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Donnerstag, 01.07.2010 15:33:05

Kogler: "Vastic verlangt eine Top-Einstellung"

© GEPA Pictures 

Inmitten der vielen neuen Spieler, die im Sommer den Weg zum LASK gefunden haben, ist mit dem 21-jährigen Daniel Kogler ein Mittelfeldspieler gekommen, der trotz seiner jungen Jahre schon einiges an Auslandserfahrung angesammelt hat. Den Weg nach Linz fand er aber über Regionalliga-Klub Waidhofen/Ybbs. Sein Coach war dort niemand Geringerer als Ex-LASK-Star Ivica Vastic.

www.lask.at: Daniel, du bist zum ersten Mal mit dem LASK auf Trainingslager. Wie ist dein bisheriger Eindruck?

Daniel Kogler: Sehr positiv. Ich freue mich, dass ich hier sein kann und dass ich die Chance bekommen habe, mich bei einem Bundesligisten zu beweisen. Ich will natürlich das Beste daraus machen.

www.lask.at: Du hast vor deinem Wechsel nach Linz in der Regionalliga bei Waidhofen gespielt. Da denkt man natürlich sofort an deinen dortigen Trainer Ivica Vastic. Wie war es unter einem so populären Coach zu spielen?

Daniel Kogler: Natürlich hat sich sehr viel um den Trainer gedreht. Wenn man sieht was Ivica Vastic alles erreicht hat, ist das auch verständlich. Vielleicht war das sogar positiv, dann es hat uns Spielern sogar ein bißchen den Druck genommen und wir hatten auch ein sehr erfolgreiches Jahr. Ivo ist ein super Mensch, der alles was er von seinen Spielern verlangt auch vorlebt und er bringt eine große Siegermentalität mit. Das Wichtigste für ihn ist, dass man eine Top-Einstellung hat.

www.lask.at: Du bist zwar erst 21 Jahre alt, hast aber auch schon einige Erfahrung im Ausland gesammelt. Wie ist es dazu gekommen?

Daniel Kogler: Es hat sich einfach so ergeben. Ich war nach der Akademie in St. Pölten ein Jahr bei Bad Aussee in der ADEG-Liga und wollte danach einfach etwas anderes probieren. Ich war dann circa drei Monate in Mostar im ehemaligen Jugoslawien. Das hat sich durch einen Freund ergeben, der aus Wien war und von dort stammte. Es war eine extrem interessante Zeit. Ich wollte eigentlich wieder zurück in die Heimat und dann hat sich plötzlich die Chance ergeben, nach Ungarn zu gehen und dort hatte ich meine sportlich bisher beste Zeit.

www.lask.at: Was für Eindrücke hast du aus deiner Zeit bei Siofok mitgenommen?

Daniel Kogler: Es lief eigentlich perfekt. Ich wohnte direkt am Plattensee, hatte meinen Stammplatz und wir kamen sogar ins Cuphalbfinale. In der Meisterschaft war der Tabellenplatz leider nicht so gut, da die Mannschaft einen sehr schlechten Herbst hatte. Nach Saisonende war mein Wechsel zu Zalaegerszeg, die ganz oben mitspielen und Ambitionen hatten international zu spielen, eigentlich schon fix. Ich hatte schon vorher Kontakt dorthin gehabt und sie hatten mich das ganze Frühjahr beobachtet, es fehlte nur noch meine Unterschrift. Aber dann machte mir die Einberufung zum Bundesheer einen Strich durch die Rechnung.

www.lask.at: Was hast du dann gemacht?

Daniel Kogler: Ich habe natürlich so schnell wie möglich versucht, einen Verein zu finden, der in der Nähe meiner Heimat Amstetten ist und so hat sich mein Engagement bei Waidhofen ergeben. Ivica Vastic wollte mich unbedingt haben und ich habe mir vorgenommen, dort eine gute Regionalliga-Saison zu spielen, um so schnell wie möglich wieder weiter nach oben zu kommen.

www.lask.at: Ein Plan, der bestens funktioniert hat, denn jetzt bist du beim LASK.

Daniel Kogler: Damit konnte ich vor einem Jahr natürlich nicht rechnen, aber so wie es gekommen ist, ist es natürlich perfekt und ich freue mich sehr über die Chance beim LASK. Aufgrund der Nähe meines Wohnortes zu Linz bin ich als Kind oft mit meinen Eltern auf der Gugl gewesen, um Bundesliga-Spiele anzusehen. Auch deshalb ist der LASK für mich das Beste was passieren konnte.

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