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Mittwoch, 28.07.2010 13:55:14

Interview mit Ried-Trainer Gludovatz

© GEPA Pictures 

Am Samstag, 31. Juli 2010, muss der LASK Linz im Oberösterreich-Derby beim SV Ried antreten. www.lask.at sprach im Vorfeld des Spiels mit dem Ried-Coach Paul Gludovatz über das Derby, den Saisonstart uns seine Gedanken zur erfolgreichen U20-WM-Qualifikation des ÖFB.

www.lask.at: Herr Gludovatz, am Samstag steht das Oberösterreich-Derby auf dem Programm. Ein besonderes Spiel für Sie, oder eine Liga-Partie wie viele andere?

Paul Gludovatz: Ein Derby ist immer ein besonderes Spiel. Auch als Burgenländer habe ich sehr schnell gemerkt, dass in diesem Spiel sehr viel Brisanz ist. Und solche Spiele will ich immer gewinnen!

www.lask.at: Unbestritten ist auf jeden Fall die Derby-Bilanz der Rieder: Das letzte Mal, dass die Innviertler gegen die Linzer in der Meisterschaft verloren haben, war 1999. Die Torbilanz beträgt 28:6 für Ried. Der LASK scheint Ihrem Team zu liegen, sehe ich das richtig?

Paul Gludovatz: Das ist nur Statistik! Die Linzer sind ein Team mit vielen Möglichkeiten! Wirtschaftlich ist der LASK wesentlich über uns zu stellen. Wir haben aber gelernt, aus allen uns zur Verfügung stehenden Ressourcen das Optimum herauszuholen.

www.lask.at: Sie haben sicherlich den bisherigen Saisonverlauf des LASK verfolgt. Wie schätzen Sie ihn ein bzw. was trauen Sie dem Team von Helmut Kraft in dieser Saison zu?

Paul Gludovatz: In der Mannschaft steckt sicher mehr Potenzial, als die beiden ersten Spiele vielleicht gezeigt haben! Das Team wurde total neu zusammengestellt und braucht sicher noch etwas Zeit, um sich einzuspielen. Helmut Kraft weiß sicher, was er zu tun hat.

www.lask.at: Was unterscheidet Ihr Team vom Team der Vorsaison? Wie sind Sie mit dem bisherigen Saison-Start zufrieden?

Paul Gludovatz: Wir wollen mehr Attraktivität auf das Spielfeld bringen. Die Umbauphase aus dem Frühjahr ist noch nicht abgeschlossen – auch wir müssen einige neue Spieler integrieren, das dauert auch bei uns noch eine gewisse Zeit. Das Ergebnis gegen Sturm war schlechter als die Leistung und in Mattersburg war eine klare Aufwärtstendenz zu erkennen.

www.lask.at: Sie waren vor Ihrem Engagement in Linz erfolgreicher Coach des ÖFB-U20-Teams in Kanada. Nun hat sich Österreich wieder für dieses Turnier qualifiziert. Was trauen Sie dem Team in Kolumbien zu bzw. welche Parallelen gibt es zwischen diesen und dem damaligen U20-Team, von dem ja einige den Sprung ins Ausland geschafft haben.

Paul Gludovatz: Da gibt es keine Parallelen. Kanada ist dem ÖFB „passiert“! Das Team hat dann durch tolle Arbeit aller Beteiligten und die positiven Ergebnisse einen richtigen Boom ausgelöst! Heute ist der Stellenwert der Nachwuchsnationalteams wesentlich höher. Wenn sie eine optimale Vorbereitung gewährt bekommen, traue ich dem Team in Kolumbien ähnliches wie in Kanada zu.

www.lask.at: Vielen Dank für das Gespräch.

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