Am Sonntag-Abend kehrte LASK-Talent Gernot Trauner von der U19-Europameisterschaft in Frankreich nach Linz zurück. Der ÖFB-U19-Teamspieler stand www.lask.at kurz darauf Rede und Antwort.
www.lask.at: Gernot, gratuliere zu deinem Debüt im U19-Nationalteam. Es ist ja sehr gut für das ÖFB-Team und dich in Frankreich gelaufen.
Gernot Trauner: Ja, wir sind mit der Qualifikation für die U20-WM natürlich sehr zufrieden, denn das war auch unser erklärtes Ziel. Die Freude war nach dem Sieg im letzten Spiel deshalb natürlich groß. Wir wussten, dass wir das Spiel gegen die Niederlande gewinnen mussten und zum Glück ist uns im Finish noch der Siegtreffer gelungen.
www.lask.at: Wie hoch schätzt du das Niveau der U19-EM ein?
Gernot Trauner: Das Niveau war sehr hoch. Es wurde sehr körperbetont gespielt und jeder unserer Fehler in der Abwehr ist sofort bestraft worden. Einige Spieler wie der Franzose Kakuta vom FC Chelsea haben natürlich ein bisschen herausgeragt.
www.lask.at: Du bist in allen drei Gruppenspielen in der Startformation gestanden und das auf einer eigentlich ungewohnten Position. Wie ist es dazu gekommen?
Gernot Trauner: Es war schon etwas überraschend, aber nachdem Mattersburg Farkas nicht für das Turnier abgestellt hat, hat sich Andi Heraf beim ÖFB-U18-Trainer Stadler erkundigt, ob ich rechter Verteidiger spielen kann. Dann hat er mich gefragt, ob ich mir die Position zutraue und so ist es dazu gekommen. Der Umstieg ist mir nicht sonderlich schwer gefallen. Ich spiele beim LASK normal im defensiven Mittelfeld, von der Seite her bin ich Zweikämpfe natürlich gewohnt.
www.lask.at: Trotz deiner defensiven Rolle ist dir aber auch ein Tor gelungen.
Gernot Trauner: Als wir gegen England mit 1:3 im Rückstand lagen, mussten wir natürlich offensiver werden und so ist es dazu gekommen. Das Tor war natürlich ein Highlight für mich, der Ausgleich ist uns leider nicht mehr gelungen.
www.lask.at: Du warst jetzt das erste Mal bei U19-Nationalteam dabei, trotzdem hast du dich sehr schnell eingelebt, oder?
Gernot Trauner: Klar, es waren aber auch mehrere Spieler aus meinem Jahrgang dabei. Mit Knasmüllner, Alaba oder Djuricin habe ich schon vorher zusammengespielt.
www.lask.at: Ist die Vorfreude auf die U20-WM in Kolumbien jetzt schon groß?
Gernot Trauner: Natürlich freue ich mich darauf, aber das ist noch etwas weit weg. Die Vorfreude, morgen wieder beim LASK am Trainingsplatz zu stehen, ist da schon größer.
www.lask.at: Danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!