

Der LASK lebt! - Hochverdient gewinnen die Schwarz-Weißen auch im Cup durch einen Treffer von René Aufhauser gegen die Wiener Austria mit 1:0 und ziehen somit sensationell ins ÖFB Cup-Viertelfinale ein.
Die Wiener sind Rekordpokalsieger, haben zuletzt 4-mal in Folge den Cup für sich entschieden und die letzten 18 Spiele in diesem Bewerb gewonnen. Damit ist die Austria im Cup auswärts seit 10 Jahren ungeschlagen. Diese Serie ist nun, dank des historischen Erfolgs der Athletiker, Geschichte. Für den LASK bedeutet der Einzug in das Viertelfinale den größten Cup-Erfolg seit 2002.
Vom Anpfiff weg, wurde den äußerst kälteresidenten Fans auf der Linzer Gugl, durch ihre Mannschaft ordentlich eingeheizt. In der 8. Minute erkämpft sich Thomas Prager den Ball, wird im Mittelfeld nicht attackiert und läuft über das halbe Feld bis in den Strafraum. Sein erster Warnschuss geht knapp über das Tor.
Darauf folgten einige gute Offensivaktionen der Linzer, die in dieser Phase die Kontrolle über das Spiel übernahmen.
Die einzige wirklich nennenswerte Torchance der Austria im gesamten Spiel hatte Jacek Bak per Kopf nach Freistoß von Milenko Acimovic (29.). Mit einer großartigen Parade konnte Silvije Cavlina diese Möglichkeit entschärfen.
Danach waren sofort wieder die Athletiker am Drücker. Nach einem schnellen Konter der Linzer, hatte Christian Mayrleb auf der rechten Seite viel Platz zum schießen, traf aber nur das Außennetz.
Nach einer Traumvorlage mit der Ferse von Thomas Prager, war kurz vor der Pause wieder, wie auch schon in Wien, René Aufhauser zur Stelle und traf ins kurze Eck zum 1:0.
Nach dem Seitenwechsel hätten die Linzer die Führung durchaus noch ausbauen können. Nur Zentimeter fehlten Georg Margreitter, der nach einem Eckball per Knopf nur die Stange traf (51.). Im Anschluss waren die Athletiker die klar bessere Mannschaft und erspielten sich Chance um Chance. Nach wunderschönem Doppelpass zwischen Thomas Prager und Christoph Saurer ging der Ball erneut an die Stange (79.).
Der LASK spielte in der Folge kontrolliert und die Wiener fanden kein Rezept, die sehr gut spielende Defensive der Schwarz-Weißen zu bezwingen. Damit könnte der verdiente Aufstieg ohne großes Zittern fixiert werden.
LASK Linz: Cavlina - Bubenik, Margreitter, Chinchilla-Vega, Hart - Metz, Aufhauser, Prager (83./Piermayr), Majabvi, Saurer (87./Bichelhuber) - Mayrleb (75./Skuletic)
FK Austria Wien: Lindner - Standfest, Bak (57./Suttner), Dragovic, Ortlechner - Klein (65./Liendl), Junuzovic, Baumgartlinger, Acimovic - Linz, Schumacher (72./Diabang)
Roman Bayer, 10.03.2010
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