Neuzugang Thomas Prager im Interview
Thomas, gegen Saporoschje hast du das erste Mal für den LASK
gespielt, wie hast du dich gefühlt?
Im ersten Spiel geht es vor allem darum sich näher kennenzulernen und die
Laufwege der Kollegen einzustudieren. Vor dem Cup-Match war es trotz des
schlechten Ergebnisses ein guter Test. Generell hab ich mich in der
Mannschaft sehr wohl gefühlt.
Gibt es im Training einen Unterschied zwischen Heerenveen und dem
LASK?
Jeder Trainer hat sicherlich seine eigene Philosophie. Bisher sehe ich
keine großen Unterschiede, mir macht das Training großen Spaß.
Es gab angeblich auch Angebote aus Holland und England, warum ist
es gerade der LASK geworden?
Sicherlich hätte ich auch in Holland bleiben können, aber da hätte ich
nur gegen den Abstieg gespielt. Mit dem LASK gab es von Beginn an gute
Gespräche, und vor allem ist mir wichtig, dass ich hier in Linz bei einem
Traditionsverein spiele.
Bist du bei der Wohnungssuche schon erfolgreich
gewesen?
Ja das ist überraschend schnell gegangen, ich habe in Urfahr eine schöne
Wohnung in Aussicht, ich hoffe es klappt in den nächsten Tagen. Dann wird
auch meine Freundin, die derzeit in Wien ist, nach Linz übersiedeln.
Wie gefällt es dir bisher in Linz?
Ich muß sagen ich bin völlig überrascht, Linz ist eine Super-Stadt. Vor
allem hab ich nicht gewußt, dass Linz so groß ist. Ich fühle mich hier
ausgesprochen wohl.
Am kommenden Freitag steht für dich mit dem Cup-Spiel in Wels
dein erstes Pflichmatch für den LASK an - da ist ja wohl ein Sieg
Pflicht?
Auf jeden Fall, wir wollen unbedingt in die nächste Runde aufsteigen. Bis
dahin sind ja auch wieder einige Stammspieler zurück, ich bin überzeugt
man wird in Wels den Klassenunterschied sehen.
(Das Interview führte Manfred Payrhuber)