zum Inhalt

Premium Partner

Partner

Die nächsten Spiele

02.03.2012, 20:30
LASK Linz - Cashpoint SCR Altach*
09.03.2012, 18:30
First Vienna FC 1894 - LASK Linz
Zu allen Spielen

Das letzte Spiel

2:2
FC Blau-Weiss Linz* - LASK Linz
Zu allen Spielen

Newsletteranmeldung

Ausrüster

Liga Partner

Freifahrt Linz AG

Quicklinks


Dienstag, 29.06.2010 08:22:27

Mandl: "Kann Liga-Start kaum erwarten"

© GEPA Pictures 

Man sollte annehmen, dass sich Thomas Mandl als Burgenländer in Stegersbach bestens auskennt. Doch der 31-jährige Torhüter schüttelt verschmitzt den Kopf. „Eigentlich nicht, ich bin selbst zum ersten Mal auf Trainingslager hier, aber es gefällt mir wirklich sehr gut“, so Neuzugang bei den Linzern, der in Hirm seine ersten Erfahrungen im Fußball sammelte, bis er im Alter von siebzehn zu Austria Wien wechselte.

Über die „Wiener Veilchen“ sollte er zu einem kurzen Comeback im Burgenland kommen, als er ein halbes Jahr das Tor des damaligen Regionalliga-Klubs Mattersburg hütete. Herbert Prohaska holte ihn dann nach Favoriten zurück und am 13. Spieltag der Saison 2001/02 kam Mandl auswärts bei Sturm Graz zu seinem Bundesliga-Debüt. „Für mich war es eine Überraschung, schließlich hatte ich mit Wohlfahrt und Knaller zwei erfahrene Leute vor mir.“

Mit der Austria konnte Mandl den Meistertitel, Cup und Supercup gewinnen. Die Verpflichtung von Joey Didulica im Jahr 2003 läutete jedoch seinen Abschied von den Wienern ein. Nachdem der jetzige DFB-Coach Löw dem Australier den Vorzug gab, starteten Mandls Wanderjahre. Zuerst ein halbes Jahr Abstiegskampf mit Sturm Graz, dann heuerte er 2004 beim FC Basel an. „Ein toller Verein mit einem tollen Umfeld. Ich hatte auch Angebote aus Italien, aber Basel hat sich wirklich am meisten um mich bemüht“, erinnert er sich daran zurück, als ihn die Präsidentin damals zum Trainingslager der Schweizer nach St. Moritz eingeladen hatte.

Der Fußball bei den Eidgenossen erlebte schon damals einen wahren Boom. „Die Stadien waren voll und die Klubs haben schon seit Jahren ein hervorragendes Scouting-System. Die Legionäre, die in der Schweiz spielen sind wirklich top und das hebt auch das Niveau der Liga. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn viele dieser Spieler dann den Sprung in Top-Ligen schaffen. Petric, Rakitic oder Kuzmanovic sind nur einige davon.“

Trotz des Meistertitels lief es für Mandl bei Basel sportlich nicht nach Wunsch, deshalb kehrte er 2005 wieder nach Österreich zurück. „Persönlich war die Zeit in der Schweiz für meine Familie und mich trotzdem ein Gewinn“, so der zweifache Familienvater. Basel war die erste Station seiner Karriere für die seine Familie den Lebensmittelpunkt wechselte. Der liegt nämlich im burgenländischen Rohrbach, wo er vor sieben Jahren ein Haus gebaut hat. „Ich bin ein Familienmensch und die Zeit mit meiner Familie ist mir sehr wichtig.“ Die Liebe zum Fußball hat er seinen Söhnen Niklas (10) und Sandro (7) vererbt, die beide beim SV Rohrbach spielen.

Im Tor steht allerdings keiner der beiden. „Niklas ist ein klassischer Libero, während Sandro ein torgefährlicher Mittelstürmer ist“, erzählt der stolz Papa, der sich in seiner spiel- und trainingsfreien Zeit in der Vergangenheit in Rohrbach auch als Nachwuchscoach engagierte. „Die Arbeit im Nachwuchsbereich ist mir persönlich sehr wichtig und ich kann mir auch gut vorstellen, in diesem Bereich nach meiner aktiven Laufbahn etwas zu machen.“

Geht man von Mandls Vorbild aus, wird es bis dahin noch sehr lange dauern. Schließlich hängte der ehemalige Juventus-Keeper Angelo Peruzzi auch erst mit 37 seine Tormannhandschuhe an den Nagel. „Er war vielleicht gar nicht der beste Torhüter, aber er war immer ruhig und er hat mir von seiner Art sehr imponiert“, so der 13-fache ÖFB-Teamspieler.

Momentan gilt Mandls ganze Konzentration jedenfalls dem LASK. „Nach den guten Leistungen bei der Admira hatte ich auch einige Angebote aus dem Ausland. Griechenland und die zweite deutsche Liga waren ein Thema, aber ich wollte wieder in der österreichischen Bundesliga spielen und ich freue mich deshalb sehr über den Schritt nach Linz. Die Stadt gefällt mir, ich bin gut aufgenommen worden und ich kann den Bundesliga-Start kaum erwarten.“

Zurück zur letzten Seite | zur Newsübersicht