaz - Hoffer (62. Fabiano), Bazina (86. Hiden)
(Lukse, Hiden, Eder, Harding, Kulovits, Frank, Fabiano)
Trainer: Pacult
|
| Schiedsrichter |
Steiner/Hameter/Pethö
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Patocka (51./Foul), Dober (83./Foul), Harding (85./Foul); Mayrleb (6./Handspiel), Panis (28./Foul), Vastic (83./Unsportl.) |
| Spielbericht |
|
Mit einem Sieg kann sich der LASK im Wiener Hanappi Stadion die
"Winterkrone" aufsetzen. Bis auf Gerald Gansterer kann Trainer Karl
Daxbacher seine beste Elf aufbieten. Christian Mayrleb, der nach dem
Freitagstraining angeschlagen war, spielt von Beginn an. Die 3 Spieler,
die von der LASK-Führung die Mitteilung bekommen haben sich einen neuen
Verein zu suchen - Ruckendorfer, Dollinger und Kablar - sind nicht mehr im
Kader.
Sehr gut präsentiert sicher der LASK in der Anfangsviertelstunde. Im
Mittelfeld werden die Räume eng gemacht und es wird auch gefällig
kombiniert. Jürgen Panis gibt nach 4 Minuten den ersten Torschuß nach
Vorlage von Wendel ab. In der 10. Minute glänzt LASK-Goalie Silvije
Cavlina mit einer tollen Parade, als er einen Hofmann-Knaller aus dem Eck
holt. Dennoch finden die Grün-Weißen dann gut ins Spiel und können etwas
Druck ausüben.
Als Boskovic nach 24 Minuten an das Lattenkreuz bombt hat der LASK Glück.
Die Entlasungsangriffe über Christian Mayrleb werden Mitte der 1. Halbzeit
weniger. Wolfgang Klapf hat auf der echten Abwehrseite immer wieder mit
dem schnellen Korkmaz zu kämpfen. Unser Team zieht sich mehrheitlich in
die eigene Spielhälfte zurück und lauert auf Konter.
Nachdem der Rapid-Druck danach etwas nachlässt kommen auch unsere Jungs
wieder zu Chancen. Eine davon schließt Vastic nach Paß von Mayrleb ab.
Rapid-Keeper Payer ist allerdings am kurzen Eck am Posten. Einige
Härteinlagen auf beiden Seiten bremsen den Spielfluß des ansonsten auf
sehr hohem Niveau stehenden Spiel die letzten 10 Minuten vor der Pause.
Trotz des torlosen Remis zur Halbzeit konnten die 14000 Zuschauer
(darunter etwa 600 LASK-Fans) ein sehr gutes und interessantes
Bundesliga-Match verfolgen.
Ein Match mit viel Offensivdrang bleibt es auch nach dem Wechsel. Beide
Teams suchen ihr Heil in der Offensive. Wendel verfehlt mit seinem Schuß
nach 50 Minuten das Rapid-Tor nur knapp. 2 Minuten später fällt ein
Panis-Versuch aus 20m zu schwach aus. Auf der Gegenseite enden die
Angriffe durch zu ungenaue Zuspiele vor dem LASK-Strafraum.
Rapid agiert meist zu kompliziert und versucht über die Mitte zum Erfolg
zu kommen. Die Führung der Grün-Weißen resultiert aus einer Einzelaktion
von Bazina, der sich durch den Linzer Strafraum tankt und zum 1:0
abschließt (66.). Trainer Daxbacher bringt unmittelbar nach dem Rückstand
Mario Mijatovic für Christoph Saurer ins Spiel (69.). Die Wiener nutzen
den Auftrieb durch den Führungstreffer und setzen ihre zunächst
Offensivbemühungen weiter fort. Der LASK versucht durch die Hereinnahme
von Almedin Hota für Wolfgang Klapf noch offensiver aufzutreten. Doch die
Torchancen bleiben aus.
In der Schlußphase wirft der LASK nochmals alles nach vorne, um doch noch
einen Punkt aus Wien zu entführen. Nach teilweise guten Kombinationen
fehlt der Abschluß. Selbst LASK-Tormann Cavlina ist in den letzten Minuten
bei den Standards im Rapid-16er zu finden. So zu sehen in der allerletzten
Szene des Spiels als Hofmann das Leder ins leere LASK-Tor zum 2.0-Endstand
hebt.
Der LASK beschließt das Fußballjahr 2007 mit einer Niederlage, kann
allerdings auf eine absolut überragende Herbstsaison zurückblicken.
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| 24 |
Sonntag
|
17.02.2008 |
15:30 |
• |
SV Josko Fenster Ried
|
1:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SV Josko Fenster Ried
1:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
10600 |
| Tore |
Wendel (89.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Wendel, Panis, Torres (67. Saurer) - Vastic, Mayrleb (70. Mijatovic)
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Rodriguez, Wemmer, Saurer, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Josko Fenster Ried
|
Gebauer - Brenner, Jank, Glasner, Rzasa - Pichorner (81. Schmidl), Hackmair, Drechsel (86. Toth), Martinez, Erbek - Salihi (81. Akagündüz)
(Auer, Kujabi, Kovacevic, Toth, Hadzic, Schmidl, Akagündüz)
Trainer: Weissenböck
|
| Schiedsrichter |
Stuchlik/Fellinger/Vodik
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Martinez (21./Unsportl.), Rzasa (90./Foul), Erbek (90./Kritik) |
| Gelb/Rote Karten |
Martinez (61./Foul), Rzasa (90./Kritik)
|
| Rote Karten |
Panis (21./Tätlichkeit)
|
| Spielbericht |
|
Mit dem OÖ-Derby startet der LASK nach zweimonatiger Winterpause in die
Frühjahrssaison. Der LASK hat eine tolle Vorbereitung mit Trainingslager
in Abu Dhabi hinter sich. Aber jetzt gehts endlich wieder um Punkte.
Trainer Karl Daxbacher kann auf nahezu den kompletten Kader zurückgreifen.
Nur Adi muß mit Adduktorenproblemen passen. Die Innviertler müssen den
Gelbgesperrten Dospel vorgeben.
Von den 3 LASK-Neuverpflichtungen steht mit Mariano Torres nur einer in
der Startformation. Richard Wemmer und Matias Rodriguez nehmen auf der
Wechselbank Platz.
Furios startet der LASK ins Match. Torres bringt nach 2 Minuten mit einem
scharfen Stanglpaß die Rieder Abwehr in Bedrängnis - Glasner kann im
letzten Moment klären. Nur eine Minute später setzt Florian Klein nach
Vorlage von Ivica Vastic das Leder an die Stange. Nach einer
Kopfballgelegenheit durch Michael Baur (9.) und einer knapp verpassten
Chancen von Christian Mayrleb nach Gansterer-Hereingabe (15.) hätten sich
die Linzer Athletiker eine frühe Führung bereits verdient gehabt.
21 Minuten waren vergangen als 25m vor dem Tor der LASK einen Freistoß
erhält. Panis und Martinez geraten aneinander - Schiedsrichter Stuchlik
schickt daraufhin Jürgen Panis mit Rot vom Feld, Martinez sieht Gelb. Ein
Kopfstoß von Panis gegen Martinez soll für den Ausschluß ausschlaggebend
gewesen sein. Von den Innviertlern ist in der Offensive trotz Überzahl
nichts zu sehen. Im Gegenteil: Florian Klein verbucht nach einer halben
Stunde seinen 2. Stangentreffer im Spiel, als er aus halbrechter Position
abzieht.
Auch mit 10 Mann bleibt der LASK die spielbestimmende Mannschaft. Die
10600 Zuschauer im Linzer Gugl-Oval sehen ein enagagiertes und kämpferisch
überlegenes Linzer Team. Einzig die die schlechte Chancenverwertung konnte
in der 1. Halbzeit eine LASK-Führung verhindern. LASK-Goalie Silvije
Cavlina mußte erst kurz vor der Pause eingreifen, als er eine Flanke vor
Salihi wegfaustete.
Nach dem Wechsel kann SV Ried in Überzahl in Feldüberlegenheit ummünzen.
Mit vielen Flanken versuchen sie zum Erfolg zu kommen. Die
LASK-Innenverteidigung mit Baur und Hoheneder läßt allerdings nichts
anbrennen. Der LASK setzt auf Konter.
Ausgeglichene Verhältnisse, was die Spieleranzahl betrifft, waren nach 61
Minuten wieder hergestellt. Martinez muß nach einem Foul an Ivica Vastic
mit Gelb-Rot vom Feld. 10 gegen 10 lassen die Linzer Fans wieder auf einen
erfolgreichen Frühjahrsauftakt hoffen. Mit Christoph Saurer und Mario
Mijatovic bringt LASK-Trainer Daxbacher zwei frische Offensivkräfte, um in
der Schlußphase noch den entscheidenden Treffer herbeizuführen.
Torchancen gabs im Linzer Stadion in Halbzeit 2 kaum zu sehen. Auf Rieder
Seite versuchte Drechsel aus der Distanz zweimal sein Glück, der LASK
konnte offensiv nach den guten Szenen vor dem Wechsel kaum zusetzen.
Nachdem Erbek nach einem Glasner-Schuß, den LASK-Goalie Cavlina nicht
festhalten konnte, die letzte Rieder Großchance vergab, konnte der LASK
aber noch zusetzen. Wendel zirkelte einen Eckball mit dem Kopf zum
entscheidenen 1:0-Treffer in die Maschen (89.). Ein Derby-Sieg in letzter
Sekunde.
Den Schlußpunkt im Linzer Stadion setzte allerdings Schiedrichter Fritz
Stuchlik. Der Rieder Verteidiger Rzasa sieht nach einem Foul an Mario
Mijatovic zunächst Gelb. Sekunden später zückt Stuchlik nach einigen
kritischen Worten des Polen die Rote Karte.
Der LASK kann mit dem Sieg zum Frühjahrsauftakt weiterhin in der
Spitzengruppe der Bundesliga mithalten und setzt sich auf Platz 3 der
Tabelle.
|
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| 25 |
Freitag
|
22.02.2008 |
19:30 |
|
SK Puntigamer Sturm Graz
|
1:2 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Puntigamer Sturm Graz
-
LASK Linz
1:2 (1:0)
|
| Austragungsort |
UPC-Arena |
| Zuschauer |
11672 |
| Tore |
Muratovic (25.), Mayrleb (75./86.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Rodriguez (81. Wisio), Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Wendel, Wemmer (61. Adi), Torres (46. Saurer) - Vastic, Mayrleb
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Piermayr, Saurer, Hota, Adi)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Puntigamer Sturm Graz
|
Gratzei - Lamotte, Prödl, Schaschiaschwili, Prettenthaler - Krammer, Kienzl, Muratovic, Beichler (79. Suppan) - Stankovic (79. Peric), Haas
(Schicklgruber, Sonnleitner, Suppan, Foda, Jantscher, Kreimer, Peric)
Trainer: Foda
|
| Schiedsrichter |
Schörgenhofer/Ouschan/Strudl
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Beichler (58./Foul), Stankovic (74./Foul), Prödl (76./Foul), Suppan (80./Foul); Baur (45./Foul), Wendel (55./Kritik) |
| Spielbericht |
|
An diesem Freitag gehts zwischen dem Tabellenfünften Sturm und dem Dritten
LASK in der Grazer UPC-Arena um die zumindest eintägige Tabellenführung in
der Bundesliga. Der LASK muß den Rotgesperrten Jürgen Panis und
angeschlagenen Rechtsverteidiger Gerald Gansterer vorgeben. Ersetzt werden
die beiden durch Richard Wemmer und den argentinischen
Bundesligadebütanten Matias Rodriguez.
Sturm Graz muß auf die beiden verletzten Teamspieler Salmutter und Säumel
verzichten.
Der LASK läßt in den ersten Minuten den Ball hervorragend durch die
Reihen laufen und ist die bessere Mannschaft in der Anfangsphase. Sturm
kann sein Offenivspiel nicht entfalten. Torchancen bleiben auf beiden
Seiten in der ersten Viertelstunde aus.
Die erste gute Gelegenheit des Spiels finden aber dann doch die Grazer
vor, als Stankovic aus 12m allein vor LASK-Goalie Cavlina auftaucht. Mit
dem zu schwachen Schuß hat Silvije Cavlina allerdings keine Probleme
(18.). Trotz einer guten LASK-Performance kommen die Grazer allmählich zu
Chancen. Beichler vergibt zunächst noch, nach 25 Minuten zappelt das Leder
allerdings im LASK-Tor. Muratovic erzielt nach Haas-Querpaß aus 10m das
1:0. Kurz später kann LASK-Keeper Silvije Cavlina ärgeres verhindern als
er einen Stankovic-Schuß pariert.
Unsere Schwarz-Weißen können die Leistung der ersten Minuten nicht mehr
fortsetzen. Die schnellen Spitzen der Grazer sind von der
LASK-Verteidigung kaum zu halten. Nach einem Entlastungsangriff mit
Abschluß von Michael Baur (33.) prüft Haas Cavlina erneut aus spitzem
Winkel (34.).
Gegen Ende des 1. Durchgangs kommen die Linzer Athletiker wieder etwas
aus der Defensive. Prompt ergibt sich auch eine Möglichkeit als Richard
Wemmer einen Freistoß von halbrechts knapp am langen Eck vorbeidreht
(41.). 3 Minuten später versuchts Torres aus 25m. Mit dem 0:1 zur Halbzeit
ist der LASK allerdings noch gut bedient.
Zu Beginn der 2. Halbzeit zeigt der LASK wieder Inititative. 3 Corner
bringen allerdings nichts ein. Beide Teams suchen jetzt ihr Heil in der
Offensive. Glück hat der LASK als Schiri Schörgenhofer ein Elferfoul von
Wemmer an Kienzl nicht pfeift. Florian Klein scheitert auf der Gegenseite
aus kurzer Distanz an Sturm-Tormann Gratzei.
Nach dem "Halbzeit-Wechsel" Saurer für Torres bringt LASK-Trainer
Daxbacher nach einer Stunde Adi für Wemmer. Ivo Vastic, an dem das Match
weitestgehend vorbeilief, agiert jetzt im Mittelfeld. Adi bildet mit
Chrisitan Mayrleb das Sturmduo. Der junge Argentinier Nicolas Rodriguez
steigert sich nach einer schlechten 1. Halbzeit auf der rechten
Abwehrseite mit Fortdauer des Spiels. Wendel sieht nach 55 Minuten seine
5. Gelbe Karte und muß im nächsten Heimspiel gegen Mattersburg pausieren.
Die Angriffswellen der Grazer kann der LASK jetzt unterbrechen. 20
Minuten vor dem Ende war es erneut Florian Klein, der aus 10m Sturm-Keeper
Gratzei im kurzen Eck zu einer Parade zwingt. Verdient - aber glücklich -
kommt der LASK in der 75. Minute zum Ausgleich. Christian Mayrleb sprintet
in eine mißglückten Rückpaß von Shashiashvili und braucht das Leder nur
noch zum 1:1 einrollen. Und der LASK legt gleich nach: Adi zieht aus 25m
ab, trifft aber nur das Quergebälg.
Nachdem Sturm zweimal vergeblich auf den Elfmeterpfiff von SR
Schörgenhofer wartete kommt der LASK gegen Ende immer besser in Spiel. Und
das wird belohnt. Christian Mayrleb läßt Prödl und Shashiashvili nach
Vorlage von Florian Klein wie Fahnenstangen stehen und bringt das Leder
zum 1:2 unter (86.). Eine Minute danach hätte Adi beinahe für das 1:3
gesorgt. Auch Ivica Vastic hatte mit einem Heber in Minute 91 noch das 3.
LASK-Tor am Fuß, doch Gratzei reagiert gut. Sturm kommt in der
Nachspielzeit noch zur Ausgleichschance, doch Krammer jagt das Leder übers
LASK-Tor.
Dank der starken 2. Halbzeit verlässt der LASK dank zweier Mayrleb-Tore
Graz mit einem 2:1-Sieg und setzt sich zumindest für einen Tag an die
Tabellenspitze der T-Mobile Bundesliga.
Die besten LASKler: Christian Mayrleb, Florian Klein & Wendel
|
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| 26 |
Mittwoch
|
27.02.2008 |
19:30 |
• |
SV Mattersburg
|
2:1 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SV Mattersburg
2:1 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
7900 |
| Tore |
Vastic (58./Elfmeter), Mayrleb (84./Elfmeter); Jancker (49.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Vastic, Hota, Saurer - Adi (76. Mijatovic), Mayrleb (87. Margreitter)
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Rodriguez, Wemmer, Torres, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Mattersburg
|
Borenitsch - Csizmadia, Sedloski, Pöllhuber - Atan (87. Mansberger), Kühbauer, Mörz, Schmidt, Fuchs - Naumoski (69. Wagner), Jancker
(Gerdenitsch, Malic, Kovrig, Mansberger, Wagner, Bürger, Lindner)
Trainer: Lederer
|
| Schiedsrichter |
Einwaller/Heim/Freund
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Klein (9./Foul), Cavlina (53./Unsportl.); Jancker (10./Unsportl.), Schmidt (53./Foul), Csizmadia (78./Foul), Naumoski (85./Foul) |
| Gelb/Rote Karten |
Schmidt (91./Foul)
|
| Rote Karten |
Gansterer (44./Foul)
|
| Spielbericht |
|
Tabellenführer LASK trifft auf den Sechsten Mattersburg - eine klare Sache
für unsere Schwarz-Weißen? Die Burgenländer sind in der laufenden Saison
die einzige Mannschaft, die den LASK im Herbst beim 0:2 auf der Linzer
Gugl besiegen konnte. Trainer Daxbacher muß vor dem Match Umstellungen
vornehmen. Jürgen Panis und Wendel sind gesperrt. Almedin Hota und Adi
rücken in die Startaufstellung. Mattersburg muß ohne den gesperrten Mravac
auskommen, Pöllhuber ist wieder fit.
Beide Teams beginnen sehr offensiv ausgerichtet. Es entwickelt sich ein
flottes Match. Die ersten Chancen für den LASK stellen sich allerdings
erst nach einer Viertelstunde ein, als unser Team zunehmend mehr Druck
machen kann. Saurer hätte mit einem direkten Freistoß beinahe SVM-Goalie
Borentisch im kurzen Eck überrrascht (16.), eine Minute darauf scheitern
Adi und Niklas Hoheneder (beide per Kopf).
Nach den ausgeglichenen ersten Minuten bekommt der LASK das Match mehr
und mehr unter Kontrolle. Mit schnell vorgetragenen Spielzügen können die
Burgenländer in Bedrängnis gebracht werden. Und die Abwehr um Michael Baur
steht wie gewohnt bombensicher. Mattersburg-Tormann Borenitsch hat mit den
Flanken seine Probleme.
Sehr bissig präsentiert sich der LASK Mitte der 1. Halbzeit im
Mittelfeld. Einige Mattersburger Angriffe werden durch energischen Einsatz
an der Mittellinie gestoppt. Die großen Tormöglichkeiten bleiben trotz
mehrheitlichen Ballbesitz jedoch zunächst aus. Zuviel wird über die Mitte
versucht die SVM-Abwehr zu knacken.
Nach 44 Minuten zieht Schiri Einwaller nach einem Foul von Gerald
Gansterer an Fuchs die Rote Karte für den LASK-Verteidiger. Mit
gestrecktem Bein voran steigt Gansterer ein, trifft allerdings zunächst
den Ball. Nach dem Auschluß von Jürgen Panis im letzten Heimspiel muß der
LASK wieder mit 10 Mann sein Auskommen finden. Mit 0:0 gehts in die
Pause.
Unverändert kommt unser Team nach der Pause aufs Feld. In Minute 49 folgt
für den LASK die kalte Dusche: Jancker schließt eine gute Aktion der
Burgenländer über Kühbauer und Mörz zum 0:1 ab. Mattersburg läßt nun
geschickt den Ball durch die Reihen laufen und gibt dadurch dem
dezimierten LASK kaum Möglichkeiten. Doch Schiedsrichter Einwaller, der
zuvor schon einige fragwürdige Entscheidungen getroffen hat, bringt den
LASK zurück ins Spiel: Csizmadia läßt an der Strafraumgrenze das Bein
stehen, Christoph Saurer fällt darüber - den anschließeneden Elfmeter
verwandelt Ivica Vastic sicher zum 1:1-Ausgleich (58.).
Mit großem Kampfgeist und toller Unterstützung der knapp 8000 Zuschauer
findet der LASK nun zurück ins Spiel. Torchancen kann man jedoch zunächst
kaum erarbeiten. DIe Mattersburger können keinen Druck erzeugen. Eine
Viertelstunde vor Schluß feuert Ivica Vastic volley nach einem Eckball
einen Bombe aufs Tor - Borenitsch reagiert allerdings hervorragend (74.).
Prompt reagieren die Burgenländer und kommen durch Jancker per Kopf und
Wagner zu guten Möglichkeiten. Beide Versuche verfehlen das
LASK-Tor.
LASK Trainer Karl Daxbacher beweist Siegeswillen als er für die letzte
Viertelstunde einen Stürmertausch vornimmt: Mario Mijatovic kommt für Adi
ins Spiel. Und diese Einwechselung macht sich kurze Zeit später bezahlt:
SR Einwaller zeigt nach einem regelkonformen Tackling von Pöllhuber gegen
Mijatovic erneut auf den Elfmeterpunkt - Christian Mayrleb verwandelt den
Strafstoß zum 2:1 (84.).
Mattersburg drängt zwar in der Nachspielzeit noch auf den Ausgleich, kann
aber nicht mehr zusetzen. Zudem muß Schmidt nach Foulspiel mit Gelb-Rot
vom Feld (91.). Der LASK verteidigt erfolgreich die Tabellenführung -
zugegebenerweise mit 2 Elfmetern etwas schmeichelhaft.
Die besten LASKler: Christoph Saurer, Gerald Gansterer, Niklas
Hoheneder
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|
| 27 |
Mittwoch
|
05.03.2008 |
19:00 |
|
FK Austria Magna
|
0:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
FK Austria Magna
-
LASK Linz
0:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Horr-Stadion |
| Zuschauer |
7356 |
| Tore |
Fehlanzeige |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Margreitter, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein, Wendel, Panis, Saurer - Vastic (70. Mijatovic), Mayrleb (86. Adi)
(Zaglmair, Wisio, Wemmer, Torres, Hota, Mijatovic, Adi)
Trainer: Daxbacher
|
|
FK Austria Magna
|
Safar - Standfest, Ertl, Schiemer, Gercaliu - Mair (63. Sulimani), Sariyar (66. Lasnik), Blanchard, Acimovic - Okotie (72. Aigner), Kuljic
(Fornezzi, Radomski, Majstorovic, Sulimani, Lasnik, Aigner)
Trainer: Zellhofer
|
| Schiedsrichter |
Gangl/Ouschan/Bode
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Sariyar (28./Foul), Sulimani (84./Foul); Wendel (82./Foul) |
| Spielbericht |
|
Im ersten Aufeinandertreffen zwischem dem Zweiten LASK und dem Dritten
Wiener Austria innerhalb von 4 Tagen gehts um die Tabellenführung. Der
LASK muß auf den Rotgesperten Gerald Gansterer verzichten. Jürgen Panis
und Wendel befinden sich gegenüber zuletzt wieder in der
Startformation.
Die ersten Minuten gehören dem Gastgeber. Acimovic mit einer
Freistoßflanke, die direkt aufs Tor geht, und Okotie mit einem Versuch von
halblinks (6.) können LASK-Goalie Cavlina aber nicht in Gefahr bringen.
Auf der Gegenseite das gleiche Bild: ein Vastic -Freistoß fällt zu schwach
aus (8.).
Wie vor dem Match von Trainer Karl Daxbacher gepredigt sind die Standards
der Austria immens gefährlich. Bei den ersten gefährlichen Ecken der
Veilchen läßt die LASK-Abwehr jedoch nichts anbrennen. Die Überlegenheit
der Wiener ist allerdings eklatant. Nur einige wenige Vorstösse der
Schwarz-Weißen können kurzzeitig Entlastung bringen.
Erst nach 25 Minuten kann sich der LASK aus der Anfangsoffensive der
Austria befreien, als sich Christoph Saurer ein Herz nimmt und aus 20m
abzieht. Austria-Tormann Safar läßt sich aber nicht überraschen. Der LASK
kann in dieser Phase die WIener Veilchen meist schon weit vor dem
Strafraum stoppen. Ein Versuch von Florian Klein streift nur knapp übers
Tor (33.).
Gegen Ende der 1. Halbzeit wird der LASK immer stärker und kann im
Mittelfeld die Bälle kontrollieren. Wieder war es der Ex-Austrianer
Christoph Saurer, der in Minute 45 den LASK-Führungstreffer am Fuß hatte.
Zwei Austrianer stehengelassen verfehlt sein Schuß aufs kurze Eck das Tor
nur hauchdünn.
Unverändert kommt der LASK wieder aus der Pause. Die rund 400 mitgreristen
LASK-Fans sehen nun ein flottes Match. Chancen vor beiden Toren ergeben
sich nahezu im Minutentakt. Zunächst kann Cavlina knapp vor Kulic retten,
im nächsten Angriff verfehlt Schiemer eine Flanke nur knapp. Nur 1 Minute
später hat Vastic die LASK-Führung am Fuß. Doch Austria-Keeper Safar kann
den Schlenzer von Ivo mit den Fingerspitzen am Tor vorbeidrehen
(58.).
Das Match stand jetzt auf "des Messers Schneide". Die Austria wurde nicht
müde Druck zu machen, unsere Schwarz-Weißen versuchten sich im Konter.
Eigentlich sollte Mario Mijatovic schon in Minute 68 für Ivica Vastic ins
Spiel kommen. Doch Mario trug weiße statt schwarze Socken und wurde von
Schiri Gangl zur Bank zurückgeschickt. Der Wechsel wurde schließlich 2
Minuten später vollzogen.
Für den LASK mutierte das Match 20 Minuten vor Schluß immer mehr zur
Abwehrschlacht. Doch standesgemäß steht die Innenverteidigung gut, wenn
auch in der einen oder anderen Situation mit etwas Glück. Die
schwarz-weißen Konter waren selten und reichten nicht zum Abschluß. Nach
84 Minuten zappelte das Leder nach einem Kopfball von Aigner plötzlich im
LASK-Tor. Doch der Treffer wurde von Schiedsrichter Gangl nicht anerkannt,
obwohl Georg Margreitter das Abseits aufhob. Glück für die Linzer
Athletiker.
In den Schlußminuten agierten die überlegenen Wiener mit der Brechstange.
Die letzte Chance vergibt Kuljic in der Nachspielzeit, als LASK-Keeper
Cavlina einen Acimovic-Schuß nicht bändigen kann, und der Austria-Stürmer
im Rutschen den Ball an die Stange lenkt. Letztendlich kann der LASK nach
dem Chancenübergewicht der "Veilchen" mit dem Remis zufrieden das
Horr-Stadion verlassen.
DIe besten LASKler: Silvije Cavlina, Niklas Hoheneder, Michael Baur
& Christoph Saurer
|
|
| 28 |
Samstag
|
08.03.2008 |
18:00 |
• |
FK Austria Magna
|
2:1 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
FK Austria Magna
2:1 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
13100 |
| Tore |
Saurer (47.), Adi (65.); Kuljc (82.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klapf, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Wendel, Panis, Saurer - Vastic, Adi (87. Mijatovic)
(Zaglmair, Hamdemir, Wemmer, Torres, Hota, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
FK Austria Magna
|
Safar - Standfest, Ertl, Schiemer, Gercaliu - Mair, Metz (68. Lasnik), Blanchard (75. Sariyar), Acimovic - Okotie (46. Aigner), Kuljic
(Fornezzi, Majstorovic, Sariyar, Lasnik, Lafata, Aigner)
Trainer: Zellhofer
|
| Schiedsrichter |
Steiner/Hameter/Pethö
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Wendel (56./Unsportl.), Adi (65./Unsportl.); Aigner (50./Foul), Kuljic (56./Unsportl.), Mair (86./Foul) |
| Rote Karten |
Gercaliu (Kritik/nach Abpfiff)
|
| Spielbericht |
|
Nach dem 0:0 am letzten Mittwoch im Wiener Horr-Stadion peilt der LASK
seinen 10. Saisonheimsieg an. Beide Mannschaften stehen im Kampf um die
Bundesliga-Spitze unter Zugzwang - Rapid ist bereits am Vortag 3 Punkte
davongezogen.
Der LASK muß auf den verletzten Stürmer Christian Mayrleb sowie weiterhin
auf den noch Rotgesperrten Gerald Gansterer verzichten. Wolfgang Klapf
bekleidet die rechte Außenverteidigerposition, links kommt Tomasz Wisio
ins Team. Ivica Vastic (Bauch) und Jürgen Panis (Oberschenkel) sind
angeschlagen. Die Wiener Austria reist ohne den Gelbgesperrten Sulimani
und ohne dem verletzten Abwehrduo Bak/Troyansky an. Der zuletzt gesperrte
Metz ist wieder dabei.
Beide Teams beginnen vorsichtig. Die Offensivreihen setzen sich in den
ersten 10 Minuten nicht in Szene. Torschüsse gibts vorerst keine zu sehen.
Christoph Saurer probierts aus der Distanz vergeblich. Danach kommt das
Match etwas mehr in Schwung. Adi wird nach Zusammenspiel mit Florian Klein
am 16er gestoppt. Kurze Zeit später landet ein von Wendel abgefälschter
Schuss in den Armen von Austria-Goalie Safar. Die erste wirkliche
Torchance des LASK findet Ivo Vastic in Minute 16 vor - nach guter
Vorarbeit von Tomasz Wisio verzieht er aus 20m.
Die Austria probiert mit Flanken in den LASK-Strafraum zum Erfolg zu
kommen. Eine mögliche Gelegenheit der Wiener vereitelt Wolfgang Klapf, der
einen Schritt schneller als Mair eine gefährliche Situation vor dem
LASK-Tor entschärfen kann. LASK-Keeper Silvije Cavlina muß erstmals bei
einem Metz-Schuss entscheidend eingreifen.
Unsere Schwarz-Weißen können nach einer Viertelstunde eine
Feldüberlegenheit herausspielen, können sich aber in der Offensive nicht
durchsetzen. Als nach 27 Minuten der aufgerückte Michael Baur mit einem
Fallrückzieher nur die Latte trifft, wäre Austria-Tormann Safar chancenlos
gewesen. Aktivposten im LASK-Spiel ist wie zuletzt Christoph Saurer. Viele
gute Aktion des Ex-Austrianers sind sowohl im Spielaufbau aber auch in der
Defensive zu sehen.
Gegen Ende der 1. Halbzeit nimmt das Niveau des Spiel ab. Die beiden
Teams versuchen sich mit Fehlpässen übertrumpfen zu wollen. Wendel nach
"Ferserl" von Ivica Vastic (39.) und Okotie mit einem zu zentralen Schuss
(40.) sorgen für etwas Unterhaltung vor den Toren. MIt 0:0 gehts in die
Pause.
Mit einem Paukenschlag beginnt die 2. Halbzeit. Nach einem Angriff über
die Mitte und Zuspiel von Ivica Vastic erzielt Christoph Saurer mit einem
satten Schuss aus 20m die Linzer Führung (47.). Eine verdiente Führung
nach dem vorhandenen LASK-Übergewicht vor der Pause. Die "Veilchen" aus
Wien versuchen sofort zu reagieren - 3 Eckbälle in Minute 52 von der
LASK-Abwehr geklärt werden. Der LASK nutzt einen Konter beinahe zum 2:0.
Ivica Vastic taucht alleine vor Safar auf, hebt das Leder aber über den
herauslaufenden Austria-Tormann und über das Tor hinweg (54.).
Das Match gewinnt in dieser Phase viel an Schwung. Die Schwarz-Weißen
setzen jetzt nach. Tomasz Wisio jagt den Ball zuerst über die Latte (59.),
2 Minuten später markiert der LASK-Verteidiger den zweiten Linzer
Lattentreffer im Spiel, als er volley im Strafraum abzieht.
Die Drangphase des LASK wird belohnt. Nachdem sich Christoph Saurer in
den Strafraum tankt, legt Adi vom Elfmeterpunkt den Ball zum 2:0 ins lange
Eck (65.). Das 2. Saisontor des LASK-Brasilos.
Der LASK hat in Hälfte 2 das richtige Rezept gefunden. Unsere
Schwarz-Weißen wirken in allen Situationen agiler als die Austria. Mit
viel Laufarbeit und guten Kombinationen am 16er wurden Chancen
herausgespielt. Die Wiener baümten sich nochmals auf. Eine erneute
Ecken-Serie bringt aber nichts ein. Im Gegensatz zum guten
LASK-Offensivspiel läufts bei den Violetten überhaupt nicht - bis zur
Minute 82: Christoph Saurer verliert an der Mittellinie das Leder an Mair.
Kuljic erzielt aus dem Lauf den 2:1-Anschlußtreffer.
Aufregung in Minute 85: Nach einem Latten-Freistoß von Lasnik köpft
Standfest den Ball ins Tor - das Schiedsrichterteam entscheidet auf
Abseits und erkennt das Tor nicht an. Obwohl die Wiener Austria
jetzt bemüht nach vorne spielt, läßt der LASK den Ausgleich nicht mehr zu.
In der Nachspielzeit verstolpert der eingewechselte Mario Mijatovic nach
Fehler von Schiemer völlig alleine das 3. LASK-Tor. Der Austrianer
Gercaliu sah nach Spielschluß wegen Schiedsrichterkritik die Rote
Karte.
Der LASK feiert nach Spielanteilen den verdienten 10. Saisonheimsieg und
bleibt an der Tabellenspitze dran.
Die besten LASKler: Christoph Saurer, Florian Klein, Tomasz Wisio &
Adi
|
|
| 29 |
Sonntag
|
16.03.2008 |
15:30 |
|
Red Bull Salzburg
|
4:0 (2:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
Red Bull Salzburg
-
LASK Linz
4:0 (2:0)
|
| Austragungsort |
Wals-Siezenheim |
| Zuschauer |
14500 |
| Tore |
Rakic (42.), Ilic (45.+2/Elfmeter), Klapf (88./Eigentor), Dudic (91.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Klapf, Baur, Hoheneder, Wisio (46. Torres) - Klein, Wendel, Panis, Saurer (63. Mijatovic) - Vastic, Adi (75. Wemmer)
(Poyraz, Margreitter, Hamdemir, Wemmer, Torres, Hota, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Red Bull Salzburg
|
Ochs - Steinhöfer, Vargas, Sekagya, Dudic - Ilic (77. Ilic), Carboni, Leitgeb, Jezek (61. Kovac)- Mahop (85. Vonlanthen), Rakic
(Arzberger, Pamic, Meyer, Kovac, Janocko, Vonlanthen, Pitak)
Trainer: Trapattoni
|
| Schiedsrichter |
Schörgenhofer/Obwurzer/Bode
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Sekagya (30./Foul), Mahop (65./Foul); Cavlina (45./Foul), Panis (62./Foul), Wendel (69./Foul), Wemmer (92./Foul) |
| Spielbericht |
|
Im Spitzenspiel in Salzburg könnte der LASK mit einem Sieg den Gastgebern
die Tabellenführung abjagen. Am Kunstrasen der Salzburger Bullenarena muß
Trainer Daxbacher den gesperrten Gerald Gansterer und den verletzten
Christian Mayrleb vorgeben. Im Sturm kommt nach einer hervorragenden
Leistung im letzten Match wieder Adi zum Einsatz. In der Viererabwehrkette
bekleiden Wolfgang Klapf (rechts) und Tomasz Wisio (links) die
Außenpositionen. Der regierende Meister Salzburg muß auf das
Stamm-Sturmduo Zickler/Janko verzichten.
Flotter Beginn in der Salzburger Bullenarena. Beide Mannschaften suchen
die Offensive. Die Salzburger mit Feldvorteilen kommen 2x durch Carboni
(4./8.) gefährlich vors LASK-Tor. Auf der Gegenseite verfehlt Ivica Vastic
vor dem mit 2000 Fans besetzten LASK-Auswärtssektor eine Flanke von Adi
nur knapp (9.).
Vor allem mit den schnellen Außen Jezek und Steinhöfer hat die
LASK-Defensive seine Probleme. Salzburg kann mit schnellen Flankenläufen
punkten, der LASK setzt eher auf schnelle Gegenstösse. Jezek prüft nach 17
Minuten erstmals LASK-Goalie Sivije Cavlina, im Gegenzug kann Jürgen Panis
am 16er eine gute Linzer Kombination über Ivo Vastic und Christoph Saurer
nicht erfolgreich abschließen.
Die besseren Torchancen findet Mitte der 1. Halbzeit eindeutig Salzburg
vor. Dudic trifft per Kopf nur die Stange (28.). Kurz danach rutschen Ilic
und Mahop an einem Steinhöfer-Stanglpaß vorbei. Nach kurzen
LASK-Entlastungsangriffen mit einem harmlosen Wendel-Schuß rettet
LASK-Tormann Silvije Cavlina in höchster Not mit einer tollen Parade bei
einem Steinhöfer-Kopfball (33.). So war es in Minute 42 nicht weiter
verwunderlich - auch wenn unglücklich - dass der LASK in Rückstand gerät.
Rakic schiebt aus halblinker Position das Leder ins leere Tor ein -
vorrausgegangen war ein schwerer "Patzer" von LASK-Schlußmann Cavlina nach
Flanke von Steinhöfer.
Noch dicker kommt es in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit für unsere
Schwarz-Weißen. Jezek fällt an der Strafraumgrenze, nachdem LASK-Goalie
Silvije Cavlina etwas ungestüm zum Ball geht. Ilic verwandelt den Elfmeter
zum 2:0 (45.+2).
Nach der Pause bringt LASK-Trainer Karl Daxbacher Mariano Torres statt
Tomasz Wisio ins Spiel. Der Argentinier nimmt die Position im linken
Mittelfeld ein. Christoph Saurer wechselt nach rechts und Florian Klein
bekleidet die rechte Außenverteidigerposition. Der LASK muß jetzt noch
mehr in die Offensive investieren und tut das auch zunächst. Die Ausbeute
der offensiveren Ausrichtung ist allerdings nur mäßig - Adi scheitert nach
Panis-Volage an Salzburg-Keeper Ochs mit der besten LASK-Chance im Spiel
(52.). Nach einer Stunde kommt mit Mario Mijatovic ein zusätzlicher Stümer
(für Christoph Saurer). Trainer Daxbacher löst die Viererabwehrkette auf
und läßt mit Niklas Hoheneder, Michael Baur & Wolfgang Klapf eine 3er
Abwehr weiterspielen.
Trotz aller Umstellungen kommt das LASK-Spiel nicht in die Gänge. Im
Gegenteil - Mahop läuft nach 71 Minuten alleine auf LASK-Tormann Silvije
Cavlina zu, kann ihn allerdings nicht bezwingen. Zudem sieht Jürgen Panis
nach Foulspiel an Ilic die 9. Gelbe Karte und fällt damit im nächsten
Heimspiel gegen Wacker Innsbruck aus. Trotz aller Bemühungen unserer
Mannschaft kann Salzburg das Match kontrollieren. Ein direkter Freistoß
des eingewechselten Richard Wemmer (er kam für den verletzten Adi)
bereitet Salzburg-Tormann Ochs keine Probleme (83.).
In der Schlußphase muß der LASK noch das 0:3 und das 0:4 hinnehmen -
Rakic versucht 10m vor dem Tor querzulegen und trifft Wolfgang Klapf, der
das Leder ins eigene Tor abfälscht (88.) und Dudic trifft per Kopf nach
einem Eckball zum 4:0-Endstand (91.). Durch den klaren Heimsieg zementiert
Red Bull Salzburg die Tabellenführung ein und gilt mit 4 Punkten Vorsprung
vor Rapid und unserem LASK als klarer Meisterschaftfavorit.
Die besten LASKler: Michael Baur, Wendel Raul Goncalves Gomes, Silvije
Cavlina (abgesehen vom verschuldeten 0:1)
|
|
| 30 |
Mittwoch
|
19.03.2008 |
19:30 |
• |
FC Wacker Innsbruck
|
3:3 (1:1) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
FC Wacker Innsbruck
3:3 (1:1)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
8500 |
| Tore |
Vastic (16./57.), Saurer (58.); Kolousek (24.), Orosz (71.), Madl (93.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf (55. Wisio) - Klein, Wendel (85. Adi), Hota, Saurer - Vastic, Mijatovic
(Zaglmair, Margreitter, Wisio, Hamdemir, Wemmer, Torres, Adi)
Trainer: Daxbacher
|
|
FC Wacker Innsbruck
|
Pavlovic - Mimm (62. Samwald), Feldhofer, Knabel, Schrott (76. Windisch) - Hölzl (68. Dollinger), Lindström, Madl, Kolousek, Schreter - Orosz
(Grünwald, Samwald, Seelaus, Windisch, Dollinger, Clottey, Aganun)
Trainer: Kraft
|
| Schiedsrichter |
Grobelnik/Fellinger/Werschnik
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Klapf (23./Foul), Vastic (44./Kritik); Schrott (53./Foul), Knabel (55./Foul) |
| Spielbericht |
|
Gegen den Tabellenletzten aus Innsbruck zählt für den LASK an diesem
Mittwoch Abend nur ein Sieg. Trainer Karl Daxbacher muß auf den
Gelbgesperrten Jürgen Panis (er wird durch Almedin Hota ersetzt) und
weiterhin auf den verletzten Christian Mayrleb verzichten. Verteidiger
Gerald Gansterer hat seine Rotsperre abgesessen und ist wieder
einsatzbereit. Mario Mijatovic kommt für Adi im Sturm zum Einsatz.
Die Innsbrucker müssen den Gelbgesperrten Matthias Hattenberger vorgeben.
Ex-LASKler Besian Idrizaj und Florian Mader fallen verletzt aus.
Aprilwetter im März auf der Linzer Gugl. Schneefall und Sonnenschein
wechselten sich vor Spielbeginn ab. Auf dem klitschigen Rasen zeigt der
LASK von Beginn, welche Mannschaft den Ton angibt. Ivica Vastic mit dem
Kopf (4.) und Wendel mit einem Schuss ans Außennetz (5.) vergeben die
ersten Chancen. Die LASK-Führung nach 16 Minuten war die logische Folge:
Mario Mijatovic und Ivica Vastic zeigen perfektes Zusammenspiel. Den
Stanglpaß von Mijatovic bringt Ivo Vastic im Rutschen zum 1:0 im Tor
unter. Vorrausgegangen war dem Tor eine erste gute Aktion der Tiroler, in
der Kolousek im LASK-16er zulange zögerte. Den direkten Gegenstoß nutzte
der LASK perfekt zum Führungsteffer.
Zu sicher fühlten sich wohl unsere Schwarz-Weißen danach. Die Innsbrucker
finden plötzlich ins Spiel und werden wenige Minuten danach auch prompt
für ihre Angriffsbemühungen belohnt: Klapf foult Lindström vor dem 16er -
den fälligen Freistoß versenkt Kolousek für LASK-Goalie Silvije Cavlina
unhaltbar im linken Tormanneck zum 1:1 (24.).
Der Tabellenletzte aus Innsbruck wittert Mitte der 1. Halbzeit seine
Chance und ist nach dem Ausgleich das bessere Team. Zu inkonsequent agiert
der LASK in der Defensive und läßt den Gegner kombinieren. Jetzt zeigt
sich die vor dem Match erwartete schwierige Aufgabe gegen den
Abstiegskandidaten. Nach 10 Minuten Tiroler Drangphase erholt sich der
LASK allerdings wieder und gestaltet das Match ausgeglichen. Szenen vor
den beiden Toren sehen die 8500 Zuschauer im eiskalten Gugloval vor dem
Wechsel keine mehr.
Unverändet schickt Trainer Karl Daxbacher sein Team wieder aus der
Kabine. Von Glück kann Wolfgang Klapf unmittelbar nach Wiederanpfiff
sprechen, als er nach einem Foul an Hölzl nicht seine 2. Gelbe Karte bekam
und damit vom Feld hätte müssen. Nach 55 Minuten wurde Klapf, der diesmal
nicht seine beste Leistung bot, durch Tomasz Wisio ersetzt.
Nachdem der Tabellenletzte aus Tirol in den Anfangsminuten der zweiten 45
Minuten wieder mehr fürs Spiel tat, holte der LASK zum Doppelschlag aus.
Ivica Vastic habt eine langgezogene Flanke von Gerald Gansterer aus
spitzem Winkel zur 2:1-Führung ins Netz (57.). Keine Minute später tankt
sich Christoph Saurer über links durch und zieht aus 12m zum 3:1 ab - das
Leder zappelt wieder im Tornetz (58.). Innerhalb 50 Sekunden ziehen unsere
Schwarz-Weißen mit 2 Toren davon.
20 Minuten vor Spielende gewinnt das Match an Farbe. Chancen im
Minutentakt bestimmen das Geschehen. Zunächst prüft Kolousek LASK-Keeper
Silvije Cavlina, kurze Zeit später trifft Florian Klein nach
Hota/Mijatovic-Vorarbeit nur das Außennetz. Praktisch im Gegenzug setzt
der Tiroler Stürmer Orosz aus wenigen Metern das Leder übers Tor. Doch im
nächsten Tiroler Angriff macht es der Ungar besser - er trifft aus 6m zum
Innsbrucker Anschlußtreffer (3:2/71.).
Bei jetzt wieder stärker einsetzenden Schneefall entwickelt sich ein
offener Schlagabtausch. Die Tiroler, die sichtlich ums Übleben in der Liga
kämpfen, lassen nicht nach und bringen die LASK-Abwehr immer wieder in
Schwierigkeiten. Der LASK verliert bei Gegenzügen meist schon in der
eigenen Hälfte den Ball. Die winterlichen Bedingungen schienen den
Tirolern wohl besser zu liegen.
5 Minuten vor Schluß kommt Stürmer Adi für Defensivmann Wendel ins Spiel.
Doch statt Linzer Angriffsaktionen stürmt weiter nur Wacker Innsbruck.
LASK-Schlußmann Silvije Cavlina muß mehrmals eingreifen um den drohenden
Ausgleich zu verhindern. In der allerletzen Spielminute der dreiminütigen
Nachspielzeit kommt der Tabellenletzte verdient doch noch zum
3:3-Ausgleich: Madl köpft am 5er nach Kolousek-Flanke ein (93.).
Eine durchwachsene Leistung unserer Schwarz-Weißen an diesem winterlichen
Abend - nur in wenigen Phasen des Spiels blitzte Spielwitz auf. Den
zeigten die Grün-Schwarzen aus Innsbruck über weite Strecken.
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| 31 |
Samstag
|
22.03.2008 |
18:00 |
• |
Cashpoint SCR Altach
|
3:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
Cashpoint SCR Altach
3:0 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
9000 |
| Tore |
Baur (61.), Saurer (72.), Mijatovic (93.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Saurer, Wemmer (83. Hota), Panis, Torres (86. Klapf) - Vastic, Adi (70. Mijatovic)
(Zaglmair, Klapf, Rodriguez, Margreitter, Hamdemir, Hota, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
Cashpoint SCR Altach
|
Krassnitzer - Orman, Gramann, Guem, Kling - Hutwelker (68. Schmid), Mayer, Pamminger, Mattle (74. Leonardo) - Kirchler (86. Winkler) - Jaqua
(Michl, Baldauf, Bolter, Schmid, Winkler, Koch, Leonardo)
Trainer: Fuchsbichler
|
| Schiedsrichter |
Robitsch/Adanitsch/Eigler
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Wemmer (43./Foul) |
| Spielbericht |
|
Für den LASK als Dritter der T-Mobile Bundesliga sind gegen den Achten
Altach im Heimspiel der 31. Runde 3 Punkte Pflicht. Trainer Karl Daxbacher
muß vor dem Match seine Mannschaft umstellen. Wendel fällt mit
Knieproblemen aus, ebenso wie der an Angina erkrankte Florian Klein und
der im Aufbau befindliche Christian Mayrleb. Jürgen Panis ist nach seiner
Gelbsperre wieder zurück. Für Wendel kommt Richard Wemmer ins Team.
Mariano Torres agiert links im Mittelfeld, Christoph Saurer wechselt nach
rechts.
Keine Highlights sind in der ersten Viertelstunde zu sehen. Der LASK macht
zwar das Spiel, der letzte Paß am 16er will aber noch nicht gelingen. Den
ersten Schuß aufs Tor gibt Christoph Saurer nach 6 Minuten ab. Die
Vorarlberger stehen in der organisierten Defensive, bei den Schwarz-Weißen
fehlt es an den zündenden Ideen. LASK-Goalie Silvije Cavlina muß erstmals
in Minute 19 nach einem Eckball eingreifen.
Der LASK tut sich schwer die Altacher Verteidigung aufzureißen - durch
zuwenig Bewegung in der Offensive macht sich unser Team das Leben selbst
schwer. So können die Gelben aus dem Ländle mitspielen. Etwas Leben kommt
ins Match als Ivica Vastic einen Freistoß von der Cornerfahne direkt aufs
Tor zieht. Das Leder wäre wohl im Tor gelandet, wäre Tomasz Wisio nicht
dazwischen gesprintet. Der Ball springt von der Stange zurück (28.). 5
Minuten später tritt Christoph Saurer einen Freistoß aus 35m an "Freund
und Feind" vorbei an die Stange. Tomasz Wisio & Adi kommen im 5er
nicht mehr an den Ball, Orman kann in höchster Not klären.
So plätschert die 1. Halbzeit - abgesehen von den 2 LASK Großchancen -
dahin. Eine Steigerung nach dem Wechsel ist dringend notwendig. Zunächst
zeigt sich jedoch ein unverändertes Bild in Halbzeit 2. Der LASK stürmt
mit vorerst noch immer ungenügenden Mitteln Richtung Altach-Tor. Die
Vorarlberger kommen in Folge zur ersten guten Gelegenheit, als ein
Kopfball von Jaqua knapp am Tor vorbeistreift (51.).
In Folge bleibt der LASK allerdings dran und kommt dadurch gegen die
passiven Altacher zu Chancen. Nachdem Ivo Vastic mit rechts das Tor
noch knapp verfehlt (59.) geht der LASK endlich in Führung: Michael Baur
windet sich nach Wemmer-Flanke im Strafraum um Altach-Verteidiger Orman
herum und trifft zum befreienden 1:0 (61.). Das 2. Saisontor des
LASK-Routiniers. Jetzt kommt mehr Bewegung ins Match. Der überlegene LASK
findet immer mehr Torgelegenheiten vor. Zunächst kann Altach-Keeper
Krassnitzer noch einen Vastic-Freistoß wegfausten. Nach 71 Minuten kommt
der Ex-Lasker im Vorarlberger Tor gegen den soeben eingewechselten Stürmer
Mario Mijatovic im Herauslaufen zu spät. Den Querpaß von Mijatovic bringt
Christoph Saurer zur Vorentscheidung im Tor unter (2:0/71.).
Die letzten 20 Minuten können die Linzer Athletiker ruhig angehen. Altach
präsentiert sich in Abstiegsform. Die Vorarlberger können sich kaum in
Szene setzen. Unser Team beschränkt sich darauf das Match zu
kontrollieren. Die 9000 Zuschauer feiern ihre Mannschaft, die eine gute
Stunde den Abwehrriegel von Altach nicht knacken konnte, dann aber schnell
die Entscheidung herbeiführte. Den Abschluß setzt Mario Mijatovic, der
einen Vastic-Corner in der 93. und letzten Minute zum 3:0-Endstand
einköpft.
Damit bleibt der LASK weiter im Meisterrennen und belegt hinter
Tabellenführer Salzburg den 2. Rang.
Die besten LASKler: Michael Baur, Christoph Saurer & Jürgen Panis
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| 32 |
Samstag
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29.03.2008 |
18:00 |
|
SK Austria Kärnten
|
2:1 (1:1) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SK Austria Kärnten
-
LASK Linz
2:1 (1:1)
|
| Austragungsort |
Hypo Group-Arena |
| Zuschauer |
15600 |
| Tore |
Weber (17.), Mössner (91.); Vastic (38.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein, Panis, Hota (61. Mijatovic), Saurer - Vastic, Adi
(Poyraz, Klapf, Margreitter, Rodriguez, Torres, Wemmer, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Austria Kärnten
|
Schranz - Chaile, Hiden, Ortlechner - Bubenik, Ledwon, Riedl, Prawda (35. Junuzovic) - Wolf (65. Mössner), Plassnegger (82. Krajic), Weber
(Saric, Pirker, Kabat, Hauser, Junuzovic, Krajic, Mössner)
Trainer: Schinkels
|
| Schiedsrichter |
Meßner/Adanitsch/Bauernfeind
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Chaile (32./Foul), Ledwon (60./Kritik), Riedl (89./Foul); Panis (31./Foul), Hota (37./Foul), Adi (55./Unsportl.) |
| Spielbericht |
|
Dranbleiben an Rapid und Salzburg - das mußte die Devise des LASK vor dem
Spiel in der Klagenfurter Hypo Arena sein, um im Meisterkampf noch ein
Wort mitreden zu können. Ohne die verletzten Wendel und Christian Mayrleb
tritt der LASK beim Abstiegsgefährdeten Austria Kärnten an. Almedin Hota
darf im Mittelfeld von Beginn an ran. Florian Klein hat sich von der
Angina erholt und steht wieder in der Startaufstellung.
In einer eher ereignislosen Anfangsviertelstunde präsentiert der LASK
zunächst als besseres Team. Der Ball lauft im Mittelfeld gut, doch die
großen Torchancen bleiben aus. Adi verfehlt im Strafraum nach einem Corner
den Ball (11.) und ein Vastic-Freistoß aus 30m verfehlt das Tor (13.). Mit
der ersten Torgelegenheit gehen dann allerdings die Kärntner in Führung:
Weber lässt die gesamte LASK-Abwehr stehen und kann vom 16er LASK-Goalie
Silvije Cavlina bezwingen (17.).
Mit der Führung im Rücken kann Austria Kärnten dann Druck machen, der
LASK erholt sich aber schnell wieder und kann die Fäden im Mittelfeld
ziehen. Nach einem Doppelpass mit Almedin Hota vergibt Adi vom Elferpunkt
mit links (24.). Die Gastgeber bleiben jedoch gefährlich. Leichtfertige
Ballverluste in der LASK-Verteidigung geben der Klagenfurter Offensive
Gelegenheiten für Torschüsse. So bekommt Riedl eine Schußgelegenheit (28.)
genauso wie eine Minute später Prawda - LASK Keeper Silvije Cavlina kann
aber parieren (29.).
Mitte der 1. Halbzeit häufen sich die Fouls im Mittelfeld. Schiedrichter
Messner vergibt 3 Gelbe Karten Jürgen Panis, Almedin Hota und Casrlos
Chaile. Der LASK macht jetzt klar das Match, was nach 37 Minuten Früchte
trägt - Florian Klein leistet über rechts wunderbare Vorarbeit und legt
Ivo Vastic den Ball in den Lauf - Vastic platziert das Leder eiskalt ins
lange Eck zum 1:1-Ausgleich (37.).
Das 1:1 zur Halbzeit entsprichte dem gleich aufgeteilten
Chancenverhältnis. Mit 57% Ballbesitz konnte der LASK das Spiel großteils
bestimmen, die LASK-Abwehr wirkte in einigen Szenen allerdings weniger
sattelfest.
Unverändert schickt Trainer Daxbacher sein Team nach der Pause wieder
aufs Feld. Auch Jürgen Panis, der schon nach einem Foul nach 7 Minuten die
Zähne zusammenbiß, macht weiter. Die Kärntner beginnen die 2. Hälfte sehr
engagiert. Der LASK findet sich vorerst in der Defensive wieder. Riedl
trifft nach 50 Minuten aus 18m das Lattenkreuz - Glück für unser
Team.
Wieder prägen viele Zweikämpfe im Mittelfeld das Match. Die 15600
Zuschauern bekommen einige brisante Duelle zu sehen. Wieder findet Adi die
in dieser Phase beste LASK-Möglichkeit vor - der Kopfball des Brasilianers
nach Vastic-Flanke fällt jedoch zu schwach aus (57.). Beide Trainer setzen
die letzte halbe Stunde auf Offensive und wechseln für einen
Mittelfelspieler jeweils einen Stürmer ein - beim LASK kommt Mario
Mijatovic für Almedin Hota, bei den Gastgebern ersetzt Mössner Wolf.
In der 64. Minute findet Austria Kärnten die Riesenchance vor, doch
Tomasz Wisio kann am 5er einen Junuzovic-Schuß in allerhöchster Not
entschärfen. Zuvor wurde das Leder anstatt zu schießen durch den Linzer
Strafraum gespielt. Der LASK kann sein Spiel jetzt nicht mehr aufziehen.
Mit viel Leidenschaft und dem Publikum im Rücken wirken die Klagenfurter
kampfstärker. Die LASK-Abwehr muß sich mächtig ins Zeug legen, um einen
Gegentreffer zu verhindern.
10 Minuten vor Schluß tauchen die Linzer Athletiker wieder vorm
Kärnten-Tor auf. Nach Kopfballvorlage von Mario Mijatovic hätte Christoph
Saurer aus 10m das Spiel entscheiden können, doch der Schuß des
LASK-Youngsters streift knapp über die Latte. Der entscheidende Treffer
viel jedoch auf der Gegenseite - ein Kopfball von Mössner senkt sich in
der 91. Minute unhaltbar für Silvije Cavlina zum 2:1 ins LASK-Tor.
Der LASK hatte in den ersten 45 Minuten das Match unter Kontrolle, die 2.
Spielhälfte geht aufgrund einer tollen kämpferischen Leistung an Austria
Kärnten. Der LASK konnte nach dem Wechsel nicht mehr zusetzen und muß mit
5 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Rapid nun wohl die Meisterschaft
abschreiben.
Die besten LASKler: Florian Klein, Ivica Vastic & Almedin Hota
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| 33 |
Sonntag
|
06.04.2008 |
15:30 |
• |
SK Rapid Wien
|
1:2 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Rapid Wien
1:2 (0:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
18200 |
| Tore |
Wendel (71.); Hofmann (53./Elfmeter), Korkmaz (65.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio (82. Hota) - Klein (70. Torres), Panis, Wendel, Saurer - Vastic, Adi (60. Mijatovic)
(Zaglmair, Klapf, Margreitter, Hota, Torres, Wemmer, Mijatovic)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Rapid Wien
|
Payer - Dober, Eder (34. Kulovits), Patocka, Thonhofer - Hofmann, Heikkinen, Boskovic, Korkmaz - Maierhofer, Hoffer (80. Bazina)
(Hedl, Palla, Kulovits, Kavlak, Harding, Bazina, Fabiano)
Trainer: Pacult
|
| Schiedsrichter |
Schörgenhofer/Bereuter/Bode
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Baur (53./Kritik), Mijatovic (70./Kritik), Gansterer (87./Foul); Thonhofer (31./Foul), Maierhofer (42./Unsportl.) |
| Spielbericht |
|
Vor ausverkauftem Haus auf der Linzer Gugl kämpft der LASK um die letzte
Chance im Titelrennen zu bleiben. Aber auch im Kampf um einen UEFA-Cup
Platz sind Punkte notwendig. Gegner Rapid steht vor dem Match 5 Punkte vor
unseren Schwarz-Weißen und 2 Punkte hinter Tabellenführer Salzburg.
Nach seiner Knieverletzung steht Wendel erstmals wieder am Feld. Stürmer
Christian Mayrleb mußte in der Woche vor dem Spiel das Training abbrechen.
Ansonsten kann LASK-Trainer Karl Daxbacher sein bestes Team
aufbieten.
Von Beginn an zeigen beide Teams ihre Siegambitionen. Die
Mittelfeldreihen werden früh angegriffen. Trotzdem entwickelt sich schon
in der Anfangsphase ein gutes Fußballmatch. Nach 10 Minuten kann der LASK
das Match in die Hand nehmen. Und sofort stellen sich die ersten Chancen
ein. Adi und Wendel vergeben im Strafraum eine Doppelchance (12.) und
Gerald Gansterer nimmt einen Eckball volley - das Leder senkt sich
allerdings am langen Torpfosten vorbei (15.). Kurze Zeit rollten die
LASK-Angriffe wie am Schnürchen Richtung Rapid-Tor.
Auch in der Folgezeit präsentieren sich unsere Schwarz-Weißen als bessere
Mannschaft. Das Rapid-Stürmerduo Hoffer/Maierhofer kommt nicht zum Zug.
Immer wieder können die Angriffe der Wiener schon kurz nach der
Mittellinie mit viel Kampfgeist gestoppt werden. Rapid-Verteidiger
Thonhofer kann die rechte LASK-Flügelzange Gansterer/Klein kaum stoppen.
Nach 26 Minuten prüft Jürgen Panis nach Lochpass von Christoph Saurer
Rapid-Keeper Payer. Der erste ernstzunehmende Rapid-Versuch aufs Tor kommt
von Maierhofer in Minute 36.
Der Tabellenzweite aus Wien versucht zwar ab Minute 30 das Spiel im
Mittelfeld in Griff zu bekommen, am Strafraum des LASK kommt aber kaum was
raus. Die LASK-Defensive steht gut. 9:7 Torschüsse für den LASK und eine
ausgeglichene Ballbesitzstatistik nach 45 Minuten können die
LASK-Überlegenheit nicht wiedergeben. Zur Pause wäre eine LASK-Führung
aufgrund des Chancenüberhangs verdient gewesen.
5 Minuten sahen die 18200 Zuschauer auf der Gugl zu Beginn der 2.
Halbzeit ein zerfahrenes Match. Dann prüft Ivo Vastic aus 20m Rapid-Goalie
Payer. 4 Minuten später stehts 0:1. Hoffer schindet gegen den
herausrutschenden Silvije Cavlina einen Elfer - Hofmann verwandelt sicher
zur Rapid-Führung (53.). Rapid versucht nachzusetzen - Hoffer zirkelt
seinen Versuch aber am langen Eck vorbei (57.).
Trainer Karl Daxbacher reagiert sofort und bringt für Adi Mario Mijatovic
ins Spiel. Als sich der LASK vom Rückstand halbwegs erholt hat, zappelt
das Leder zum zweiten Mal im LASK-Tor - Korkmaz trifft aus 25m zum 0:2 -
LASK Tormann Cavlina scheint den Ball kaum gesehen zu haben und reagiert
spät (65.). Der LASK gibt sich nicht auf und kämpft weiter. 71 Minuten
waren vergangen als Mario Mijatovic per Kopf eine Freistoßflanke
weiterleitet - Wendel bugsiert den Ball mit der Brust zum
1:2-Anschlußtreffer ins Tor (71.).
Das Match war mittlerweile zu einem würdigen Spitzenspiel gereift.
Torchancen auf beiden Seiten waren zu sehen. Kämpferisch schenkten sich
die beiden Teams nichts. Nach 83 Minuten hat Maierhofer den Matchball für
Rapid am Fuß, als er den Ball im Strafraum über Silvije Cavlina aber auch
übers Tor hebt. Der LASK versucht nochmals alles zu mobiliseren. Mit
Almedin Hota kommt für die letzten 10 Minuten noch eine offensive Kraft
aufs Feld. Ebenso wie Hoffer vergibt auf der Gegenseite Mario Mijatovic
eine 100%-ige. Alleine vor Rapid-Schlußmann Payer zögert der LASK-Stürmer
aber zu lange (86.). In der dreiminütigen Nachspielzeit setzt
Almedin Hota nach Vastic-Vorlage einen Schuß übers Tor.
Nach guter 1. Halbzeit des LASK zeigt sich in den zweiten 45 Minuten
Rapid trotz Elfergeschenk als die cleverere Mannschaft. Die
Chancenauswertung der Wiener gab letztendlich den Ausschlag für die 2.
Saison-Heimniederlage des LASK.
Die besten LASKler: Wendel, Florian Klein, Niklas Hoheneder, Ivica
Vastic
|
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| 34 |
Samstag
|
12.04.2008 |
18:00 |
|
SV Josko Fenster Ried
|
1:1 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SV Josko Fenster Ried
-
LASK Linz
1:1 (1:0)
|
| Austragungsort |
Fill-Metallbau Stadion |
| Zuschauer |
7000 |
| Tore |
Vastic (85./Freistoß), Akagündüz (38.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio (46. Klapf) - Klein, Panis, Wendel (59. Mijatovic), Saurer - Vastic, Mayrleb (71. Adi)
(Zaglmair, Klapf, Margreitter, Hota, Torres, Mijatovic, Adi)
Trainer: Daxbacher
|
|
SV Josko Fenster Ried
|
Berger - Dospel, Glasner, Jank, Kujabi - Brenner, Hackmair (20. Pichorner), Drechsel, Martinez (84. Kovacevic) - Djokic (76. Erbek), Akagündüz
(Gebauer, Rzasa, Schmidl, Pichorner, Erbek, Toth, Kovacevic)
Trainer: Angerschmid
|
| Schiedsrichter |
Krassnitzer/Obwurzer/Moser
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Saurer (16./Foul), Klapf (47./Foul), Vastic (49./Unsportl.); Pichorner (44./Foul), Dospel (63./Foul), Akagündüz (89./Foul) |
| Spielbericht |
|
Im 3 Saisonderby brauchen beide Teams dringend Punkte. Der LASK kämpft mit
der Wiener Austria um den UEFA-Cup Platz, SV Ried will die letzten Punkte
gegen den Abstieg holen. LASK Trainer Karl Daxbacher kann erstmals nach
einem Monat Verletzungspause wieder Christian Mayrleb im Sturm aufbieten.
Bei Ried wird der Gelbgesperrte Salihi durch Djokic ersetzt.
Ein rasantes Derby bringen die ersten Minuten. Abtasten gibts zu Beginn
keines. Der LASK kommt auch gleich zu den den ersten Gelegenheiten. Ivo
Vastic taucht zweimal gefährlich vor dem Tor auf (8./9.) - Christoph
Saurer kann aus spitzem Winkel Ried-Goalie Berger nicht überwinden. Auf
der Gegenseite probierts Ried immer wieder mit hohen Flanken - Baur und
Hoheneder agieren jedoch in der Innenverteidigung souverän.
Ausgeglichener verläuft das Match danach. Der Ball läuft im Rieder
Mittelfeld besser, der LASK wartet ab. LASK-Keeper Silvije Cavlina muß
erstmals nach 25 Minuten bei einem Schuß von Jank aus 20m ernsthaft
eingreifen. Mitte der 1. Halbzeit bringen beide Teams in der Offensive
kaum was zustande. Leider paßt sich der Tabellendritte LASK dem Siebten
Ried allzusehr an. Durch seine Passivität macht der LASK die Rieder in der
Folge aber erst stark. Im Mittelfeld wird zu spät attackiert. Nachdem
Cavlina einen Pichorner-Schuß aus 20m noch parieren kann (33.) läßt
Akagündüz 5 Minuten später dem LASK-Schlußmann keine Chance. Aus
halbrechter Position zieht der Rieder ab, das Leder springt von der
Innenstange zum 1:0 ins Tor (38.).
Endlich wachen unsere Schwarz-Weißen nach dem Gegentor auf. Sofort liegt
auch der Ausgleich in der Luft - Baur köpft einen Saurer-Freistoß aufs Tor
- Berger hält auf Raten - Mayrleb hebt das Leder ins Tor. Schiedsrichter
Obwurzer entscheidet jedoch völlig zu unrecht auf Abseits (45.). Nach
einer schlechten Leistung im 1. Durchgang ist auch das Glück dem LASK
nicht hold.
Wechsel auf linken Abwehrseite in der Pause - Wolfgang Klapf kommt für
Tomasz Wisio. Weiterhin sind die Gastgeber die agilere Mannschaft. Dospel
prüft per Kopf Cavlina (50.) und Akagündüz kann am 16er nur mit Mühe und
Not gehalten werden. Trainer Daxbacher versucht nach einer Stunde ein
Zeichen zu setzen- statt Wendel kommt Stürmer Mario Mijatovic ins Spiel
(59.). Doch die Stürmer kommen beim LASK zunächst nicht zum Zug. Schon im
Spielaufbau werden reihenweise Fehlpasses produziert.
Das LASK-Spiel kommt an diesem Abend kaum ins Laufen. Trotzdem hätte der
eingwechselte Mario Mijatovic nach 66 Minuten beinahe für den Ausgleich
gesorgt. Den Bombenschuß des LASK-Stürmers kann allerdings Ried-Tormann
Berger parieren (66.). Obwohl die Linzer Athletiker in den letzten 20
Minuten das offensivere Team sind, können im Mittelfeld kaum Akzente
gesetzt werden. Ried verlegt sich meist auf Konterspiel. Beim LASK wird
ein Stürmerwechsel vorgenommen - Adi ersetzt Mayrleb in der letzten
Spielphase (71.).
Das sich Training bezahlt macht zeigt sich in Minute 85 - wie mehrmals im
Abschlußtraining geprobt legt Christoph Saurer einen Freistoß auf Ivo
Vastic ab. Der LASK-Regisseur knallt den Ball zum aus 20m 1:1-Ausgleich in
die Maschen. DIe anschließende Schlußoffensive des LASK bringt nichts mehr
ein. Was mit ein wenig mehr Spielwitz und Aktivität am heutigen Tag
möglich gewesen wäre, zeigt der LASK erst in der letzten Viertelstunde.
Trotz einer schlechten Leistung gegen eine mittelmäßige Innviertler
Mannschaft retten unsere Schwarz-Weißen durch den späten Ausgleich einen
Punkt.
Die besten LASKler: Michael Baur, Silvije Cavlina, Christoph Saurer
|
|
| 35 |
Sonntag
|
20.04.2008 |
15:30 |
• |
SK Puntigamer Sturm Graz
|
1:2 (1:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
LASK Linz
-
SK Puntigamer Sturm Graz
1:2 (1:0)
|
| Austragungsort |
Linzer Stadion |
| Zuschauer |
13600 |
| Tore |
Mijatovic (42.); Haas (79.), Jantscher (82.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Wisio - Klein (63. Torres), Panis, Wendel, Saurer - Adi (67. Hota), Mijatovic (78. Mayrleb)
(Zaglmair, Klapf, Margreitter, Wemmer, Hota, Torres, Mayrleb)
Trainer: Daxbacher
|
|
SK Puntigamer Sturm Graz
|
Schicklgruber - Lamotte, Prödl, Schaschiaschwili, Prettenthaler - Krammer (70. Jantscher), Kienzl, Säumel (31. Salmutter), Stankovic - Muratovic, Haas (90. Kröpfl)
(Gratzei, Sonnleitner, Salmutter, Foda, Kröpfl, Jantscher, Beichler)
Trainer: Foda
|
| Schiedsrichter |
Stuchlik/Steuer/Weinberger
|
| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Mijatovic (43./Unsportl.); Lamotte (64./Foul), Schicklgruber (68./Kritik) |
| Spielbericht |
|
3 Punkte Vorsprung hat der LASK als Tabellenvierter auf den Fünften Sturm
Graz. Im Endspurt um die Europacupplätze zwischen LASK, Sturm &
Austria Wien kann der LASK sich mit einem Sieg gegen die Grazer zumindest
den UI-Cup Platz (4.) sichern.
Ausgerechnet gegen seinen langjährigen Ex-Verein Sturm muß Ivica Vastic
aufgrund einer Gelbsperre aussetzen. Im Sturm beginnt der LASK mit dem Duo
Mijatovic/Adi. Ansonsten läßt Trainer Daxbacher sein Standardteam
antreten.
Bei wunderbarem Fußballwetter (Sonnenschein und über 20 C
Außentemperatur) entwickelt sich zu Beginn ein munteres Match. Nachdem
Silvije Cavlina nach 4 Minuten einen Haas-Querpass am 5er verhindert, legt
der LASK los. Adi kommt langem Zuspiel von Toasz Wisio zum Schuß, scheitet
aber an Sturm-Goalie Schicklgruber. Wendel per Kopf (8.) und Mario
Mijatovic aus 15m kommen zu weiteren Gelegenheiten. Die entscheidende
Durchschlagskraft fehlt den Athletikern allerdings noch.
Gute Stimmung herrscht im Gugl-Oval unter den 13600 Zuschauern, doch die
großen Chancen bleiben am Spielfeld aus. Mit gut 60:40 Ballbesitzvorteilen
für den LASK können sich die Linzer Athletiker Vorteile erspielen. Das
Stürmerpaar Mijatovic/Adi kann sich gegen die Grazer Verteidigung nicht
durchsetzen. Lediglich Standarsituationen hätten Gefahr im Grazer
Strafraum bringen können, doch auch die wurden (wie in Minute 25 ein
Freistoß von Christoph Saurer) vergeben. Die Grazer versuchen zwar auch
aktiv am Spiel teilznunehmen, LASK-Keeper Silvije Cavlina erlebt jedoch
eine ruhige erste Halbzeit.
Kurz vor der Halbzeit hat das Anrennen gegen die Sturm-Abwehr aber ein
Ende - Jürgen Panis schickt Christoph Saurer auf links - der läuft an der
Toroutlinie entlang in den Strafraum und spielt den am 5er postierten
Mario Mijatovic an - der Kroate drückt den Ball zum 8. Saisontor ins Netz
(42.). In der 3-minütigen Nachspielzeit kommt Gerald Gansterer mit einem
Schuß aus 20m noch zur Chance aufs 2:0 - Sturm Schlußmann Schicklgruber
reagiert allerdings hervorragend. Aufgrund der klar höheren Spielanteile
geht der LASK mit einer verdienten Führung in die Pause.
Die Grazer kommen mit mehr Schwung und Kampfstärke aus der Kabine.
Stankovic kommt mit den Torschüssen 4 und 5 der Grazer zu zwei
Ausgleichschancen. Beim LASK gehen viele Bälle im Mittelfeld verloren.
Eine Viertelstunde braucht unsere Mannschaft um einen ernstzunehmenden
Angriff in Richtung Sturm-Tor vorzubringen. Trainer Daxbacher reagiert:
Mariano Torres kommt für Florian Klein, Christoph Saurer wechselt auf die
rechte Außenbahn. Almedin Hota ersetzt Adi.
Das LASK-Spiel kommt im 2. Abschnitt überhaupt nicht auf Touren. Auch die
Spielerwchsel bringen keinen Unschwung. Sturm ist die überlegene
Mannschaft und kann im Mittelfeld fast nach Belieben "Schalten und
Walten".
Jubel brandet unter den LASK-Fans auf als in Minute 78 Christian Mayrleb
für den Torschützen Mario Mijatovic ins Spiel kommt. Ein paar Sekunden
nach dem Wechsel war dieser allerdings verstummt. Mario Haas trifft aus
20m per Freistoß zum 1:1-Ausgleich. Nur 3 Minuten später folgt das 1:2 -
Stankovic lässt die halbe LASK-Verteidigung aussteigen, der eingewechselte
Jantscher bringt aus 6m das Leder im LASK-Tor unter (82.).
Auch in den von Schiedsrichter Stuchlik ausgerufenen 5 Minuten
Nachspielzeit kann der LASK nicht mehr entscheidend zulegen. Die letzte
Einschußgelegenheit vergibt Wendel (94.). Überlegene 1. Halbzeit,
desaströse 2. Halbzeit - so kann man die 3. Saisonheimniederlage des LASK
kurz betiteln.Der LASK rutscht auf den 5. Tabellenplatz ab und kann aus
eigener Kraft nicht mehr in den Europacup einziehen.
Die besten LASKler: Jürgen Panis, Christoph Saurer, Tomasz Wisio
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| 36 |
Samstag
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26.04.2008 |
16:30 |
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SV Mattersburg
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1:0 (0:0) |
Spielbericht |
| Spielbericht |
SV Mattersburg
-
LASK Linz
1:0 (0:0)
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| Austragungsort |
Pappel Stadion |
| Zuschauer |
9600 |
| Tore |
Kovrig (47.) |
| Aufstellungen |
| LASK |
Cavlina - Gansterer, Baur, Hoheneder, Klapf - Klein (67. Torres), Panis, Wemmer (59. Mayrleb), Saurer - Vastic, Adi
(Zaglmair, Margreitter, Rodriguez, Hota, Wemmer, Torres, Mayrleb)
Trainer: Daxbacher
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SV Mattersburg
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Borenitsch - Csizmadia, Sedloski, Pöllhuber - Atan, Kühbauer, Mörz, Kovrig, Mansberger (60. Wagner) - Lindner, Jancker (60. Naumoski/92. Malic)
(Almer, Malic, Pauschenwein, Doleschal, Bürger, Wagner, Naumoski)
Trainer: Lederer
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| Schiedsrichter |
Gangl/Ouschan/Strudl
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| Verwarnungen |
| Gelbe Karten |
Mörz (14./Kritik), Kübauer (30./Unsportl.), Naumoski (63./Foul), Wagner (66./Foul), Kovrig (77./Foul), Atan (79./Foul); Klapf (16./Foul), Saurer (45.+2/Foul), Baur (50./Kritik) |
| Spielbericht |
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Erreicht der LASK in der letzten Runde doch noch einen internationalen
Bewerb? Es müßte schon viel passieren. Für unsere Athletiker - die vor dem
Match auf Platz 5 stehen - sind Punkte in Mattersburg Pflicht, um den 4.
Platz (UI-Cup) oder gar den 3. Platz (UEFA-Cup) noch zu erreichen.
Möglicherweise könnte auch bei Verzicht des polnischen Verbandes der 5.
Platz noch für den Einzug in den UI-Cup reichen.
Trainer Karl Daxbacher nimmt das letzte Mal in der Bundesliga auf der
LASK-Bank Platz. Dem LASK fehlen in diesem wichtigen Match der Gelbsperrte
Mario Mijatovic & der verletzte Wendel. Wolfgang Klapf ersetzt Tomasz
Wisio, der sich am Freitag im Abschlußtraining verletzte. Christian
Mayrleb nimmt zu Beginn auf der Ersatzbank Platz. Der Mattersburger
Dietmar Kühbauer feiert sein Abschiedsspiel. Er wird danach seine Karriere
beenden.
Eine Viertelstunde war erst gespielt im Mattersburger Pappelstadion und
der LASK hatte schon 3 Großchancen vergeben. Zunächst scheitert Christoph
Saurer nach Zuckerpass von Vastic völlig frei an Mattersburg-Schlußmann
Borenitsch (3.), in Minute 9 wird ein Vastic-Schuß nach einem Eckball von
Kühbauer auf der Linie abgewehrt, Florian Klein und Christoph Saurer
vergeben ihre Nachschüsse. Und nach 12 Minuten scheitert Adi wieder nach
einem tollen Pass von Vastic an SVM-Keeper Borenitsch. 8:1 Torschüsse nach
20 Minuten zeigen die klare Überlegenheit unserer Schwarz-Weißen. Zu dem
Zeitpunkt hätte der LASK bereits in Führung liegen müssen.
Die Heimmannschaft, deren Abwehr von den LASK-Offensivkräften ein ums
andere Mal in Verlegenheit gebracht wurde, konnte sich erst nach den
ersten 20 Minuten befreien. Prompt muß auch LASK-Goalie Silvije Cavlina
eine Gelgenheit von Lindner im Herauslaufen vereiteln (22.). Nach 10
Minuten "Verschnaufpause", in denen Mattersburg etwas aufkommt, legt der
LASK wieder den Vorwärtsgang ein. Viel Platz im Mittelfeld wird dem LASK
gegeben, der vor allem von Ivica Vastic, Florian Klein & Christoph
Sauer genützt wird.
DIe eklatante Überlegenheit unserer Mannen kann in der 1. Halbzeit leider
nicht in Tore umgemünzt werden. Einizge Ausbeute in der Endphase bleibt
ein Freistoß von Christoph Saurer, der in den Armen von SVM-Tormann
Borenitsch landet (38.). Auf der Gegenseite kommt der gefährlichste
Mattersburger Angreifer Lindner noch zur Führungschance - Adi kann am
eigenen Fünfer im letzten Moment klären (45.+2).
Umgekehrte Welt in Mattersburg nach dem Wiederanpfiff - der LASK muß nach
der Überlegenheit der 1. Halbzeit nach 47 Minuten das 0:1 hinnehmen - nach
Kopfballabwehr von Klapf nimmt Kovrig den Ball aus 25m volley und versenkt
das Leder im Netz. Ein "1000-Gulden-Schuss" bringt die Gastgeber in
Führung. Nun halten die Mattersburger das Match offen und können
dagegenhalten.
Der LASK braucht 10 Minuten um den Rückstand zu verdauen. Trainer Karl
Daxbacher setzt nach einer Stunde auf Offensive und bringt Christian
Mayrleb für Richard Wemmer ins Spiel (59.). Doch in Folge fehlt bei
Schwarz-Weiß der Zug zum Tor. Mattersburg kann das Spiel bestimmen und
kommt durch Schüsse von Atan und Lindner zu guten Einschußmöglichkeiten.
Den einzigen Vorstoß des LASK vertendelt Christian Mayrleb im Strafraum -
frei vor dem SVM-Tor wäre das die große Ausgleichchance gewesen
(71.).
Den Einzug in einen internationalen Bewerb konnten unsere Schwarz-Weißen
15 Minuten vor Schluß bereits abschreiben. Die direkten Konkurrenten
Austria Wien und Sturm Graz lagen in Führung. Doch der LASK kämpfte bis
zum Schluß - auch wenn es zu dem Zeitpunkt wohl nur mehr um den 5.
Tabellenplatz ging. Der eingewechselte Mariano Torres (78.) und
Christoph Saurer (81.) kamen mit ihren Versuchen nicht zum Erfolg.
Trotz aller Bemühungen in den letzten Minuten konnte der LASK aus den
Feldvorteilen kein Kapital mehr schlagen. Auf der Gegenseite beendet
Kühbauer mit einem Stangenschuß (88.) seine Karriere. Nicht nur das Match
sondern auch der 5. Platz geht an SV Mattersburg verloren. Der LASK
beendet die Bundesligasaison auf Tabellenplatz 6.
Die besten LASKler: Christoph Saurer, Niklas Hohender, Florian Klein,
Ivica Vastic
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